About

Autobiografisches 

Mein Name ist Chaya, was auf Hebräisch so viel heißt wie „die Lebendige“.

by J.Opperskalski

Ich bin Anfang der 90er Jahre in Russland auf die Welt gekommen, in Deutschland aufgewachsen, habe dort mein Abitur abgeschlossen und bin daraufhin nach Israel ausgewandert. Durchs Leben wurde ich gebracht von meiner „jiddischen Mamme“. Geprägt wurde ich vor Allem von schwedischen Kindermärchen, deutscher Nachkriegsliteratur, hebräischer Sprache, israelischen Liedern, jemenitischer Geschichte und dem jüdischen Religionsgesetz. Ich bin jüdisch und traditionell, und gestalte meinen Lebensstil entsprechend.

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Damals noch. Erste Tage in Deutschland, 1999.

Mit 3 Jahren wurde ich zum Lesen auf Russisch gebracht, seitdem habe ich noch 8 weitere Sprachen gelernt und 3 davon verloren. Mein Abitur habe ich auf einem deutschen Gymnasium abgeschlossen (und würde mir das deutsche Schulsystem zum Teil auch für Israel wünschen). In 2011 folgte dann die Auswanderung nach Israel.

Weiteres aus dem Lebenslauf:

Lernen am religiösen Institut für Frauen in Jerusalem Freelance-Mitarbeit bei der Jüdischen Allgemeinen und der Jüdischen Rundschau.  Ausbildung zur Reiseführerin im Herzog-Institut in Alon Shevut. Tourguide im Besucherzentrum der Knesset (isr.Parlament) für Touristen, Journalisten und Diplomaten. Veröffentlichungen in den israelischen Nachrichtenseiten  YNET , NRG und Yediot AharonotMitarbeit in einer Kinderkrippe in Pney Kedem (Gush Etzion).

Im Sommer des Jahres 2014 lebte ich einige Monate lang in einem Zelt mitten in einem Naturschutzgebiet (⇒ Stichwort „Oz veGaon„) inmitten von Gush Etzion. Dort kam auch erstmals die Idee auf, meine neuen Erfahrungen in einem Blog aufzuschreiben und zu veröffentlichen. Anschließend zog ich in einen Karavan (eine Art amerikanischer Wohncontainer, siehe ⇒ hier) , ebenso in Gush Etzion (Judäa), etwa 20 Minuten südlich von Jerusalem. Hauptziel dabei war es, zu leben, zu erleben, zu lernen und zu berichten, was sich berichten und darstellen lässt. Dort begann ich auch das Blogprojekt „Ich, die Siedlerin“, welches ich im Januar 2019 nach 4 Jahren beendet habe.

Momentan studiere ich Nahostwissenschaften (BA) an der Universität Bar Ilan in Ramat Gan, Israel, arbeite als Freelance-Übersetzerin und bin Teil der „Roots“-Initiative für Verständigung zwischen palästinensischen Arabern und israelischen Juden in Judäa und Samaria. (⇒ Stichwort „Roots“)

Ich habe eine besondere Liebe zum Schreiben, zu Katzen, Musik, Sprachen, Wandern, Politik, Couchsurfing, Reparaturarbeiten, Sauberkeit und elektrischen Werkzeugen.


 

DIESIEDLERIN.NET: Worum geht’s?

Mein Interesse zur Siedlerbewegung entwickelte ich schon während des Jahresprogramms am religiösen Institut „Machon Ora“ in Jerusalem, noch ganz zu Beginn meiner Zeit in Israel. Dort bekam ich die Grundlagen und die ideologischen Zusammenhänge vorgestellt, und lernte viele Menschen aus dieser Gesellschaft kennen. Die Idee zu einem tatsächlichen Blog über das jüdische Leben in Judäa und Samaria entstand aber während meiner Mitwirkung am Aufbau des Naturreservates Oz veGaon im Sommer 2014. Das Leben und Arbeiten dort, in der freien Natur, im Wald, mitten in einer Region geladen mit jüdischer Geschichte und lebendem Zionismus, faszinierte und motivierte mich dazu, meine Erlebnisse und den Einblick in den Alltag in dieser Region mit anderen zu teilen.

Und so sollte mein Blogprojekt auch verstanden werden – eine Gelegenheit für Leser, ein Fenster in eine ferne und mannigfaltige Welt zu öffnen, die bei der heutigen Stimmungs- und Politiklage eine erschreckende Verleumdung und Verzerrung ihrer Wirklichkeit erfährt. Außerhalb gängiger Konventionen und allseits benutzter Wortwahl. Mit Menschen, die sonst keine Möglichkeit bekommen, zu Wort zu kommen. Mit Bildern aus Regionen, in welche sich der ’stinknormale‘ Großstadtbesucher nicht trauen würde und welche nicht unter die Versicherungsbestimmungen der israelischen Leihwagen fallen… Mein erklärtes Ziel ist es, eine so authentische Stimme wie möglich vom Ort des Geschehens wiederzugeben: mit Fotos, Interviews, Erzählungen und mehr. Denn über die Problematiken, die Konflikte, die Negativität gibt es mehr als genug Beiträge und Diskussionen im internationalen Raum. Nicht aber über die Gesellschaft, die Errungenschaften, die Kultur und die Meinungen der Juden von Judäa und Samaria.

Im Blog findet sich Persönliches, Bildliches und Poetisches, unvermeidbar Politisches, unweigerlich Religiöses und Traditionelles, Neues, Erfrischendes, und in jedem Fall Unvorhersehbares. DIESIEDLERIN.NET vertritt eine subjektive Sicht einer jüdischen Israelin auf die Welt, in der sie lebt und welche sie mitgestaltet. Ich verwende für meine Beiträge ausgewählte, informative und möglichst sachliche Quellen und möchte auch euch dazu einladen, nachzufragen, und die vorhandene Information zu nutzen.

 

 

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8 Kommentare zu „About“

    1. Voll lustig.
      Ein Land von der Grösse Hessens,
      vom allerersten Tag seiner Existenz bedroht und mit Kriegen überzogen von sämtlichen Nachbarn, entstanden nach dem grössten Verbrechen der Menschheitsgeschichte….
      wird hier in einen Nazizusammenhang gestellt.
      Besser kann man sich selbst nicht enntlarven.
      Oh Herr, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun.

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  1. Sehr geehrte Frau Tal,

    Leider stelle ich fest, dass Ihre Freunde aus der extrem rechten judischen und extrem rechten israelischen Szene das schreckliche Attentat auf Ayala vom 24. Dezember bereits ad acta gelegt haben. Die Themen in den entsprechenden rechtsextremen Webseiten sind auf die üblichen Beschimpfungen, Polemik gegen Andersdenkende und gegenseitiges Applaudieren zurückgekehrt.

    Jetzt ist das Hauptthema das heutige Terrorattentat in Paris und Ayala ist leider vergessen. Das haben Ayala und ihre Angehörigen nicht verdient.

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    1. Lieber Herr Scheiner,
      Ayala wird im Hospital behandelt, und ihr Zustand wird sich hoffentlich weiter verbessern.
      Das Attentat in Paris ist das Ereignis des Tages und in seiner Form und seiner Herleitung erschuetternd.
      Leider weiss ich nicht, auf welche Polemik und Beschimpfung von Andersdenkenden Sie hinweisen wollen, und weshalb daran unbedingt „meine Freunde“ aus einer angeblich „extrem rechten Szene“ Schuld sind…Gibt es einen Hintergrund zu dem Kommentar?
      Gruss
      Chaya

      Gefällt 1 Person

    2. bist du eigentlich auch so ein deutscher bewährungshelfer, der meint, israel vor dem zu bewahren, was seine vorfahren anrichteten, also so wie der eckart chritiansen, der dumm daher schwätzt und israel mit nazideutschland vergleicht? oder bist du so ein selbsthassender jude, der einfach die weisse fahne hissen will um den antisemiten zu gefallen?

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Eine jüdische Stimme aus Judäa

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