NEWS: Der Bus-Skandal

…Eigentlich könnte es noch gar nicht genügend Zeit für einen Skandal gegeben haben. Dafür sind die Entscheidungen der israelischen Regierung zu nah aufeinander gefällt worden – am Morgen das Ja, am Nachmittag das Nein.
Doch die Medien, die Nichtregierungsorganisationen und die sozialen Netzwerke sind heutzutage wohl in ihrer Schnelligkeit auf das Niveau von Spionageagenturen aufgestiegen, um darüber zu berichten, was der israelische Staat für neue Untaten betreibt.
Wem es also in der letzten Woche an Berichten über die Terrorattacke an der Alon Shevut-Kreuzung und heute mittag an Berichten über die Terrorattacke in Jerusalem gemangelt hat (welche Terrorattacke?! Na dann, siehe hier), so wurde das schleunigst mit dem Bericht über die neuen „Apartheid“-Busse in Israel „kompensiert“.


Worum es geht? Das Verteidigungsministerium, angeführt von Moshe (Bugi) Ya’alon, hat in den letzten Tagen die Entscheidung gefällt, dass palästinensische Araber, die keine Staatsbürgerschaft Israels, wohl aber eine Arbeitserlaubnis besitzen, von nun an für eine Testphase von 3 Monaten A) nicht mehr durch verschiedene Grenzübergänge ins israelische Kernland hinein- und wieder heraus gelangen können, sondern nur noch über 4 bestimmte Übergänge, und dieselben Übergänge, durch welche sie zur Arbeit gefahren sind, auch für die Heimfahrt nutzen müssen; B) sollen diese Arbeiter, die keine Bleibeerlaubnis in Israel haben, nicht mehr mit israelischen Linienbussen aus Judäa&Samaria heraus ins Kernland fahren, sondern lokale Busse der PA-Behörde u.ä. nutzen.Das Ministerium für zivile Belange in Judäa und Samaria (COGAT) sollte diese Anweisungen seit gestern Abend und heute Morgen in Kraft setzen.

Der Grund für die Gesetzesänderung wurde offiziell als Sicherheitsnotwendigkeit im Kampf gegen illegales Eindringen von Palästinensern ins israelische Kernland ohne Überwachung, das erhöhte Potenzial von Terroranschlägen durch diese.

Nach der Veröffentlichung dieses neuen „Pilotprojektes“ heute Morgen explodierten die israelischen Medien, die Updates von reihenweise NGOs und natürlich die auf der Lauer liegende internationale Presse. Sie berichteten in Schlagzeilen über das „Busverbot für Palästinenser“ und zitierten die offiziellen Statements. Manche hatten keine Skrupel, anstatt die trockene Meldung weiterzuleiten, diese mit schmackhaften Adjektiven und Nomen zu schmücken, so „Siedlerbusse“ (Die Welt) und „Siedlerrat“ (Spiegel, Wiener Zeitung und andere) . Übersetzung ins Fachhochdeutsche = israelische Buslinien innerhalb Judäa und Samaria,  israelische Regionalverwaltung von Judäa und Samaria. Mehr zu Siedler-Verkehrsmitteln findet ihr hier

Nach den großen Schlagzeilen und der Torpedierung seitens der medialen und politischen Öffentlichkeit, wurde eine neue Meldung durchgegeben: Regierungschef Netanyahu lud den Verteidigungsminister vor und befahl, das Projekt einzufrieren und (vorerst) nicht ins Leben zu rufen.

Das Update wurde leicht verspätet, aber bei manchen Nachrichtenseiten dennoch durchgegeben.

Irgendwo zwischendrin wurde bei manchen Berichten der erneute Autoanschlag auf 2 Polizisten im A-Tur-Viertel in Jerusalem angeführt, bei dem die Polizisten verletzt und der arabische Täter getötet worden war. DIE WELT beschreibt das Attentat als

„tödlichen Zwischenfall, bei dem zwei israelische Polizisten vom Auto eines Palästinensers erfasst wurden. Der Fahrer aus Ost-Jerusalem sei mit seinem Wagen ausgeschert und in die beiden Grenzschützer gefahren, ein weiterer Polizist habe den mutmaßlichen Angreifer daraufhin erschossen, sagte eine Polizeisprecherin. Die beiden Polizisten seien leicht verletzt worden. Ein Cousin des 41-jährigen Fahrers äußerte sich bestürzt und die Vermutung, dass es sich um einen Unfall gehandelt haben müsse, wie auch Augenzeugen des Vorfalls im Stadtteil A-Tur gesagt hätten. Denn der fünffache Vater sei ein ruhiger Mann gewesen.“

Bei der Frankfurter Rundschau hieß es „möglicher Anschlag“, die Tagesschau befand eine Erwähnung des Vorfalls als nicht relevant.


Ich würde zu den Berichten  meine persönliche Stellungnahme und einen Erklärungsansatz der Situation aus einer Sicht erklären, die mehr Einblick in den Alltag der jüdischen Bevölkerung an den Berührungspunkten mit der arabisch-palästinensischen Bevölkerung, aus der Sicht vieler jüdischer Israelis, vermitteln.

Es fallen dem aufmerksamen Beobachter mit etwas Hintergrundwissen nämlich einige Problemstellen in dieser Affäre auf.

Zunächst einmal passieren palästinensische Arbeiter aus den Gebieten unter PA-Kontrolle mit Arbeits-, aber ohne Bleibeerlaubnis auf dem Weg zu ihrer Arbeit täglich einen Grenzübergang, bei welchem ihre Papiere und das Tragen verbotener Gegenstände geprüft werden. Sie müssen laut Gesetz am selben Tag wieder heimfahren. Tun sie es nicht, halten sie sich illegal innerhalb israelischer Grenzen auf. Wird allerdings nicht kontrolliert, wer hinein- und wieder hinausgeht, kann es leicht vorkommen, dass derjenige in Israel trotz des Gesetzes bleibt, übernachtet, am nächsten Tag arbeitet, oder aber, wenn das Visum ausläuft, gesetzeswidrig innerhalb der Grenzen bleibt.
Das palästinensische Transportnetz existiert , vor allem in Judäa, aber es ist zeitlich mangelhaft aufgebaut und es existiert selbstverständlich nicht im israelischen Kernland.
Das bedeutet, dass sofern der Arbeitgeber (der palästinensische Mittelsmann oder der israelische Auftraggeber) seinen Angestellten keinen angemessenen Transport bereitstellt, der sie um die Uhrzeit X am Übergang oder am Haus abholt und um die Uhrzeit Y wieder zurückbringt, haben diese Menschen keine Wahl, außer nach dem Übergang entweder per Anhalter zu fahren, oder eben in israelischen Linienbussen, die von den Orten hinter zu den Orten vor der 67-Linie fahren.
Nur in Jerusalem gibt es innerpalästinensische Busse, die zwischen Ostjerusalem und Bet Lehem und südlicher pendeln. In diesen fahren keine Juden, wohl aber israelische Araber und Palästinenser.
Wenn die Arbeiter also nach dem Grenzübergang weiter nach Israel gelangen müssen, nehmen sie die regulären israelischen Busse. Darauf befinden sich alle möglichen Leute:  Israelis, Touristen, Juden und Nichtjuden, solche aus dem Kernland und solche aus den Siedlungen.
Seit der Aufhebung des Verbotes für Palästinenser ohne Bleibeerlaubnis, mit diesen Bussen zu fahren (es gab ein solches!), gab es hinreichend Beschwerden seitens Israelis, welche sich ängstigten, in einem Bus voller palästinensische Araber aus allen möglichen Dörfern zu fahren. Es wurden an die Polizei Beschwerden über sexuelle Belästigung von Frauen und Mädchen in Wort und Tat uebermittelt. Ebenso stieg dadurch die Gefahr des Hineinschmuggelns von illegalen Arbeitern ins Land, die keine Bleibeerlaubnis haben und durch die Busfahrt sich ins Landeszentrum begeben und sich dort unkontrolliert beliebig weiter aufhalten könnten. Dies erhöht die Gefahr fuer Terroranschläge in Israel, wie in der Vergangenheit bewiesen worden ist: Zahlreiche Terroranschläge in Israel wurden von sich illegal im Land aufhaltenden Palästinensern verübt.
All das hat dazu geführt, dass man jetzt ein neues Pilotprojekt starten wollte, um die Berührung zwischen den beiden Bevölkerungen, die zurzeit nicht aufeinander abgestimmt sind, zu reduzieren, und ebenso die Zahl der illegalen Eindringlinge und dasTerrorpotenzial zu mindern.
 Laut Berichten – was ich auch für durchaus logisch halte – hätte die neue Regelung den Arbeitsweg der Araber um ein Dopeltes, wenn  nicht gar ein Dreifaches verlängert. Aufgrund der Kritik und vor allem von Vorwürfen, zusätzlichen „Hass der Welt“ auf sich zu schüren (wie DIE WELT es so schön formulierte: Es ist „wie kaum ein anderes geeignet ist, Assoziationen an Apartheidsgesetze zu wecken“) , wurde das Projekt fürs Erste fallengelassen.
Welche Alternativen für die Gemeinschaft der palästinensischen Arbeiter angeboten wurden, und ob sie es wurden, ist mir unklar.
Ich halte also fest.
Es gab/gibt bei der gegenwärtigen Situation mindestens zwei Probleme:
1. Das Problem der palästinensischen Arbeiter, welchen es an Verkehrsmitteln und angemessenen Arbeitsbedingungen mangelt, um den Arbeiteralltag zu meistern. Es gibt keine Abkommen über Transport und keine Wege, um die Ankunftszeit bei der Arbeit und bei der Heimfahrt zu verringern.
2. Das Problem der jüdischen Bevölkerung mit der Bedrohung durch das Hineinschmuggeln von illegalen und potenziell gefährlichen Personen in das Land; und das Treffen auf die arabische Bevölkerung der Dörfer der PA-Gebiete unvorbereitet, wobei die Angst und die Gefahr vor Terroranschlägen, Konflikten, Spannungen und Belästigung geschürt wird.
Die Frage ist dabei, wie erreicht man ein passables Gleichgewicht in dieser komplexen Angelegenheit, ohne die eine oder die andere Gruppe erheblich zu beeinträchtigen und die Sicherheit, aber auch die Menschenwürde aller zu wahren.
Mir fällt momentan keine Lösung ein.
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63 Kommentare zu „NEWS: Der Bus-Skandal“

  1. Den Blogpost finde ich interessant. Ich kenne mich mit dem Thema nicht wirklich aus, deshalb ein paar Fragen:

    „Seit der Aufhebung des Verbotes für Palästinenser ohne Bleibeerlaubnis, mit diesen Bussen zu fahren (es gab ein solches!)“
    Wann und warum wurde dieses Verbot denn aufgehoben?

    Wenn ich es richtig verstehe, würde die Änderung nur die Rückfahrt der Palästinenser betreffen. Wenn das so ist, verstehe ich nicht, wie die Änderung die illegale Einreise erschweren würde – die ist ja nur auf dem Weg nach Israel möglich.

    Interessant wäre aus meiner Sicht auch zu wissen, ob es in den Bussen noch andere (schlimmere) Zwischenfälle als Beleidigungen gab.

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    1. Hallo,
      zu den Fragen: die Tatsache, dass es früher ein Verbot gegeben hat, ist mir persönlich nur aus den Medien bekannt; auch dass es abgeschafft worden ist, und seitdem nicht wieder eingeführt worden. Ich kann dazu gerne nochmals recherchieren.
      Die Änderung, wäre sie durchgeführt worden, würde zwei Bereiche betreffen: Einmal, dass nach der Arbeit das Kerngebiet Israels nur durch 4 bestimmte Grenzübergänge wieder verlassen werden dürfte bzw. nur durch das, durch welches man gekommen ist (das Letztere war mir in der Berichterstattung unklar), damit nachverfolgt werden kann, wer ins Kerngebiet rein und wer wieder hinausgekommen ist. Somit also würde man nachverfolgen können, wer illegal dageblieben ist, und das würde eine Verfolgung von illegal Verweilenden erleichtern. Bisher ist es so, dass Menschen mit Arbeitserlaubnis über alle Checkpoints wieder zurückkommen können, was die Überwachung von Ein- und Ausreisenden erschwert.

      Der zweite Bereich ist die Busfahrt, und diese würde vor allem die Hinfahrt betreffen, denn die Rückfahrt wäre in diesem Sinne weniger relevant.
      Wegen Übergriffen ist mir momentan nichts bekannt, jedenfalls nicht, was die Busse mit den Arbeitern betrifft. Wohl gab es aber Übergriffe seitens illegal im Kernland verweilenden Palästinensern, wenn nicht sogar die meisten Attacken durch eben solche durchgeführt worden sind. Bekanntestes Beispiel auf einem Bus: Der Erstecher des Soldaten Eden Atias, vor ca.einem Jahr (oder gar mehr), war ein ca.16 Jahre alter illegal in Israel verweilender arabischer Jugendlicher.

      Gruss
      Chaya

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  2. Och, Menno!

    Um die 50 Mails im Ordner, des Inhaltes, der Bettmann-Happ sei hier gewesen und habe hier den Ari getroffen und bedrohe nun den Cohn, in einschlägigen Blogs, wo er ihn finde, mittels des Anwaltes, der bereits anwalte, dabei sei ihm dessen Religion völlig egal… Und dergleichen immer weiter, in dünn-pfiffiger Weise…

    Ach, auch der Unterhaltungswert ist ein überschätzter…!

    Und das eigentliche Thema ein vollständig zerquasseltes und mit Kopierpaste zugeschmiert.

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    1. Wenn’s nicht so traurig wäre, könnte man Vergnügen daran haben, was hier so abläuft! Aber dann müsste Chaya Vergnügungsster zahlen:

      „Die Vergnügungsteuer ist eine örtliche Aufwandsteuer, für die die Gesetzgebungskompetenz nach Art. 105 Abs. 2a GG bei den Ländern liegt. Steuergegenstand ist der (finanzielle) Aufwand für Vergnügungen. Erscheinungsformen der Vergnügungssteuer sind vor allem die Besteuerung von Eintrittsgeldern für Veranstaltungen (Kartensteuer), Spielautomaten (Spielgerätesteuer) und in jüngster Vergangenheit auch sexuelle Dienstleistungen (Prostitutionssteuer).

      Das Aufkommen der Vergnügungsteuern fließt den Gemeinden zu.“

      Welche Gemeinde käme in den Genuss der Gelder?

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      1. Robert Cohn, siehe weiter oben. Sollte das erneut vorkommen, werde ich Sie hoechstpersoenlich von dieser Seite bannen, ich habe kein Interesse auf dieses widerliche Theater, das ich in den letzten Tagen auf meiner Seite abgespielt hat. Ich sage das ein letztes Mal. Gehen Sie zurueck zu Ihren Blogs, wo die Inhaber das gestattet haben, und lassen Sie meine Seite in Frieden und kommentieren Sie, wenn Sie es wollen, zur Sache.
        Ende der Durchsage.

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      2. Ich waere dankbar, wenn das Kasperletheater auf meinem Blog aufhoeren wuerde. Das ist kein Stammtisch fuer alte Spielgegner, jeder, der diese Diskussion weiter fortsetzen moechte, ist willkommen, zu den anderen „einschlaegigen Blogs“ zu ziehen, und sollte das hier weiter gehen, wird derjenige ausnahmslos geloescht und unwiderruflich von hier verbannt. Ich mache keinen Spass.

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      3. Aber deutlich antworten auf Provokateure wird man dürfen?
        Und was, wenn der Provokateur dann den Antwortenden bedroht, wird der Antwortende dann auch gesperrt?

        – Ähmnein, Assoziationen zu Israel sind rein zufällig 🙂

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      4. Chaya, wenn Sie kein widerliches Theater auf Ihrer Seite möchten, müssen Sie einfach dafür sorgen, dass es keiner vom Zaun bricht.

        Nur zur Erinnerung: Ich habe auf das widerliche Theater geantwortet, das hier jemand ohne Sinn und ohne Not vom Zaun gebrochen hatte, bloß um Ihnen zu schaden.

        Und ich werde nun hier wegbleiben, denn Ihnen fehlt etwas Gelassenheit und wohl auch etwas Freundlichkeit, scheints.

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      5. Ich denke, Ihnen fehlt etwas der gute Ton, was das Kommentieren in fremden Blogs angeht.
        Ich habe das Theater unterbrochen, wie man sieht, sonst ginge das noch weiter.
        Sollte ich demnaechst einen Bodyguard brauchen, werde ich bescheid geben, ansonsten war keine gewuenscht.
        Was meinem Blog schadet, ist nicht der Mangel an Gelassenheit, sondern ein Uebermass an wilder Spammerei im Komentarbereich 🙂
        Shalom!

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      6. „Gelassenheit“ und „Freundlichkeit“ kann man Chaya ja nun wirklich nicht absprechen! Dass Einem aber der Krqgen platzt, wenn -trotz eindeutiger Hinweise- immer wieder hin- und her- gestänkert wird, kann ich durchaus verstehen und finde es auch statthaft!

        Also, Chaya, den Kragenknopf neu annähen und: Weiter gehts im so schönen Blog mit soviel Aussage- und Informationskraft!

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      7. … nu, dann verhindern Sie eben die wilde Spammerei im Kommentarbereich.
        Wenn Sie jedoch dann einen, der gegen diese wilde Spammerei angegangen ist (Sie hatten den Spammer erst wie einen Menschen behandelt und nicht erkannt, wer das war) dann mit Sperrungsdrohungen losziehen („unwiderruflich!“ usf., plötzliches Siezen, Herr-Sowieso und in aller Form), dann ist mir das hier zu wenig gelassen und zu formalistisch, und es fehlen mir zu sehr die Unterschiede zwischen Freund und Feind.
        Bin mal weg.

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      8. Bei mir im Blog gibt es keine Feinde, sondern Meinungstraeger. Feinde gibts bei uns woanders.
        Ich hatte auch schon freundlicher gebeten, dass ihr beide euch abregt, aber das hat zwei- oder dreimal nicht geklappt.
        Der andere Widersacher ist auch schon blockiert.

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      9. … es gibt kein „ihr beide“, zumal dieser Spammer ja nicht Willens oder in der Lage ist, nicht alles maßlos zuzuspammen, selbst wenn er von der Blogbetreiberin dazu aufgefordert wird.
        Wie so einer gestrickt ist und was er nicht manchen wird, lässt sich vorher erkennen, etwa an der Gedankenflucht, an der Monothematik, an dem ICH-ICH-ICH und an dem besessenen Schreibstil.

        Weil Sie aber nicht wollen, dass dann einer einen groben Keil draufsetzt, passe ich définément nicht hier her.

        Alle Gute

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  3. Vous voulez m’apprendre l’allemand? parce que j’ai ajouté un p de plus dans le mot kapisch!! Par hazard..

    Tranquille mon ami…

    S.H.

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  4. Da kann ich Ihnen die Waffenfabrik Bommer, Kolt & Söhne empfehlen, die bauen Ihnen Mörser und Stinkbomben und Schrapnells und sowas, ganz nach Belieben.
    Aber klingeln Sie da gaaanz vorsichtig, damit Ihnen bloß nichts um die Ohren fliegt.

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  5. … nu ja, leisten könnten Sie sich wohl den Anwalt Paule Kleinske aus der Primelnstraße Nummer drei (Hinterhaus, zweite Teppe links, laut klopfen bitte), aber er vertritt nur Ehebrecher und Taschendiebe und sowas. Ob der für Sie arbeiten wird?, er wird wohl wollen, aber wird er können?

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  6. Ich kenn einen, er heißt Dr. Dankwart Schwollzmann-Lotze, ist stattlich, spricht wohltönend und ist sehr gerissen. Wollen Sie den? Ich kann ihn ja mal anrufen, extra für Sie. Aber er ist gar nicht billig! 😀 😀

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  7. Und Chaya, bitte lösche diese Koversation… Ich bin es leid. Dieser Herr Aristobulus mischt sich überall ein. Jetzt kriegt er die Quittung.

    FG

    S. Bettmann-Happ

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  8. Was für Emails. Sie besessener Droher. Ein Niemand, ein Klaus Schulze oder Karl Meier, der so tut, als schwölle ihm der Kamm. Ah der Rächer um Mitternacht.
    Tabletten vergessen 😀
    Puppenlustig 😀

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    1. P.S.: Ich drohe Ihnen übrigens nicht, ich habe Ihnen jetzt mehrmals Hinweise geliefert, was Ihre Webseite betrifft. Wenn Sie das nicht beherzigen, dann sind Sie dran…. Dann gehört Ihre penetrante Überheblichkeit bestraft, gute Nacht, Sie haben eine Woche Zeit

      FG

      S.H.

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      1. Weia.
        Diesem Ultimatum wegen einer wohl nicht mehr aktualisierten Seite von anno 12 nach zu urteilen wars wohl ziemlich hässlich geworden (jetzt hätte ich ja mindestens jugendgefährdende Inhalte oder Enthüllungen des Privatlebens anderer von letzter Nacht erwartet. Nicht mal fiese Katzenbilder gibts; ich frage mich weswegen eigentlich das Ultimatum?).

        Mein Beileid!

        __________________________________________________

        Back to topic,
        der Artikel jedenfalls ist gut (: – bin über Tapfer im Nirgendwo aus hergeschwommen – wie Eitan Einoch oben schon schreibt kommt hier über die größeren Medien soetwas sonst garnicht an oder in einer Form die das glatte Gegenteil der Fakten ist.
        Weiter so 🙂

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  9. Das hat zwar nichts mit dem Bus-Skandal zu tun aber hier eine kurze Zusammenfassung:

    Nach halachischem Recht gilt als Jude, wer Kind einer jüdischen Mutter ist[6] oder regelgerecht zum Judentum konvertiert ist (Gijur). Insbesondere seit Mitte des 20. Jahrhunderts wird diese Definition teilweise nicht mehr akzeptiert, unter anderen aus folgenden Gründen:[7]

    Die Konversion erfordert das Bekenntnis zu den Grundlagen jüdischen Glaubens und zur Einhaltung seiner Vorschriften.[8] Zahlreiche säkulare Juden befolgen dies aber nicht.
    Von Nationalsozialisten wurden sechs Millionen Menschen als Juden betrachtet und ermordet, von denen nach halachischem Recht Hunderttausende nicht als Juden gegolten hätten (siehe dazu die nationalsozialistischen Begriffe „Halbjude“ und „Jüdischer Mischling)“.
    Viele Bewohner des heutigen Staates Israel werden im Geiste eines jüdischen Nationalbewusstseins erzogen und haben beispielsweise für Israel Militärdienst zu leisten, gelten aber nach halachischer Definition nicht als Juden.

    S.H.

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    1. Und ich werde hier auf den einschlägigen Blogs permanent in einer Weise diffamiert, beleidigt in eine Kostümjuden.. und was weiß ich nicht alles Ecke gestellt NUR, weil meine Vorfahren in Europa christlich geheiratet haben? Und ich bin Agnostiker!! Aus gutem Grunde. Diesen Müll der Religionen hat schon Albert Einstein erkannt. Und wenn jetzt noch einer daherkommt mit dem jüdischen Gen… Es reicht!

      S.H.

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  10. > Das palästinensische Transportnetz existiert , vor allem in Judäa,

    Mal eine ganz naive Frage: Dürfen eigentlich die jüdischen Siedler diese Busse benutzen?

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    1. Nein, aus zwei hauptsaechlichen Gruenden: 1. diese Busse fahren in PA-Zonen, zu welchen Israelis rechtlich keinen Zutritt haben. 2. Es koennte in den meisten Faellen fuer sie gefaehrlich werden, und sie wuerden es nicht machen, selbst wenn diese Busse nicht in A-Zonen fahren wuerden. Ein anderer Grund (nicht ueberprueft) waere, dass die Busfahrer sie nicht einsteigen lassen wuerden.

      Es kommt allerdings vor, dass jued.Israelis (nicht lokale Siedler) pal.Taxis nehmen.

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  11. Das ganze ist doch nur eine Episode, eine Folge des Krieges. In dem einen Land gibt es Leute, die auf das andere Land sauer sind und den Unmut an Menschen in oder aus diesem Land auslassen könnten. Eine Gefahr, die durch Einschränkung deren Bewegungsfreiheit eingeschränkt werden soll. Jede dieser Maßnahmen verschärft den Konflikt und führt entsprechend zu Kritik.

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    1. Die Antwort auf den Konflikt in Israel ist recht einfach: Da hat sich eine hochzivilisierte durch den Holocaust bedingte europäische, in erster Linie osteuropäische fast ausgerottete religiöse Volksgemeinschaft aufgemacht und ihren religös überlieferten Staat wieder im angestammten Gebiet gegründet, mit freundlicher Unterstützung aller westlicher Diaspora-Genossen… nachdem dieses Gebiet von Muslimen und Christen überrannt wurde… wen interessieren eigentlich noch Religionen? Wie lange geht das noch?

      FG

      S.H.

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      1. Es wird ja auf allen einschlägigen Blogs immer wieder der Islam, die Verbandelung der Nazis mit dem Islam (al-Husseini) in den Vordergrund gerückt. Der Islam ist 600 Jahre nach dem Christentum entstanden. Das Judentum (genauer das rabbinische Judentum) so wie wir es heute kennen, ist auch erst 500 n. Chr. entstanden. In der Diaspora hat das Judentum in christlicher, europäischer Geschichte als Minderheit Verfolgung (liegt in der Natur einer Minderheit) erfahren, aber auch Akzeptanz. Das heutige Judentum in Israel ist ein europäisch-aufgeklärtes Judentum… Das sollte keiner vergessen. Der Islam hat keine Aufklärung durchlaufen, wie das Christentum und auch das Judentum. Das Judentum und das Christentum unterscheidet nur eines: der Glaube an den Messias Jesus. Für Christen ist er mit Jesus gekommen, die Juden warten noch drauf. Das ist es was Christen und Juden unterscheiden. Nostra Aetate…

        Shalom

        S.H.

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      2. Stefan, die Unterscheidung zwischen Judentum und Christentum ist gravierend und fusst auf viel mehr als auf dem „Messiasgedanken“; so etwas kann nur einer behaupten, der selbst Grundkenntnisse ueber das Judentum bzw.Christentum nicht beherrscht. Tut mir leid, aber weit gefehlt.

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      3. Ein kluger Mensch hat es mal auf eine ganz simple Formel gebracht:
        Das Judentum ist die Religion der Fragen, das Christentum die Religion der Antworten, und der Islam die Religion der Unterwerfung. 😀

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      4. Übrigens, Jesus kann nie und nimmer der verheißene Messias gewesen sein. Denn als solcher hätte er folgende Kriterien erfüllen müssen:

        – Der Messias muss jüdisch sein.

        – Er muss dem Stamm Juda angehören und ein direkter männlicher Nachkomme von König David.

        – Der Messias muss das jüdische Volk aus dem Exil versammeln und nach Israel zurückbringen.

        – Der Messias muss den jüdischen Tempel in Jerusalem wieder aufbauen.

        – Der Messias muss den Weltfrieden bringen.

        – Er muss die ganze Welt beeinflussen, den einen Gott anzuerkennen und ihm zu dienen.

        Jesus hat davon allerdings nur das erste, mit viel gutem Willen vielleicht noch das zweite Kriterium erfüllt. Bei den restlichen ist er gescheitert. Fazit: Er mag vielleicht in den Augen des Vatikans der Messias sein, aber niemals in den Augen der Propheten Israels.

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  12. Wann kommt endlich ein „Gesetz“, das die Araber zwingt, sich mit einem grünen Halbmond auf der Kleidung kenntlich zu machen, ihnen verbietet, auf den gleichen Bänken wie Juden zu sitzen, mit dem Bus zu fahren, … Heil Kahane!!!

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      1. Ja, das hätte er gern. Weil das jedoch nie getan werden wird, selbst nicht von den ärgsten Kahane-Anhängern, schreit einer wie der Obige gern, dass es getan werde.
        Warum das verlogene Hassgeschrei: Um die Juden anzuschwärzen. Weil die Juden ja bekanntlich schlimmer sind als die Nazis.

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    1. Nie! So wie Section 3a (5) des isra. Gesetzes gegen sexuelle Diskriminierung Frauen das Recht garantiert, im Bus nicht hinten sitzen zu müssen (welches ein paar aus der Zeit gefallene wollten) verbietet Penal Law (Amendment No. 20), Article A1 (Incitement to Racism, Lesen Sie dort bitte § 144a) Rassismus in jeder Form. Wussten Sie das nicht? 😉

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  13. Pingback: Anonymous
  14. Vielen Dank für diesen aufschlussreichen Bericht „von der Front“. Dem Himmel sei Dank gibt es das Internet und Blogs wie dieses hier. Andernfalls wäre man der medialen Desinformationskampagne ausgeliefert. Unfassbar, welchen Müll vermeintlich seriöse Presseorgane verbreiten. Journalisten, die nicht bloß ihre eigenen Vorurteile und Ressentiments wiedergekäuen, muss man heute wohl mit der Lupe suchen…

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      1. Man kann das nähere bei Kipling nachlesen, die Geschichte vom neugierigen Elefantenkind und darin gibt es auch den wolligen Onkel…

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  15. Ein wohlfeiler Rat aus der golessdiken Ferne:

    Wo sich Araber aufhalten, geschehen Terroranschläge gegen Juden, geschehen Messerattacken, Autoattacken, Vergewaltigungen.
    Der Aufenthalt von Arabern ist also mit Gefahr verbunden.
    Also keine mehr reinlassen. Tut mir Leid, wenn ein paar ehrliche arabische Arbeiter daraufhin Schwierigkeiten bekommen. Aber die Israelis könnten daraufhin mehr Unternehmen in Judäa und Samaria eröffnen, damit es dort Arbeit gibt.

    Für sowas (die Schaffung arabischer Arbeitsplätze) müsste es doch massenhaft EU-Fördergeld geben, sofern der EU nicht nur was an arabischer Renitenz liegt 🙂 , nein?

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    1. Oh, oh, Aristobulus,
      da sagst du aber was…. noch nie etwas von der fabelhaften Idee gehört, „israelische Produkte aus den Gebieten“ weltweit zu boykottieren???? Weia, weia…. da käme die EU aber ganz schön ins Schleudern mit ihren Überlegungen, sich dem Boykottaufruf noch deutlicher anzuschließen, als sie es ohnehin schon tut…
      Aber sonst ist die Idee prima 😉

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      1. Danke, Rika.
        Fantasie mal so zur Nacht: Einer müsste morgen früh im Europäischen Parlament eine Debatte über solches Fördergeld lostreten.
        Tja…
        Und wer sollte das tun? Welcher Abgeordnete im EU-Parlament glaubt nicht an die Förderung arabischer Renitenz und arabischer Forderungssucht, sondern an die Förderung arabischer Arbeit?

        Keiner je in Sicht, never ever.

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