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NEWS: Waldbrände im Land

UPDATE:

Weitere Waldbrände in verschiedenen Landteilen, weitere Ortschaften bedroht, die meisten davon jüdisch. Die Polizei spricht offen von Brandstiftung. Das Feuer aus dem Waldstück bei Dolev (Binyamin) breitete sich bis zum Nachbardorf Talmon aus und verursachte einen Großbrand. Das Internet-Kurznachrichtenportal 0404 berichtete über palästinensisch-arabische Brandstifter, die beim Zündeln nahe der Siedlung Beit El beobachtet wurden. Sicherheitskräfte wurden zum Ort gerufen und sollen mehrere Brandlegungen erkannt haben. Ob die Täter festgenommen wurden, ist unbekannt.

Auch der Vorsitzende der Regionalverwaltung von Samaria, Yossi Dagan, lud vom Brand betroffene Familien in Gasthäuser und provisorische Notunterkünfte im Samaria-Gebiet ein, die für Ausnahmezustände größeren Ausmaße mit der Zusammenarbeit mit dem Heimatschutz der IDF errichtet worden waren.

Video des Feuerwehreinsatzes bei Talmon, Binyamin (0404)


(Also wohl doch keine Schreibpause… Die Nachrichten lassen einen nicht ruhen…!)

In Israel wüten Waldbrände. Kreuz durchs Landeszentrum bis in den Norden brennen Bäume, das Feuer breitet sich durch starken Wind über weite Flächen aus, beschädigt Privatbesitz und bringt die Einwohner vielerorts in Lebensgefahr. Innerhalb von etwa drei Tagen hat der Flächenbrand über 10 Orte erreicht, darunter Städte wie Atlit, Zikhron Yakov und Nahariya im Norden, kleine Ortschaften wie Neve Shalom und Latrun und Nataf in den Jerusalemer Bergen; mehrere dutzend Häuser wurden durch das Feuer teilweise oder gänzlich zerstört und hunderte von  Menschen aus ihren Häusern evakuiert. Am Schlimmsten traf es bisher die Stadt Zikhron Yakov an der Nordküste und die Ansiedlung Nataf in den Jerusalemer Hügeln; beide Gegenden sind dicht bewaldet. So sind in Zikhron Yakov beispielsweise an die 30 Häuser in den letzten 48 Stunden abgebrannt worden. Das Feuer von Nataf breitete sich durch starken Westwind weiter Richtung der Autobahn 1 aus; bisher ist nicht klar, ob der Verkehr in der Nacht weiterfließen wird oder gestoppt wird.

Auch an zwei Orten in Samaria, im Binyamin-Gebiet, ist der Waldbrand nicht vorbeigegangen:  Gestern spätabends (22.11) begann sich ein Brand unweit der Siedlung Dolev auszubreiten. Er gelangte über den Ortszaun bis an die Häuser und Wohnkontainer, 3 davon fingen Feuer; Gasballons in der gesamten Ortschaft begannen zu platzen. 21 Feuerwehrteams konnten in einigen Stunden die Kontrolle über das Feuer gewinnen. 20 Häuser mussten geräumt werden. Auch eine Armeebasis in Binyamin wurde heute von einem Flächenbrand bedroht und musste evakuiert werden.

Woher kommt diese Waldbrandepidemie?

Zum Einen verläuft die gegenwärtige Winterzeit fast gänzlich ohne Regen. Die Erde und die Vegetation sind ausgetrocknet, in der Luft steht Staub und heftige Windböhen, laut Wetterberichten bis zu 100 km/h, fegen durchs Land.

Zum Zweiten aber steht keine Hitze an. Die Luft ist trocken, aber nicht heiß; die Chance, dass sich Laub durch Sonneneinstrahlung von selbst entzündet, ist gering; auch ist momentan keine Lagerfeuersaison.

Die Vermutung fällt also größtenteils auf den Verdacht auf Brandstiftung.

Aus eigenen Erfahrungen durch meine Arbeit im Sicherheitszentrum von Efrat weiß ich, wie verbreitet und häufig Waldbrand durch das Zündeln seitens lokaler arabischer Dorfbewohner verursacht wird – in Judäa und Samaria ist es eine bekannte Erscheinung und wird Terrorattacken angeglichen. Beduinische Spurenleser der IDF werden bei der Aufspürung der Täter eingesetzt.

Nun stellt sich die Frage, ob auch die Waldbrände der letzten Tage durch fremde Hand und mit Terrorabsicht verursacht worden sind. Im Falle des Brands von Nataf in den Jerusalemer Bergen berichteten die Medien von der Verhaftung 4 Verdächtiger, Bauarbeiter an einer lokalen Baustelle. Bei Bauarbeitern handelt es sich in den allermeisten Fällen um arabische Stundenlöhner.

Heute abend äußerte sich die Polizei gegenüber Channel 2 und sprach von einer „Welle dee Brandstiftung“ im ganzen Land. Die eigentlichen Untersuchungen werden wohl erst nach einem Rückgang der Brände durchgeführt werden können. Momentan sind die israelischen Löschkräfte überfordert; PM Netanyahu hat sich an die Lãnder Griechenland und Kroatien gewandt, mit welchen es ein Abkommen zur gegenseitiger Unterstützung bei Waldbränden gibt.

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Derweilen veröffentlichte der Direktor der Feldschule von Kfar Etzion in Gush Etzion, Yaron Rozenthal, einen Aufruf, in welchem er Facebooknutzer um Sachspenden für die Betroffenen bat und obdachlose Familien zu kostenlosen Übernachtungen in das Gasthaus der Feldschule Kfar Etzion einlud. Die Region um Gush Etzion wird regelmäßig zur Sommerzeit von Brandstiftungen geplagt. Es bleibt nur zu hoffen, dass wir von der gegenwärtigen Plage verschont bleiben.

(Quellen: Channel 2, Ynet, Mako, Facebook Y.Rozenthal, u.a.)

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NEWS: Brandanschlag auf das Josefsgrab

Quelle: NRG
Quelle: NRG

In der Nacht auf heute (16.10.15) haben an die hundert randalierende palästinensische Araber aus der Stadt Shchem/Nablus das innerhalb des Stadtgebietes gelegene Josefsgrab, eine den Juden heilige Städte des Vorvaters Josef, des Urenkels Avrahams, in Brand gesetzt und die Behausung um das Grab zerstört. Sie warfen laut den Berichten der palästinenischen und israelischen Sicherheitskräfte Brandbomben in das Gebäude, in welchem sich das Grab befindet. Dazugekommene palästinenische Sicherheitskräfte schafften es nach einiger Zeit, die Randalierer zu verjagen, u.a. mit Schüssen in die Luft, und das Feuer zu löschen. Allerdings soll das Grab erheblich beschädigt worden sein.

Qjuelle: YNET
Qjuelle: YNET

Die israelische Armee gab zur Antwort, das Grab werde umgehend saniert werden und es soll ebenso garantiert werden, dass jüdische Gläubige freien Zugang zur Stätte erhalten sollen (Quelle: IDF). Später am Tag gab PA-Präsident Mahmud Abbas eine Rückmeldung dazu, in welcher er die Tat verurteilte und sagte, die Täter haben „unserer Religion einen schlechten Namen gemacht“. Er gab ebenfalls bekannt, man wolle mit israelischen Regierungsstellen die Sanierung der Grabstätte besprechen.

Hier liegt das Grab
Hier liegt das Grab

Das Josefsgrab, welches der jüdischen Tradition entsprechend an der Stelle steht, wo Josef, der Urenkel des Stammvaters Avraham und der Sohn von Ja’akov, begraben worden ist. Es ist eine der wichtigsten heiligen Stätten für die Juden. Der Zugang zum Grab wurde bisher durchgängig von der israelischen Armee bewacht, und religiösen Juden war der Zugang nur eingeschränkt und unter schwerer Bewachung erlaubt, da das Grab mitten in der Stadt Nablus/Shchem liegt, dessen Bevölkerung für ihre Feindseligkeit gegenüber Juden und Israelis bekannt ist. Viele Terrornetzwerke operieren in Nablus. Ebenso liegt in unmittelbarer Nähe das als „Flüchtlingslager“ bekannte Problemviertel Balata, ebenso ein bekannter Krisenherd und ein Zentrum von Terror und organisierter Kriminalität innerhalb der Stadt.

(Quellen: IDF, YNET, Channel 2)

NEWS: Brand in Bet Haggai

Der Teufelskreis der Rache scheint wohl wieder aufs Vollste geöffnet zu sein.

Habe Bericht und Fotos von meinem Freund Me’ir Dana-Picard und seiner Familie aus der Siedlung Bet Haggai bei Hevron bekommen. Arabische Terroristen haben heute nachmittag dort die Felder und den Berghang, auf welchem das jüdische Dorf Bet Haggai steht, angezündet, und das Feuer konnte mit knapper Not gelöscht werden, bevor es die Häuser ergreifen konnte.

So schnell kann auch ein Mord geschehen, wie der Mord heute Nacht in Duma. So schnell kann man Menschen Schaden zufügen. Ich habe die große Befürchtung, dass es dabei nicht bleiben wird, und die Telefone in den Sicherheitszentren in Judäa und Samaria nicht still bleiben werden, und dennoch bete ich für Ruhe.

Ich fühle unbändige Trauer über die Welle der Untaten, die ein weiteres Mal über uns hereinbricht. Und wer daran zweifelt, oder das Eine über das Andere zu stellen meint  – ich werde die Untaten auf beiden Seiten erwähnen, weil das unser Leben hier ausmacht. Das ist auch ein Teil des Lebens in Judäa und Samaria. Und daher erzähle ich darüber.

Shabat Shalom.