mit Verlaub moechte ich hier einige Zeilen der Eigenwerbung widmen; um genauer zu sein, moechte ich, wie es so schoen heisst, euer Augenmerk auf die zweite Reihe der rechten Menuespalte richten (fuer diesen Ausdruck hatte mich letztens meine Ausbildnerin fuer Touristenfuehrungen ausgelacht).
Was befindet sich direkt unter dem Besucherzaehler von immerhin fast 100.000 (!) Besuchern? Ein Spendenaufruf fuer meinen Blog. Es ist naemlich so: Meinen Blog betreibe ich 100%-ig allein und ohne jede Kommerzabsicht. Alle Inhalte werden von mir in meiner freien Zeit geschrieben, und diese ist seit Studium und Arbeit und auch aufgrund der langen Fahrtzeiten von einem Ziel zum anderen (ich lebe ja fast in der Praerie) ziemlich limitiert. Oftmals geht die Blogarbeit und die Recherche dafuer auf Kosten einer zusaetzlichen Arbeitszeit; und oftmals eigne ich mir ebenso Literatur oder erlaube mir eine Fahrt oder aehnliches, um besseren Einblick in ein Thema zu bekommen. Das Geld ist fuer eine allein im Land lebende Studentin eine herausfordernde Angelegenheit. Es bereitet Kopfschmerzen und das hindert einen am freien Schreiben. 😉
Aus diesem Grund habe ich auch den Spenden-Button ueber Paypal veroeffentlicht, ueber den man leicht auf diese Seite gelangt und, sofern einem die Arbeit, die ich leiste, gefaellt und er/sie ein Interesse daran hat, sie zu unterstuetzen, einen Beitrag spenden kann. Es liegt in der Hand des grosszuegigen Spenders, die Summe festzulegen. Und was mich angeht, so bin ich ausserordentlich dankbar fuer jede Unterstuetzung, die dem Projekt zugute kommt.
Hiermit beende ich die Eigenwerbung, die Message sollte ruebergekommen sein – ich freue mich sehr ueber eure Unterstuetzung, sowohl natuerlich im moralischen Sinne (die dutzenden Emails voller Zuspruch, die ich erhalte!), als auch im praktischen! 🙂
Vielen herzlichen Dank an alle großzügigen Spender, die sich insbesondere in den letzten 48 Stunden entschlossen haben, das Projekt „Die Siedlerin“ zu unterstützen! Ich bin überwältigt! Sollte jemand von Ihnen kein Problem darin sehen, namentlich erwähnt zu werden, teilen Sie es mir mit und ich werde sehr gerne Ihren Namen hier notieren.
Mein kleiner Karavan in den judäischen Bergen zieht immer mehr Besucher an. So hat mich neulich eine Gruppe aus Deutschland durch das „Keshet“-Reisebüro und die Reisefirma „Israelreise.de“ in Alon Shevut besucht und eine Führung sowie einen Blick in den
Reisegruppe „Keshet Journeys“, 29.01.16
Karavan bekommen (29.01); weitere Reisegruppen erwarte ich in den nächsten Wochen. Ich finde es immer wieder schön, wenn deutsche Besucher, vor allem auch solche, welche tatsächliches Interesse an Israel und an unserem Leben in den Siedlungen zeigen, kommen und die Führung mitmachen. Erstens, weil ich es mag, meine Erfahrungen und mein Wissen mit anderen zu teilen, und zweitens, weil ich noch immer ein Freund des deutschen Humors bin und auch ganz gerne „Landsleute“ treffe – beispielsweise Gruppenteilnehmer aus Köln und dem Rheinland 🙂
(c) Jennifer Bligh
Ein weiterer spannender Besuch ereignete sich heute – die Journalistin Jennifer Bligh, zusammen mit dem Fotografen Jonas Opperskalski, kamen in unsere Siedlung, um mit mir ein Interview für das Magazinbento durchzuführen. bento scheint ein neues Jugendmagazin von SPIEGEL ONLINE zu sein, und so, wie ich es auf seiner Webseite mitbekommen habe, konzentriert es sich mehrheitlich auf persönliche Features – Lebensgeschichten, Interviews, Lebenswahrnehmungen. (Spannend fand ich auch die „Über uns“-Seite – die meisten der dort schreibenden Autoren und Autorinnen haben blaue, leuchtende Augen.)
Jennifer und Jonas haben mich mehrere Stunden lang begleitet. Jonas zeichnete sich durch seine Vorliebe für gutes Licht und seine professionellen Fotos aus (er ist auch einer der zentralen SPIEGEL-Fotografen, wurde ich aufgeklärt) und ließ sich unglaublich für den lokalen Sonnenuntergang begeistern. Jennifer erklärte mir, sie sei schon einige Male in Siedlungen unterwegs gewesen; mit ihr zusammen haben wir längere Zeit verschiedene Themen besprochen, die vor allem in meinem vorherigen Interview bei Deine-Korrespondentin.de aufgekommen waren (wie gut, dass es dieses Interview damals gegeben hat!). Fragegrad – von trivial bis tricky und teilweise auch gemütaufreibend – was eigentlich auch zu erwarten war.
Die Leitlinie von bento oder von Jennifer, was Israel angeht, kenne ich zwar persönlich nicht, aber dafür sollte das Resultat dieses Gesprächs umso spannender werden. Mal schauen also, wie sehr sich SPON und bento ähneln bzw,unterscheiden (von den Talkbackisten erwarte ich alleridings schon im Voraus nicht viel Gutes).
Die ersten Fotos von der Fotosession, der ich mich im Rahmen der Reportage unterzogen habe, stelle ich schon online, die offiziellen werden dann mit der Veröffentlichung folgen. Danke an Jennifer!
(c) Jennifer Bligh
(c) Jennifer Bligh
(c) Jennifer Bligh
Eine eher weniger erfreuliche Nachricht gibt es leider auch – eins der Reisebüros, mit welchen ich zusammenarbeite, hat den Besuch der Gruppe bei mir abgesagt. Wie schon das ganze letzte halbe Jahr über, sind „Sicherheitsbedenken“ angeführt worden. Solche Dinge – zuvor hatte ich dieselben Fälle mit Reisegruppen seitens der Bundeszentrale für politische Bildung – ärgern mich immer ungemein, und dabei tut es mir vor allem für die Reiseteilnehmer selbst leid.
Der Ärger kommt auf, wenn ich von den Reiseveranstaltern neben der Absage für den Besuch bei mir höre, dass für diese Gruppen trotz „Sicherheitsbedenken“ ein Besuch in arabisch-palästinensischen Orten eingeplant ist wie Ramallah oder gar Bet Lehem oder Bet Jalla, welche nur wenige Kilometer von mir entfernt auf der selben Autobahn liegen. Trotz der Tatsache, dass auch in der unmittelbaren Umgebung arabischer Ortschaften Touristenbusse und „Nichtjuden“ von Steinewerfern angegriffen worden sind – darunter lassen sich selbst palästinensische Politiker und christliche Geistliche finden – sind es immer wieder unsere Orte, zu denen der Zugang von offiziellen Stellen verweigert wird, so, als würde den Reisenden gerade in der Siedlung eine Gefahr auflauern. Kein Vortrag in einem Konferenzsaal, mag er noch so lebendig gestaltet sein, kann einen tatsächlichen Besuch ersetzen und ein Gefühl für die Situation vor Ort vermitteln.
Trotzdem muss ich sagen, dass ich für auch nur die geringste Möglichkeit, mein Thema weiterzuvermitteln, dankbar bin.
Mareike Enghusen von der Internetplattform „Deine-Korrespondentin.de“ traf mich Ende dieses Jahres in Jerusalem. Bei einem herzlichen und auch langen Gespraech in einem der gemuetlichsten Restaurants der Jerusalemer Neustadt sprachen wir ueber mein Leben und den Werdegang meines Blogprojektes ueber das juedische Leben in Judaea und Samaria.
Was herausgekommen ist, koennt ihr hier nachlesen – und auch sonst kann ich die Plattform sehr empfehlen. Danke, Mareike!
wünsche allen Feiernden unter uns ein glückliches und erfolgreiches neues Jahr 2016!
Auf dem Bild seht ihr eine Blume abgebildet; es handelt sich um eine der verbreitesten Winterblumen Israels, die sogenannte „crocus hyemalis“ (Karkom chorpi) oder auch auf Hebräisch „Winterkrokus“. Die Blume ist in ganz Israel und auch im Libanon vertreten und wächst in freier Natur. Natürlich findet man sie in Massen auch bei uns, in den Bergen von Judäa und Samaria, das aber nur während der Winterzeit, wenn es genügend Regen gibt und die übliche Kälte und gar Frost einsetzen. (Foto: Tel Aviv University)
Ein wenig Statistik: Mein Blog „Ich, die Siedlerin – eine jüdische Stimme aus Judäa“ ist mittlerweile schon ein Jahr und eine Woche alt. Seit Dezember 2014 haben mich über 82.400 Internetnutzer aus verschiedenen Ländern aufgerufen, davon die meisten aus Deutschland, Israel und der Schweiz. Davon haben über 19.900 die Seite gründlich durchgeforscht. Ich habe seit Dezember 2014 insgesamt 148 Beiträge veröffentlicht und habe bisher 133 Abonnenten gewinnen können. 7 verschiedene Medien haben über mich in verschiedenem Kontext berichtet, darunter die ARD und der österreichische Kurier. Meine Blogeinträge teilen sich in 29 Kategorien und 11 Hauptthemen auf , darunter Religion und Tradition, Geschichte und Gesellschaft, Freizeit und Tourismus, News und Leben mit dem Terror. Auf die Seite wurden bisher 6 Bildergalerien hochgeladen.
Ich wünsche mir für 2016 ein weiteres erfolgreiches Jahr für „Ich, die Siedlerin“ und hoffe, ihr werdet Interesse daran finden!
Wenige deutschsprachige Medien (es belief sich meiner Suche nach auf lediglich 2 – RTF1 und Kath.net , ebenso wie das deutschsprachige jüdisch-schweizerische Magazin Tachles und die Jüdische Allgemeine)berichteten über die Erklärung des Außen- und Handelsministers Péter Szijjártó, bei der Etiketiterung israelischer Produkte aus den Siedlungen entsprechend der neuen EU-Richtlinie vom November 2015 nicht mitzumachen. Über 21.000 Mal wurde der Artikel der Jerusalem Post online geteilt, welche über den Besuch des Ministers in Israel am 16.11. und seine Aussagen beim Frühstückstreffen des Israelrates für außenpolitische Beziehungen berichtete. Szijjartó bezeichnete die Ettiketierung als „irrational“ und kritisierte diese Entscheidung der EU im Rahmen weiterer ausgiebiger EU-Kritik, welche der Diplomat auf der Reise parat hatte, insbesondere bezüglich der EU-Politik gegenüber Flüchtlingen und der Terrorbedrohung. Politische Korrektheit und Scheinheiligkeit würden verhindern, dass auf wichtige Dilemmas auf gebührende Art und Weise reagiert werden würde, sagte er.
Solche deutlichen Reaktionen gab es dagegen im Land der Einigkeit, des Rechtes und der Freiheit seitens der Regierung nicht zu hören. Dort verwies man ganz auf die Rechtsgrundlage für die EU-Richtlinie, hinter der man sich einig stellte, versicherte aber, es würde zu keinem Boykott führen und keinen beabsichtigen; außerdem nähmen sich die Betriebe wohl auch die Freiheit heraus, bei der Etikettierung nicht mitzumachen und die Ministerien würden sich auch erlauben, die Zuständigkeit für die Beaufsichtigung der Etikettierung nicht auf sich zu nehmen – so geht es zumindest aus dem Artikel der Jüdischen Allgemeinen hervor. Und neben Reaktionen einer gewissen Anzahl empörter Juden in Deutschland gab es auch Rückmeldungen seitens prominenter Deutscher zum Thema – so wie beispielsweise der berühmte Kommentar „Lex Anti-Israel“ von Ralf Schuler in der BILD und die Feststellung, die Etikettierung führe zur Stigmatisierung, von Bundestagsabgeordnetem für Solingen, Remscheid und Wuppertal, Jürgen Hardt.
(Am Ende, so würde ich meinen, werden es die Endverbraucher sein, die über die Zukunft des israelischen Exports in Europa entscheiden werden – mit oder ohne Etikett. Ich persönlich würde Israel raten, seinen Markt viel mehr nach Nah- und Fernost auszubauen.)
Seit Freitag, dem 20.11. und diesem SPIEGEL-Artikel ist ein Sturm durch das deutsch-jüdische Netz gezogen, den man fürwahr als Shitstorm bezeichnen kann. Ein wahrer Shitstorm – und das wegen „Siedlerwein„! (Eine weitere Bereicherung für das Siedler-X-Wörterbuch) Er richtete sich gegen das mehrheitlich in italienisch-österreichischem Besitz befindende Berliner Kaufhaus KaDeWe, welches am besagten Freitag mehrere Weinsorten aus den Golanhöhen (das „Siedler-Areal“ hat sich entsprechend den EU-Ansichten geweitet!) aus dem Sortiment gezogen hatte – um sie mit einer korrekten Kennzeichnung entsprechend den neuen EU-Richtlinien zu versehen, so die Sprecher des Kaufhauses laut SPIEGEL. Die gesetzestreue Eifrigkeit von KaDeWe wurde ausnahmsweise nicht belohnt: Eine Massenkampagne gegen die Entscheidung brach im Internet los, sämtliche Aktivisten schickten Protestbriefe an die „Nazi-Erben“ des Kaufhauses, welches während des nationalsozialistischen Regimes vom ehemals jüdischen Eigentümer enteignet worden war. Protestmemes (Grafiken) geisterten im Netz herum; die Nachricht vom „Israelboykott“ des deutschen Kaufhauses erreichte die israelische Presse und auch Premierminister Netanyahu meldete sich zu Wort.
Es dauerte kaum ein paar Tage, bis die Leitung des KaDeWe seine „unsensible“ Entscheidung überdacht hatte (FAZ) und die Weine wieder ins Regal stellte – mit der alten Etikettierung.
Rückmeldung des KaDeWe an Volker Beck
Volker Beck (Die Grünen) bekam eine persönliche Antwort des KaDeWe zum Thema, und auch ein offizielles Statement veröffentlichte die Geschäftsleitung zum „falschen Verhalten“ auf der Facebook-Seite. Die FAZ mochte zwar behaupten, das „Schwanzeinziehen“ des KaDeWe erfolgte auf die Rüge seitens Premierminister Netanyahu – aber wir wissen es besser. 😉
Jedenfalls war der Zusammenhalt und Aktivismus der Beteiligten gegen diese erniedrigende Entscheidung des KaDeWe geschlossen, eindrucks- und wirkungsvoll gewesen, und man möchte hoffen, dass in Zukunft ähnliche Aktionen folgen, sollte noch jemand beschließen, die leckeren Golan-Weine oder das Tote Meer-Salz aus den Regalen zu entfernen. Denn die leckeren Weine und der Likör aus Gush Etzion gelangen (leider!) nicht nach Deutschland, auch nicht nicht organisch rein hergestellten Produkte der Firma Givot Olam und, wenn mich nicht alles täuscht, auch nicht die süße Halva von ACHVA. Nur ca.1% der Produkte, welche in Betrieben außerhalb der „Grünen Linie“ hergestellt werden, werden insgesamt nach Europa exportiert. Für diese Leckerbissen müsst ihr euch also
Werner Hartstock und ich im „Hamama“, Kfar Etzion.
herbemühen – so wie Reiseleiter Werner Hartstock von den Sächsischen Israelfreunden, mit dem wir heute abend im Restaurant „HaHamama“ („Gewächshaus“) im Kibbutz Kfar Etzion gegessen haben. Auch ihr seid herzlich eingeladen, vorbeizuschauen! Keine Sorge, die Soldaten unterwegs beißen nicht, wir versorgen sie zu Genüge mit Leckerbissen, während sie auf uns Acht geben.
Mein simples menschliches Mitgefühl kämpft in diesem Stunden mit dem „Man hat euch gewarnt“-Zyniker in mir, seit dem Moment, als ein Freund mir nach einem technik-losen Shabbat von dem Massaker in Paris mitteilte. Und im Hintergrund dieses inneren Kampfes senkt sich ein dumpfes Gefühl in die Magengegend, das sich irgendwo zwischen Ernsthaftigkeit, Bereitschaft und
Opfer des Pariser Attentats im Bataclan-Theater, 13.11.15. Quelle: Web
Ausweglosigkeit bewegt und sich nicht festlegen will. Schwere Tage erwarten die Menschen in Frankreich, und ich kann es niemandem verdenken, der emotional betroffen sein Facebook-Avatar in Frankreichs Nationalfarben umändert, um den persönlichen Gefühlen von Trauer und Verwirrung einen Ausdruck zu verleihen,
Opfer des Pariser Attentats im Bataclan-Theater, 13.11.15. Quelle: Web
oder Bilderchen mit Solidaritätssäzen verbreitet – noch hat sich keiner adäquate Online-Reaktionen zu vergleichbaren Ereignissen ausgedacht. Das Attentat hat so viele wie aus heiterem Himmel getroffen. Schock, Trauma, und ein Unwissen darum, was zu tun. Vor allem für diejenigen vor Ort, oder auch die auf demselben Kontinent, Europa.
Opfer des Pariser Attentats im Bataclan-Theater, 13.11.15. Quelle: Web
Hier, in Israel, hat dieses Attentat viele nicht überrascht. Aus einer Position heraus, in der wir als Bevölkerung und als Staat tagtäglich mit Dingen konfrontiert werden, die in Europa eher ein angstvolles Zittern hervorrufen – Terroristen, Waffen, Bomben, Polizei und Armee – ist die Auffassungsfähigkeit und die gedankliche Einordnung einer solchen Tat eine ganz andere. Durch die physische und politische Distanz, und bei einem wachen Bewusstsein für die Verhältnisse im Nahen Osten, haben wir mit einer großen Besorgnis und einem Unglauben die europäische Politik – auch die Frankreichs – gegenüber der steigenden Terrorbedrohung verfolgt. Die wahllose Aufnahme von muslimischen Einwanderern, die fehlende Abschreckung vor Terror im eigenen Land, die religiös und national motivierte Gewalt in den Problemvierteln von Paris und anderen Städten, die steigenden Angriffe auf die jüdische Gemeinschaft in Frankreich und ganz Europa, und die immer wiederkehrenden Warnungen der Terroristen selbst – „wir kommen zu euch, um euch zu kriegen“ : All das wurde auf gesellschaftlicher und politischer Ebene hartnäckig ignoriert – und offensichtlich nicht nur die Öffentlichkeitsmeinung repräsentierenden Organe haben im Angesicht vom Terror auf den Pariser Straßen und im Bataclan-Theater am 13.11. versagt, sondern auch die für die Sicherheit zuständigen.
Pakistaner protestieren gegen Charlie Hebdo in Peshawar, Pakistan. Januar 2015 Quelle: A.Majeed/AFP/Getty Images)
Demnach handelt es sich nicht um ein alleinstehendes Versagen, für welches jetzt teuer bezahlt wurde. Es ist ein allgemeines und in den psychologischen und sozialen Verständnisebenen wurzelndes Versäumnis, eine fatale Fehleinschätzung der Realität des islamisch motivierten Terrors, mit welcher die westliche Gesellschaft bitter konfrontiert wird – immer und immer
Demonstration nach den Charlie Hebdo Attentat in Paris, Januar 2015. Quelle: AP Photo/Peter Dejong
wieder. „Charlie Hebdo“ ist weniger als ein Jahr her. Die Schießereien in Toulouse und Mauntaban nur drei Jahre. Die Aufstände in den „Banlieues“ von Paris – zehn Jahre. Der 11.September, die „Kriegserklärung an Amerika“, liegt nur 14 Jahre zurück. Bei allen war immer derselbe Ausgangssatz präsent und wurde gerne ignoriert: „Allahu Akbar“.
Und anstatt ein Umdenken anzugehen, sich den unweigerlich an die Oberfläche tretenden kulturellen Zusammenstoß zwischen der europäisch-christlich-sekulären und der arabisch-islamischen
Deutsche begrüßen Flüchtlinge, 2015. Quelle: Web
Zivilisation genauer unter die Lupe zu nehmen, mehrten sich vom genauen Gegenteil getränkte Reaktionen: Menschen, die sich an der eigenen Freiheits-, Gleichheits- und Brüderlichkeitsliebe, trunken vom farbigen Cocktail des gedankenlosen Multikulturalismus, ergötzten und im Namen dieser Ideale jede Nüchternheit verloren – Politiker, Presse, Populisten und „das gemeine Volk“ gleichermaßen.
Schlagzeile der WELT nach dem Charlie Hebdo-Attentat, Januar 2015
„Mein Herz blutet für meine geliebte Stadt Paris, die es den Gedankenlosen erlaubt hat, über sie zu herrschen, und sie an den Rand des Selbstmords zu bringen“, schrieb gestern der Journalist und Autor Eldad Beck zum Attentat. Auch ich finde leider kein besseres Wort als „Selbstmord“ für die Unverantwortlichkeit, welche die
Muslimischer Flüchtling mit Angela Merkel-Portrait. Quelle: Web
europäische Zivilisation im Angesicht des islamischen Aufbegehrens aufbringt, und das Unverständnis von der Misslichkeit der eigenen Lage. Mit welch einer Leichtigkeit bringen Menschen das Wort „Rassismus“ in den Mund gegenüber jedem , der die schnelle und gelingende Integration von hunderttausenden Flüchtlingen in eine ihnen gänzlich fremde Kultur anzuzweifeln wagt. Mit welch einer blendenden Naivität stellen sie sich diese Integration vor! Wie frivol ignorieren sie und ihre Repräsentanten auf der Weltbühne Warnungen und Hinweise und spielen mit dem Leben von Tausenden. Und an was für einer Stufe von geistiger Stumpfheit muss man angelangt sein, um mit ganzem Herzen zu glauben, dass eine zwanghafte
Demonstration für die Trennung von Religion und Staat in Frankreich. Quelle: Web
Trennung von Glauben und Alltagsleben tatsächlich eine solche bewirken wird bei Menschen, deren Alltag und Leben sich nur von diesem Glauben nähren? Dass eine Überstülpung der eigenen selbstgefälligen Glasglocke über ganze Völker und Zivilisationen, so wie die europäische Gesellschaft es seit Jahrhunderten zu tun wusste, sie vor diesen schützen wird, wenn sie kommen, um ihre Ehre und ihre Macht einzufordern? Oder denkt man im Westen, dass alle bereit sein werden, ihre Ideale für ein Ticket zu einem Rockkonzert zu verkaufen?
Angela Merkel zum Islam in Deutschland, Schlagzeile aus dem SPIEGEL. Januar 2015
Ob IS oder Al-Qaida, ob lokale oder syrische Terroristen. Sie kamen und kommen nach Europa mit einer Ideologie, und diese Ideologie erkennt nur sich selbst an. Auch der westliche Liberalismus, der das Vakuum nach der Vertreibung der Religion aus dem europäischen Hoheitsgebiet zu füllen wusste, ist eine Ideologie, und auch er erkennt als solche nichts außer sich selbst und den eigenen Prinzipien an. Er weiß nicht, was „Dar al-Islam“ und „Dar al-Harb“ bedeuten – „Das Gebiet des Islams“ und „Das Gebiet des Krieges„. Dass Islamismus kein Phänomen eines fernen Planeten ist, dass Terror nicht nur im Osten zuhause ist, und dass es nirgendwo sicher sein kann außer dort, wo man sich darum bemüht. Und wenn „der Liberalismus“ es erfährt, will er es nicht wissen. Das erschüttert seine Grundfesten. Das ist ein Kulturschock, ein Schuss mitten ins Allerheiligste eines jeden Liberalisten und Humanisten. Der Beweis für das Versagen seiner Weltsicht, welche auf ihrem Weg zum globalen „Frieden-Freude-Eierkuchen“ einen Großteil des Globus einfach übersehen hat. Und dieser meldet sich nun, und die Menschen, die ihn besiedeln und die von dort auch nach Europa kommen und ansässig werden, glauben nicht an die Billigwaren des westlichen Liberalismus, welche ihnen angeboten werden. Sie
„Der Schleier ist meine Wahl, meine Freiheit, mein Recht“ – Demo für den Frauenschleier in Frankreich. Quelle: Web
glauben an Allah, und Allah ist akbar. Der Größte. Größer als das World Trade Center, der Eiffelturm und das Fußballstadion. Größer als die Idee des Multikulturalismus und des „Liberté, Égalité, Fraternité“. Für diesen Allah sind sie bereit, zu leben und noch eher zu sterben, und sie reißen diejenigen mit sich, die nicht bereit sind, für die eigenen Ideale zu kämpfen, weil sie nicht groß genug sind. So wie Allah.
Nein, ich glaube nicht, dass die europäische Öffentlichkeit so schnell umdenken wird, auch nicht nach 127+ Toten in Paris. Ich glaube nicht, dass sie das Prinzip von „Dar al-Islam“ und „Dar al-Harb“ verstehen und verinnerlichen wird. Ich glaube, dass der Wunsch nach Überleben bei vielen vom Drang nach Selbstaufgabe erstickt werden wird. Der Auszug aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit ist schwer, und er wird noch so manche Opfer fordern. Und bis dahin färben Facebook-User ihre Profilbilder bunt, und Menschen in Europa fragen sich, ob Europa im „Kampf gegen den Terror“, ohne zu wissen, wie ein solcher aussehen soll, trotz allem „seinen Grundsätzen treu bleiben wird“?
Häufig werde ich gefragt – und das meist mit einem vorauseilenden anklagenden Unterton -, ob Araber/-innen in jüdischen Siedlungen wohnen dürfen. Dieses kurze Essay dürfte als eine Erklärung zu dieser nicht unwesentlichen Frage dienen.
Ansicht auf Efrat. Im Vordergrund: Weinstöcke arabischer Weinbauern
…Efrat ist eine Ortschaft in Gush Etzion mit fast 10.000 Einwohnern. Es befindet sich mitten in Ausbau und Erweiterung. Lang ausstehende Bauprojekte wurden genemigt und von verschiedenen Auftragnehmern übernommen. Die Baustellen sind täglich in Betrieb. Auch sonst bedarf die Infrastruktur von Efrat einer umfassenden Pflege – wie die einer jeden Ortschaft. Efrat ist eine „Großsiedlung“, wenn man will, und wurde für 25.000 Einwohner geplant. Sobald Efrat sich in ihrer Einwohnerzahl der 15.000-Grenze nähern wird, soll ein Antrag auf Stadternennung durchgeführt werden, welches ihr den Status der ersten jüdischen Stadt der Judäa-Region einbringen würde, und der fünftgrößten Stadt in den Siedlungsgebieten (nach Modi’in Illit, Beitar Illit, Ma’ale Adumim und Ariel).
Hier liegt Efrat
In dieser Großsiedlung, welche 1983 gegründet worden ist, gibt es kein Pflichtkommittee zur Einwohneraufnahme, so wie viele kleinere Gemeinschaften es für üblich halten. Das bedeutet, um Einwohner von Efrat zu werden, reicht es, eine Wohnung dort zu mieten. Um legal eine Wohnung mieten zu können, muss man in Israel Inhaber eines Einwohnerausweises sein mit Ausweisnummer (Te’udat Zehut). Somit können in Efrat alle möglichen israelischen Einwohner und Staatsbürger leben, unabhängig von ihrer Religion und etwaiger anderer Nationalität. – Also auch Araber mit israelischem Pass.
Ariel, 2013 (Quelle: Wikipedia)
Einen ähnlichen Status hat die Stadt Ariel (gegründet 1978), welche sich in Samaria befindet.
Ariel auf der Karte
Ariel ist eine Universitätsstadt mit mehr als 18.000 Einwohnern, Industrie und einem gut aufgebauten Netzwerk an Verkehr, Wirtschaft, Bildung etc. Es liegt nur 45 Kilometer vom Flughafen (30 Minuten Fahrt) und 47 Kilometer von Tel Aviv entfernt (40 Minuten Fahrt).
Auch Kiryat Arba, das 1971 errichtete jüdische Äquivalent zum größtenteils arabischen Hevron, ist heute eine Bezirksortschaft aus etwas mehr als 6000 Einwohnern und hat das Aufnahmekommittee abgeschafft, somit können dort theoretisch alle israelischen Bürger und Menschen mit Einwohnerstatus einziehen.
Die Frage danach, ob Araber in jüdischen Siedlungen wohnen dürfen, taucht häufig auf, wenn sich Menschen ohne Vorkenntnisse über das Leben in Siedlungen dafür interessieren. Die Frage ist als solche durchaus legitim, nur weist sie darauf hin, dass der Fragesteller eher wenig Ahnung vom Aufbau und Funktionsweise der israelischen Gesellschaft besitzt. In Israel, wie auch insgesamt im ganzen nahöstlichen Milieu, leben die verschiedenen ethnischen und Religionsgemeinschaften zumeist unter sich. Das liegt an den ähnlichen traditionellen Auffassungen der jeweiligen Gemeinschaften, das hat praktische Gründe aufgrund der verschiedenen Gesetze, welche diese haben, Gewöhnungsgründe und andere mehr. Es gibt trotz vieler unterschiedlicher Kulturen in Israel keine Tradition des „Multikulti“ innerhalb der Gemeinschaften, obschon es durchaus die Kenntnis von der Kultur des jeweils Anderen gibt. So können Anhänger verschiedener Religionen – bsp. Juden und Drusen – zusammen arbeiten, gemeinsam in der Armee dienen, einander zu Hochzeiten einladen. Man wird allerdings selten Städte oder Dörfer finden, in welchen beide zusammen wohnen. Mit Rassismus hat es gänzlich nichts zu tun – sondern es liegt an der gängigen Praxis in diesem Erdteil. Jeder bevorzugt es mehrheitlich, unter sich zu leben, damit die verschiedenen Lebensweisen statt Bereicherung nicht in einem Zusammenstoß enden.
Israelisch-arabische Muslimin wählt. Quelle: i24
So gibt es relativ wenige „gemischte Städte“ in Israel – wie Ramle, Nazeret, Jaffo, Akko und Haifa, in welchen Muslime, Christen und Juden auf engem Platz miteinander wohnen. Selbst in solchen Städten konzentrieren sich die jüdischen, muslimischen und christlichen Bewohner meist auf bestimmte Viertel. Es gibt Städte mit Minderheiten innerhalb von Mehrheiten – so Tel Aviv, Ashdod, Netanya mit einer kleinen Anzahl an muslimischen und christlichen Einwohnern. Jerusalem hat eine große muslimisch-christliche Minderheit, die sich ebenso in bestimmten Vierteln wiederfindet. In den Städten Umm al-Fahm, der Stadt Fureydis, Baq’a al-Gharbiya, Taibe leben keine Juden, und meines Wissens keine bis nur wenige arabische Christen.
Genauso verhält sich das mit den jüdischen Siedlungen in Judäa und Samaria. Diese, wie übrigens auch reguläre Kibbutzim und Dörfer „innerhalb der Grünen Linie“, richten sich nach der Zusammensetzung ihrer Einwohner, nach ihrer gesellschaftlichen und religiösen Ausrichtung, nach den Vorlieben in ihrer Lebensweise. Kleinere Ortschaften haben Aufnahmekommittees, welche entscheiden, je nach Charakter der Ortschaft, wer in die Gemeinschaft aufgenommen wird. Diese Aufnahmekommittees haben jahrelang existiert und auch viel Kritik von den eigenen Leuten und von Außenstehenden geerntet, sind allerdings noch immer gang und gäbe. In großen Orten – wie oben erwähnt – so Efrat und Ariel – sind diese abgeschafft worden. Allerdings unterliegt die Zusammensetzung dieser Orte noch immer den ungeschriebenen Gewöhnungsgesetzen.
Und wer dies kennt und versteht, der weiß auch die Frage zu beantworten, ob in jüdischen Siedlungen Araber leben. Nein, es leben zu 99,9% keine Araber in Siedlungen von Judäa und Samaria. Kein einziger muslimischer Araber lebt dort; in Ariel gibt es einen minimalen Prozentanteil an arabischen (oder wie viele sich selbst nennen, aramäischen) Christen. Es gibt in größeren Orten auch einen kleinen Prozentanteil an nichtjüdischen Menschen (so aus der ehem. Sowjetunion). Ansonsten sind alle Einwohner der Siedlungen in Judäa und Samaria jüdisch. Araber gelangen in jüdische Siedlungen als Arbeiter, Handwerker, Geschäftsleute (bsp. im Baumilieu) u.ä. Dabei sind dies in den meisten Fällen Araber mit palästinensischem und nicht israelischem Pass. Araber mit israelischem Pass mögen in bestimmte Ortschaften gehen, um einzukaufen, würden sich allerdings keine Wohnung mieten oder ein Haus kaufen – selbst wenn es rechtlich gesehen keine Widerstände dagegen geben würde.
Dieser hervorstechende nationale und religiöse Gemeinschaftsbezug innerhalb Israels erscheint euch befremdlich? Nun, das ist eine der Charakteristiken des Nahen Ostens, welche es viel lohnenswerter und einfacher ist, als solche hinzunehmen und zu akzeptieren, anstatt zu versuchen, sie anzuprangern oder zu verändern. Wenn jemand behauptete, getrenntes Leben führt zur Entfremdung, so führt ein gezwungenermaßen ineinander verwobenes Zusammenleben zu Zusammenstößen und unliebsamen Vorfällen, die davon herrühren, dass die Verschiedenheit der jeweiligen Gemeinschaften nicht respektiert wird. Auch spielt der Sicherheitsaspekt eine große Rolle in dieser Trennung. Gerade in den letzten Wochen wird es deutlich, wie sehr die Nähe zwischen zwei einander nicht freundlich gesinnten Gesellschaftsgruppen zu Gewalt führen kann. Kann eine komplette Trennung von Juden und (muslimischen) Arabern die Lösung für den Konflikt im Nahen Osten sein? Ich glaube nicht daran, wenn ich auch selbst dabei bemerken muss, dass eine Separierung momentan keinen größeren Schaden anrichten würde, als schon angerichtet worden ist.
Generell gilt für mich speziell – ich muss nicht mit jemandem zusammenleben, um diesen zu respektieren oder ihm Wohl zu wünschen. Dass Menschen sich als Mitbewohner lieber diejenigen auswählen, denen sie sich nah fühlen, ist nichts Befremdliches oder gar Rassistisches – es ist etwas sehr Menschliches. Daher wundert sich in Israel auch kaum jemand über die Abwesenheit arabischer Einwohner in Kiryat Arba oder Efrat oder die Abwesenheit jüdischer Einwohner in Jassar a-Zarka oder Umm al-Fahm. Viel verstörender ist es dagegen, wenn jüdische Israelis sich aus Angst vor Übergriffen auch für Gelegenheitsbesuche nicht in arabisch-israelischen Ortschaften zeigen können, wobei auf der Gegenseite dies bei Weitem nicht der Fall ist….
In die dröhnende Sprachlosigkeit von Gerd Buurmann stimme ich mit ein.
Insbesondere nach den neuesten 2 Terrorattacken in Judäa (siehe aktuelle Facebook-Meldung) an diesem Nachmittag. Entsprechend der Berichterstattung des ehren(un)werten Spiegels müsste ich schreiben, dass den Attentaten 4 Menschen zum Opfer fielen: Drei Juden und ein arabisch-palästinensischer Muslim, um genau zu sein – der Terrorist. Ein Hoch auf die deutsche Nahostberichterstattung.
In diesen Tagen, zwischen den zwei heiligsten jüdischen Feiertagen, dem Neujahrestag und dem Versöhnungstag (Yom Kippur), stehen zehn besondere Tage, die sogenannten „Tage der Rückkehr“. In diesen Tagen, so heißt es, ist Gott denjenigen, die Ihm nah sein wollen, und eine Verbindung mit Ihm suchen , nachdem sie diese über das Jahr hinweg erneut verloren oder ihre Wahrnehmung für diese abgestumpft haben, besonders nahe. „Rückkehr“ (Teshuva) ist ein bekanntes und zentrales Konzept im Judentum und impliziert, dass der Mensch – genauer genommen der Jude/die Jüdin – zu ihrem geistigen Selbst und der ursprünglichen Reinheit ihrer Seele zurückkehren, nachdem das Leben und all seine Belange sie in verschiedene Richtungen treiben konnten, die weit entfernt sind von dem, was Gott oder sie selbst eigentlich von sich wollen. Kein einfaches Konzept, und impliziert eine Menge Glauben und Gottvertrauen – etwas, was in der westlichen Welt heutzutage sehr schwer aufzufinden ist, da die Weltansicht des Atheismus und der geistigen Gleichgültigkeit aus Mangel an gebührenden Alternativen grassiert und alles unter sich begräbt.
Wie dem auch sei, überall im Land finden auf Geist und Seele bezogene Veranstaltungen statt – vor allem Vorträge über jüdische Weltsicht und musikalische Events. Auch in Judäa und Samaria, welches mehrheitlich von Juden bevölkert wird, die es mit ihrer Religion und Tradition ernst meinen, finden diese statt.
Tanzende Frauen beim Konzert
Ein solches Konzert, im Naturpart „Oz veGaon„, bei dessen Aufbau ich vor einem Jahr aktiv dabei gewesen bin, habe ich für euch ein wenig aufgenommen. Hier kann es angehört werden:
Die Texte, welche die Musiker, David Litke, Nehemya Litke und Steve Rodan hier singen, stammen aus der jüdischen Liturgie.
"Ich werde sie zu Meinem heiligen Berg bringen, und ihnen Freude bereiten in Meinem Gebetshaus. Ihre Gebetsopfer werden auf meinem Altar zu meinem Wohlwollen sein, denn Mein Haus wird ein Haus des Gebetes heißen für alle Völker." (aus Jesaja/Jeshajahu, 56, 7)
"Er erinnert sich an die Güte der Vorväter und erlöst ihre Kindeskinder um Seines Namen willen mit Liebe", (aus dem Achzehngebet)
Nadia Matar (links) und Yehudit Katzover
Organisiert wurde die Veranstaltung durch die Leiterinnen des Naturparks „Oz veGaon“ und die Vostände der Organisation „Frauen in Grün“/“Women in Green“, Yehudit Katzover und Nadia Matar. Über sie werde ich einmal getrennt berichten.
Jetzt habe ich doch tatsächlich einen Grund, zu feiern. Der Blog „Ich, die Siedlerin“ hat die 50.000-Besuchermarke überschritten!
Danke an alle Leser, Unterstützer, Partner und auch all diejenigen, die auch „unfreiwillig“ durch ihren Besuch zu der Bekanntmachung der Seite und dieser tollen Zahl beigetragen haben! Bleibt also weiterhin dran 🙂