17 Kommentare zu “Aktuelles”

  1. Hallo Chaya, was die Mission betrifft, sagt der „Missionsbefehl“ im „Neuen Testament“ zur Zielgruppe eindeutig „Alle Völker“, was ich im Hebräischen mit Goyim übesetzen würde und damit die Juden per Definition ausschliesset. Und mal ehrlich warum warum sollten ausrechnet die Juden für uns „Missionsobjekt“ sein? Da würde arg was schief laufen 🙂

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    1. Alle Völker!! Sind die Juden kein Volk? Spricht man nicht über das Volk der Juden? War der Herr Jesus, der Christus (Messias) nicht auch ein Jude? Wollte er SEIN Volk nicht retten?
      Ist das Evangelium nicht zuerst und für die Juden geschrieben worden?
      Im Johannes-Evangelium lesen sie doch klipp und klar was der Herr Jesus zum Glauben gesagt hat. Und das gilt insbesondere auch für die Juden. Sie sehen, da läuft überhaupt nichts schief.

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      1. Na wir sind ja ganz toll gerettet worden, in den knapp 2000 Jahren, in denen die Juden im christlichen Exil gelebt haben. So droht uns beispielsweise nicht die Gefahr des Bevoelkerungsexplosion wie in Indien oder China, da die Anzahl der juedischen Bevoelkerung von unseren christlichen Rettern stets gering gehalten wurde aufgrund saemtlicher Pogrome, Morde und Vertreibungen. Diesem lag offensichtlich die Sorge zugrunde, dass wir spaeter nicht mit unkontrollierbarem Bevoelkerungswachstum und Landknappheit zu kaempfen haben. Tatsaechlich haben wir damit nicht zu kaempfen. Heute bemueht sich die Christenheit, vertreten von zahlreichen Institutionen und Organisationen, aktiv darum, damit wir auch nicht unter dem Joch eines Nationalstaates und mit ihm verbundenen Sorgen zu leiden haben, und will unseren Staat daher lieber den Arabern uebergeben. Damit wir vor diesem Unheil bloss gerettet werden moegen!!

        Was waeren wir ohne unsere Retter…

        😉

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  2. Liebe Freunde und Mitchristen, wenn wir missionieren wollten, bräuchten wir doch nur vor die Tür gehen und all unsere Freunde und Nachbarn ermuntern, doch mal wieder in unseren christlichen Gottesdienst zu kommen. Da gibt es viel zu tun! Wer das Abenteuer liebt, kann ja auch versuchen, muslimische Nachbarn zu bekehren. Aber die Juden wollen wir vielleicht doch einfach in Ruhe lassen; immerhin: bei einer pro-Israel-Demo in München während des letzten Gaza-Feldzuges waren viele Jesus-ist-König-Leute unterwegs: Alle etwas überspannt, aber freundlich und ganz lieb.

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  3. Intelligente Menschen müssen nicht unbedingt gläubige, wiedergeborene Christen sein. Auch kann man die Bibel nicht durch „gut lesen“ verstehen. Unter Gebet im Glauben gelesen eröffnet sie dem Menschen die Worte Gottes in seiner Tiefgründigkeit.
    Die Bibel besteht aus dem Alten und Neuen Testament. Beide sind inhaltlich sehr stark verwoben; eben das Wort Gottes. Deshalb kann beides nicht voneinander getrennt werden. Das Matthäus-Evangelium wurde speziell für die Juden geschrieben. Und bis auf Lukas waren alle Schreiber Juden!
    Jesus Christus (Messias), der Sohn Gottes, der Gott ist, hat sehr viele Worte gerade für das jüdische Volk hinterlassen/übermittelt.
    Aus dem Neuen Testament ist die Zukunft der Juden klar und deutlich formuliert und erkennbar.
    Nicht die Zugehörigkeit zum Volk der Juden wird diese retten. Nein, gemäß der Schrift allein der Glaube ist die Rettung.
    Bitte verstehe diese Sätze nicht als führen oder bekehren wollen.
    Sie sind ein Hinweis und ein Austausch. Ich betone wiederholt, ein jeder Mensch ist frei und kann selbst entscheiden was er tut.

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    1. Hallo Johannes ,
      nicht, dass Sie mich falsch verstehen, aber ich meine, dass wir Juden nicht darum gebeten haben, dass mam uns rettet. Das haben wir bisher ganz gut mit der Hilfe des Allerhoechsten hinbekommen. Und Glauben haben wir, sonst waeren wir heute nicht hier, nach all den Jahren. Unser heiliges Buch heisst uebrigens nicht „Bibel“ (Buch), sondern „Tora“ (Gesetz, Lebensanweisung).

      Alles Gute.
      Chaya.

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  4. Chaya,

    Ihnen ist bekannt, dass diese „Israelkonferenz“ getragen wird von offen Judenmission treibenden evangelischen Konservativen?
    Ihnen ist bekannt, dass die „Israelfreundschaft“ dieser Kreise sich darin erschöpft, Israel für ihr eigenes Seelenheil auszubeuten, wenn alle Juden sich in weinem Großisrael versammeln, zum Christentum übertreten, dann wird der christliche Messias erscheinen?
    Sie wissen, dass das von diesen Christen vertretene Gesellschaftsbild konträr zum israelischen (Gleichberechtigung der Frau, Schwulenrechte) steht?
    Sie wissen, dass die Shoa als Strafe des Christengottes interpretiert wird für die Verweigerung der Anerkennung Jesu als Messias?

    Wenn ja, dann wünsche ich Ihnen viel Spaß unter diesen Antisemiten.

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    1. Hallo Eberhard, danke für deine Hinweise, wenn auch ich sie unbegründet finde. Antisemtisches konnte ich nichts im Verein und ihren Materialien erkennen, was Judenmission angeht, so konnte ich speziell bei den Sächsischen Israelfreunden nur das hier lesen:
      „Den Begriff Judenmission lehnen wir ab und überlassen solchen Dienst anderen. Wir verschweigen aber unser messianisches Zeugnis nicht,wenn wir gefragt werden. Es richtet sich jedoch zuerst an unser eigenes Volk.
      Wir glauben, dass der Messias sein Volk aus Juden und Heiden vollenden wird, wenn er gemäß des Zeugnisses des Wortes Gottes kommt.“

      Bei den Veranstaltungen und durch die Materialien werden Israel und die Juden nicht „ausgebeutet“, sondern erwähnt und viele wichtige Informationen unter die Menschen verbreitet, die leider durch andere Quellen eine vollkommen verzerrte und antisemitisch gefärbte Sicht auf Israel bekommen. Mit anderen Quellen meine ich Internet, Massenmedien und das allgemein verbreitete Bild Israels in der deutschen Gesellschaft.
      Das israelische Gesellschaftsbild ist vielfältig; außerdem bin ich keine Politikerin und keine offizielle Staatsvertreterin. Ins Auge springende konträre Gesellschaftsbilder konnte ich speziell bei den sächsischen Israelfreunden nicht erkennen.

      Desweiteren gilt, dass es sich bei der Verantstaltung um eine Bildungsveranstaltung handelt und keinen Messedienst u.ä. Ich wüsste nicht, wieso ich auf einer Bildungsverantstaltung ohne radikale Inhalte oder sonstige problematischen Aspekte nicht erscheinen sollte. Dabei bin ich mir sehr bewusst, dass die Anwesenden christlichen Glaubens sind und diesen ausüben und durch diesen die Welt sehen – das ist ihr gutes Recht und nicht meine Angelegenheit. Ich trete bei der Veranstaltung auf, um meine Sichtweise auf Israel darzulegen, als Privatperson und Journalistin.
      Ich denke, Sie haben diese Leute hier mit denen in den USA verwechselt. Außerdem – keine Bange, missionieren wird bei mir nicht gut klappen, eher umgekehrt 😉
      Gruss
      Chaya

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      1. Liebe Chaya,

        Zitat:“Außerdem – keine Bange, missionieren wird bei mir nicht gut klappen, eher umgekehrt😉“

        Wie funktioniert das „eher umgekehrt“?
        Bin auf Deine Antwort gespannt.
        LG
        Johannes

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      2. Ich meine, einige konnten sich nach einem Gespraech mit mir von meinen Ansichten mehr ueberzeugen als von den ihrigen. Aber das ist nicjt der Sinn der Sache, das ist so nebenbei 😉

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    2. Sehr geehrter Herr Wollauchi,

      Ihre Aussagen tragen leider den Charakter von Verleumdung.
      Wenn Sie mal so viel uneigennützige Solidarität mit Israel aufbringen würden, dann hätte ich auch vor Ihnen alle Hochachtung.haben.
      Fast jeder Satz in Ihrem Statement kann mit harten Fakten widerlegt werden, Was treibt Sie, wenn Sie nicht der Wahrheit ihr Recht lassen wollen???

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    3. E. Wollauchi,
      Ihnen ist bekannt, dass das hier von Ihnen geschriebene Vorurteile, Verleumdungen und Lügen beinhaltet.
      Wie groß muss Ihr Hass sein?!

      Sehen sie, ich bin ein evangelikaler, gläubiger und „von neuem geborener“ Christ, so einer wie Sie oben beschrieben habe.
      Einer, für den Gottes Wort in der Bibel steht, das befolgt werden muss.
      Ich liebe Israel, ist es doch die Heimat unseres HERRN und Gottes Jesus des Christus (jüdischen Messias). So steht es geschrieben!
      Und das jüdische Volk ist das Eigentumsvolk Gottes!

      Nie würde ich einen Juden/Jüdin zum Christentum bekehren wollen.
      Was ist das Christentum eigentlich?

      Aber, ich würde der Person vom Evangelium und von der Liebe Gottes erzählen und versuchen diese Person zum Herrn Jesus zu führen.
      Denn Gott hat uns aufgefordert in die Welt zu gehen und das Evangelium der Liebe zu verbreiten. Das alles ist freiwillig. Jeder Mensch entscheidet für sich, geht der Daumen nach oben oder nach unten. 🙂

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      1. „Versuchen zu fuehren“ und „bekehren wollen“ steht einander sehr nahe… ich kenne wunderbare Christen, deren Ideologie des „fuehren wollens“ sich nicht auf Juden erstreckt, weil diese -und das ist diesen Christen bekannt, weil sie intelligente Menschen sind und dir Bibel gut gelesen haben – ein anderes Schicksal/Bestimmung haben als der Rest der Menschheit.
        Ich wuensche allen anderen dieselbe Erkenntnis. Die Konferenz hat, meines Erachtens, nicht mit Bekehre zu tun und daher komme ich dahin, als Referentin zu meinem Thema und nicht aus irgendwelchem anderen Grund.

        Und hassen braucht man nicht. Nicht einverstanden sein reicht.

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