NEWS: Zum Tod von Shimon Peres

Ex-Praesident Israels Shimon Peres (1923-2016).
Ex-Praesident Israels Shimon Peres (1923-2016).

Heute nacht (28.09.16) verstarb Shimon Peres, der neunte Praesident des Staates Israel, ehemaliger Premierminister und eine zentrale politische Figur in der Geschichte des Staates Israel und des Friedensprozesses zwischen Israel und den Palaestinensern, an den Komplikationen nach einem Hirnschlag, welchen er vor etwas zwei Wochen erlitt. Shimon Peres verstarb im Alter von 93 Jahren.

Fuer die Vertreter der Ideologie, welche Judaea und Samaria als Teil des Landes Israel sieht und als legitimen Teil des Staates Israel sehen moechte und an des Recht von Juden, in Judaea und Samaria legitim zu leben, glauben, war Shimon Peres eine schwierige und kontroverse Persoenlichkeit. Auch fuer diejenigen innerhalb der israelischen Gesellschaft – und diese Meinungen haeufen sich im Laufe der Jahre -, die die Osloer Vertraege, die Gruendung der Palaestinensischen Auronomiebehoerde und der Aufteilung des Landes ins Leben riefen, als einen historischen Fehler ansehen, ist es schwierig, sich der allgemeinen Trauerwelle aufrichtig anzuschliessen, aehnlich wie zur Zeit des Mordes an Yitzhak Rabin und dem Tod von Ariel Sharon. Es ist keine leichte Beziehung, die ein grosser und nicht zu ignorierender Teil der israelischen Bevoelkerung mit diesem zweifelsfrei grossen Politiker fuehrte.

Shimon Peres beim Besuch von Sebastia, 1975. Foto:  NRG
Shimon Peres beim Besuch von Sebastia, 1975. Foto: NRG

Fuer die Siedlerbewegung hatte Peres eine wichtige Bedeutung zur Zeit des Rueckkehr und des Aufbaus von juedischen Gemeinden ab dem Jahr 1975 in Samaria, namentlich bei dem ersten Aussenposten in Samaria und die Jahre danach. Peres unterstuetzte die Anfuehrer der Bewegung „Gush Emunim“ in ihrem Bestreben, Juden nach Samaria zu bringen, welches nach dem Sechs-Tage-Krieg 1967 von

Shimon Peres und Kinder bei dem Vorposten Sebastia, 1975. Foto: NRG
Shimon Peres und Kinder bei dem Vorposten Sebastia, 1975. Foto: NRG

der jordanischen Besetzung befreit worden war und die israelische Armee die Kontrolle ueber das Gebiet uebernahm. Damals fungierte Shimon Peres als Verteidigungsminister in der Regierung von Yitzhak Rabin. Er besuchte die ersten Siedler und sprach sich fuer Sebastia aus. Erste Ende der 80er Jahre wandte er sich oeffentlich gegen die Siedlerbewegung und von dann an wurde er zunehmend

zu einem erklaerten Gegner der juedischen Besiedelung von Judaea und Samaria, was auch seine Position im Bezug auf die Osloer Vertraege erklaert.

 

Mehr zu den Protokollen und Peres‘ Rolle fuer die Juden von Judaea und Samaria werde ich hoffentlich in einem ausfuehrlichen Beitrag schreiben. Moege Shimon Peres in Frieden ruhen, oder, wie in der juedischen Tradition auch gesagt wird, „gelobt sei der Wahre Richter“.

 

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25 Kommentare zu “NEWS: Zum Tod von Shimon Peres”

  1. צריך תמיד לבוא ביראת כבוד מסוימת כשניגשים לאנשים מבוגרים ממך על אחת כמה וכמה כאשר ניגשים לאדם ברמתו של פרס זצ“ל אשר תרומתו למדינת ישראל בל תשוער. מן הראוי היה לא לכתוב עליו כלל במקום לנסות לשפטו ממרומי ההתנחלויות הארורות. אולי תתפכחי בבוא היום ותטשי את הבלי ההתנחלויות ותתעסקי בדבים של טעם. ואם את כה סולדת מפרס אני שואל למה עמדת במשמר הכנסת כשארונו של פרס הוצג לצבור?
    דוקא אצל (א)נשים כמוך שבאים מרקע אחר ממערב אירופה ומברה“מ לשעבר שבמדינות אלה ההורים שמו דגש על הצטינות איני מבין כיצד נשאבת לעולם השטחים.
    שנה טובה וגמר חתימה טובה!

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    1. שלום בני, איני מכירה אותך אישית וגם אתה אותי לא לביטב ידיעתי, ולכן אני לא מבינה את ההתקפה האישית שלך עלי. את דעתך אודות „ההתנחלויות הארורות“ הבהרת ותרשה לי לא להסכים אתך, ומתוך כך גם לכתוב באופן חופשי מה אני חושבת לגבי מנהיג כזה או אחר. לא ציינתי בשום מקום בכתבה שלי שאני סולדת מפרס, להיפך נתתי לו את הכבוד הראוי וגם את הביקורת הראויה לו. כיוון שמדובר במנהיג ולא באיש רגיל, מן הסתם יש לצפות גם לביקורת כלפיו. גם באהדה כלפיו הבחנתי (זצ“ל) ואיני שותפה לה, כמו שאני לא שותפה לשום אהדה והערצה של שום מנהיג. שמעון פרס הביא להרבה שינוים חיובים וגם להרבה נזק למדינת ישראל, לעם ישראל ולעם הערבי-פלסטיני, ואין להימנע מלהזכיר זאת. כיוון שהוא היה גם אדם מרכזי בעניין מפעל ההתנחלות, אני מעוניינת לכתוב על חלקו בעניין זה ואת זה ציינתי בכתבה.

      באשר לרקע האישי שלי, איני רואה לנכון להתייחס לכך כיוון שלא מקומך לשפוט אותי או את הכתיבה שלי על רקע אישי כל שהוא.
      גמר חתימה טובה.

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  2. Liebe Chaya, es ist gut, dass Du nicht leichtfertig einstimmst in einen Lobpreis des nun Verstorbenen, sondern dass Du trotz Hochachtung auch auf die große Not hinweist, die mit der Richtungsgebung durch die Osloer Verträge verbunden ist. Mir ist bekannt, dass Shimon Perez, je länger je mehr, nicht wirklich auf den Gott Israels vertraut hat, sondern auf eine erhoffte Fähigkeit des Menschen, ohne Ihn die Dinge lösen zu können.

    Aus meiner Bibel kann ich heraus lesen, dass für den göttlichen Richter entscheidend ist, wie sich ein Mensch zuletzt für oder gegen Gottes Willen entschieden hat. Der König Saul war von Ihm als König verworfen wegen eines für uns als unbedeutend zu erachtenden Deliktes, den er nicht bereut hat. König David jedoch hatte sich schwer versündigt, fand aber durch wahre Buße Gnade bei Gott.
    (Im Übrigen gilt ja auch im Koran, dass die letzten Suren, wenn sie im Widerspruch zu den ersten Suren stehen, das größere Gewicht jenen gegenüber haben. Wenn schon der Feind sich auf seinen Allah beruft, wie viel mehr sollte sich Israel auf seinen einzig wahren Gott berufen, der in seinem Wort vielfach all jene davor warnt, das von Gott für sein Volk ausersehene Land Israel zu teilen.)

    Ich freue mich, dass die jetzige Regierung großen Wert auf die Schulung der Kinder mit Gottes Wort legt. Das macht mir Hoffnung für Euer Volk.

    In diesem Sinne wünsche ich Dir und allen Lesern ein mit himmlischen Honig gesüßtes neues Jahr und Dir, liebe Chaya, dass Du immer wieder neu bereit bist, wenn nötig, Dich korrigieren zu lassen.

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  3. Danke Chaya für deine Beiträge!

    Bei uns Gestern in der Kleinen Zeitung stand ein interessanter Artikel:

    Abschied vom „neuen“ Nahen Osten. Peres Begräbnis ist auch Ende von Hoffnung und Frieden.

    Also wenn sich Obama und Co. vom neuen Nahen Osten verabschieden wird doch etwas neues kommen.

    Wir wünschen ein gutes und süßes Neues Jahr!

    Gottfried und Anna Reibenbacher

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  4. Im Rückblick auf Shimon Peres Leben und Wirken sehe ich drei Dinge, die vielleicht etwas abseits der üblichen Diskussionen liegen:

    1. Als treibende Kraft hinter Israels Atomprogramm ist es Peres gelungen eine grundlegend neue Realität zu schaffen. Er hat Israel in Lage versetzt, die Welt, wie wir sie kennen, zu vernichten. In der Praxis, ist damit die Frage nach Israels Existenzrecht beantwortet. Der Staat Israel existiert nicht nur aus den bekannten moralischen und historischen Gründen. Israel existiert auch, weil es die Existenz jedes feindlichen Staates physisch vernichten kann.

    Diese neue politisch-militärische Realität gibt es seit den 1970er Jahren, sie ist aber bislang kaum im Bewusstsein der jüdischen Öffentlichkeit angekommen.

    2. Verteidigungsminister und Armee sollen Zivilisten davor schützen im Krieg getötet zu werden. Das ist ihre wichtigste Aufgabe in Nationalstaaten. Stattdessen hat Peres als Verteidigungsminister die zivile Besiedlung des Westjordanlandes gefördert und damit Zivilisten als integralen Bestandteil einer militärischen Strategie zur Kontrolle des 1967 eroberten Territoriums eingesetzt. Damit machte er letztlich Zivilisten zu Kombattanten ohne Uniform, die seither in den Kriegen zwischen Palästinensern und Juden kämpfen und sterben.

    Somit hat Shimon Peres den Schutzauftrag und die Fürsorgepflicht des Staates Israel gegenüber der jüdischen Zivilbevölkerung missachtet, zumindest in seiner Zeit als Verteidigungsminister Mitte der 1970er.

    3. Peres wahrscheinlich wichtigstes Vermächtnis ist sein Machbarkeitsoptimismus, der zugleich einen klaren Blick dafür hatte, was möglich ist und was nicht. Von den Theorien des Zionismus weiß ich wenig, doch in der Praxis scheint mir Peres optimistischer Handlungsethos die Essenz des israelischen Nationalismus.
    Diese Haltung bildet einen schroffen Gegensatz zum Tenor der von Netanjahu geführten Regierungen. Die aktuellen Koalitionen zwischen israelischer Mitte und Rechten entwickeln ihre Vorstellung von der Zukunft durch Negationen: Israel kann dies nicht tun, es das nicht tun und auch jenes nicht tun, usw. – weil alles zu gefährlich wirkt.

    Das Ergebnis ist die derzeitige Agonie einer zugleich furchtsamen und wütenden Nation, die den von Peres verkörperten Machbarkeitsoptimismus aus den Augen verloren hat und stattdessen mit sich und ihrer Zukunft hadert.

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    1. Ludwig, Zivilisten sind Zivilisten, für die Feinde der Juden jedoch sind auch jüdische Säuglinge „uniformiert“, und zwar überall, wo Juden (oder auch nur „Freunde von Juden“ oder gar „Juden“ per Verwechslung!) leben.

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      1. Hallo A.mOr,

        Zivilisten werden zu Zivilisten, indem sie sich aus Kriegen raushalten und indem Staaten sie so gut wie möglich von der Kriegsführung trennen.

        Wenn der italienische Staat in Amatrice versäumt dafür zu sorgen, dass die Baurichtlinien eingehalten werden, dann sterben beim Erdbeben mehr Menschen. Wenn der libanesische Staat nicht verhindert, dass seine Bürger für die Hisbollah Raketenabschussrampen in ihre Wohnhäuser einbauen, dann sterben im Krieg mehr Libanesen. Wenn der jüdische Staat zulässt, dass die national-religiöse Bewegung als Avantgarde eines territorialen Konfliktes mit den Palästinensern in der Westbank handelt, dann verletzt Israel seine Schutzpflicht gegenüber den daran beteiligten Zivilisten.

        Es gibt Regeln, wie man möglichst erdbebensichere Häuser baut. Und es gibt Regeln, wie man Kriege so führt, dass möglichst wenig Zivilisten sterben. Dazu gehört zum Beispiel das Verbot von zivilen menschlichen Schutzschilden und von Bevölkerungstransfers, wie der Siedlungspolitik. Staaten, die solche Regeln missachten, nehmen höhere zivile Todesraten in Kauf. Das ist ein einfacher funktionaler Zusammenhang im Krieg zwischen Nationen.

        Deine Sichtweise, A.mOr, ist angemessen für eine Befreiungsbewegung, die ihre Ziele um jeden Preis verfolgen kann, weil sie sowieso nichts zu verlieren hat. Sie ist auch stimmig für die Angehörigen einer verfolgten ethnisch-religiösen Minderheit in der Diaspora, die Objekt der Entscheidungen anderer ist.

        Für einen Juden, der weiß, dass es einen jüdischen Staat gibt, finde ich Deine Perspektive unangemessen, weil sie keine Abwägung zulässt zwischen verschiedenen nationalen Zielen, zwischen Kosten und Nutzen. So betrachtet bleibt Israel auch als Staat ein Objekt und nicht ein nationalstaatliches Subjekt, das durch sein Handeln zwangsläufig entscheidet, wie es Krieg führen will, und wie nicht.

        Herzliche Neujahrsgrüße

        Ludwig

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      2. Für Juden in der Diaspora und auch für eine große Anzahl an Juden in Israel selbst, wenn auch andere Ansichten an Gewicht bekommen im Laufe der Jahre, ist Israel kein Subjekt, sondern ein Objekt für das eigene nationale Streben; als solches war es auch zu Beginn gedacht, und der Formierungsprozess sowohl „on the ground“ als auch in den Köpfen ist bezüglich der Identität und Bedeutung Israels noch lange nicht abgeschlossen.

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      3. Die Besiedlung von Judäa und Samaria hat zwar eine bedeutende strategische Natur, ist aber kein „Kriegsführungsakt“, und selbst wenn es Ende der 60er oder ANfang der 70er noch als solcher angesehen worden war, bis heute hat sich diese Vorstellung gewaltig gewandelt. Wir dürfen bei unseren Gedankensprüngen in die Vergangenheit und die damaligen umstände auch nicht vergessen (und das betrifft mich natürlich im gleichen Maße), dass sich die Verhältnisse wandern und heute bestimmte Pläne, die in der VErgangenheit noch Aktualität hatten, verworfen wurden oder auch verworfen werden müssen. So beispielsweise die unsinnige Zwei-Staaten-Lösung, die Idee eines Vertreibens von über 450.000 Juden aus J&S und nochmals mehreren Hunderttausend aus Ost- und Südjerusalem, sowie ein Transfer der arabischen Bevölkerung ins IRGENDWOHIN aus dem gesamten Land zwischen Jordan und Meer. Beides ist gleichermaßen nicht haltbar und nicht durchführbar und so sollten auch andere „Lösungen“ gehandhabt werden, weil man diese im Vakuum betrachtet, aber nicht unterm Bedenken der realen Situation. Und außerdem fehlt auch eine angemessene Vision, auf beiden Seiten, um die Politik hierher oder dorthin zu treiben. Daher wird auch der Status Quo momentan so sehr geheiligt…..oder eher nicht momentan, sondern schon die letzten 49 Jahre..

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      4. Hallo A.mOr! Hallo Chaya!

        Im Kern geht es mir hier immer um die gleiche Frage. Welchen Krieg sollte Israel, mit welchem Ziel, zu welchem Preis führen? Dafür ist die aktuelle Debatte über die strategischen Ziele der nationalreligiösen Bewegung ein guter Ausgangspunkt.

        Leider kann ich kein Hebräisch und verstehe auch nicht viel von jüdischer Theologie. Daher wüsste ich gerne, ob Naftali Bennett in diesem Video alle Nationalreligiösen – ob mit oder ohne Uniform – zum jüdischen Jihad für die vollständige Befreiung von Judäa und Samaria aufruft? Oder will er nur einen beschränkten territorialen Krieg zwischen der jüdischen und der palästinensischen Nation? Oder einen Annexionskrieg der IDF gegen alle militanten Palästinenser in der Westbank. Was will Bennett eigentlich erreichen?

        Und was denkt Ihr darüber?

        Die Antwort hängt anscheinend davon ab, welche Opfer „mesirut-nefesh“ von gläubigen Juden fordert:
        http://www.timesofisrael.com/bennett-israel-must-make-sacrifices-to-annex-west-bank/
        http://www.jewishpress.com/news/breaking-news/bennett-we-must-sacrifice-to-preserve-judea-and-samaria-video/2016/10/07/
        http://forward.com/culture/3085/giving-one-e2-80-99s-life/

        Ich finde, wer von Israel umfassende Annexionen und damit implizit einen Krieg mit Palästina fordert, der sollte klarstellen, welche Opfer er Staat und Nation abverlangen und was er damit erreichen will.

        Viele Grüße

        Ludwig

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      5. Hallo Ludwig, ich wurde schon darauf aufmerksam gemacht, und zwar durch einen arabischen Freund aus Betlehem. Auch er berichtete mir, ind er palästinensisch-arabischen Presse wurde die Ansprache von Bennett in der Form aufgenommen, als würde dieser zu einem Selbstmordkrieg aufrufen.
        Allerdings zeigen beide Reaktionen, sowohl die der arabischen Presse als auch deine, eine leider hervorstechende Unkenntniss der israelischen Politikszene, und mehr noch – des nationalreligiösen Selbstverständnisses und der Einstellung zum Begriff „Land Israel“ und ebenso zum Projekt der Rückkehr von jüdischen Bewohnern von Judäa und Samaria.
        Zunächst einmal, niemand ruft zu einem „jüdischen Jihad“ auf. Das Konzept von „Selbstmordkrieg“ ist im Judentum unbekannt, der Begriff „Jihad“ wird zwar im Westen als solcher übersetzt, bedeutet aber als solcher „Selbstüberwindung“. Und was Bennett meint, und was auch bisher das Verständnis der nationalreligiösen (und) Siedlerbewegung angeht, so geht es hier um eine Form von Selbstaufopferung, die nicht in einen „totalen Krieg“ mündet, so wie es sich bei dir anhört, sondern lediglich das impliziert, was schon in den letzten 100 Jahren das Los der „Rückkehrer nach Zion“ gewesen ist: Selbstaufopferung für die Rückkehr ins Land, das Leben im Land – im ganzen Land – und die Herrschaft darüber als zentralen Wert für israelische Juden und als zentralen Punkt in der Vision des jüdischen Volkes von sich selbst und seiner Zukunft. Der Aufbau von Petach Tikva auf den Sümpfen um den Yarkon und die der Kibbutze am heißen See Kineret Ende des 19. und Anfang des 20.Jahrhunderts waren nicht weniger, wenn überaupt mehr „Jihad“ für den Aufbau des Landes als die recht rasante Besiedlung von Judäa und Samaria. Abertausende von Menschen sind gestorben, um diese Orte aufzustellen und wiederum abertausende sind dafür gestorben, um diese Orte aufrechtzuerhalten und sich nicht nehmen zu lassen. Ist das „Jihad“? Nein, es ist kein Selbstmordkrieg, kein „Krieg mit Palästina“ (Was auch immer du hier meinst), sondern genau das – „Mesirut Nefesh“ – Das Widmen der eigenen Seele wortwörtlich übersetzt, für einen Wert, der über dem eigenen Leben steht. Und genau das sit wohl ein integraler Part des jüdischen Weltbildes, von Anbeginn der Geschichte des jüdischen Volkes über das letzte Exil hindurch bis heute. Diesen Geist, der bestimmte Werte über den Wert des eigenen Lebens stellt, will Bennett in seiner Ansprache wieder lebendig sehen. Allerdings unterscheidet sich diese Ansicht fundamental von der im Islam gängigen und der die palästinensische Nationalideologie speisenden Ansicht, unter dem Deckmantel der „hohen Werte“ den anderen zunichte zu machen.

        Noch einmal, viele Opfer wurden bisher von Staat und Nation abverlangt, und es würden meiner Ansicht nach noch mehr abverlangt werden, sollte man diverse politische ‚Lösungen‘ wie Landabgabe oder Landtausch oder Abschottung implementieren. Dabei würde sich also vielmehr ein Vorgang anbieten, der zwar ohne Opfer nicht durchzuführen wäre, dafür aber etwas erhalten würde, was national und religiös gesehen dem gesamten Volk und seiner Zukunft zugunsten kommen würde. Der Begriff des Landes Israel ist für das jüdische Weltbild und das jüdische Selbstverständnis ein – wohl war – heiliger Begriff.

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      6. Was Bennett genau erreichen will, müsste man Bennett fragen und nicht mich; seine Pläne kenne ich nicht, wie er sie implementieren will, weiß man nur vage, und meine Ansichten bezüglich der palästinensischen Bevölkerung von J&S mögen sich von seinen unterscheiden. Eines kann ich aber sicher sagen – weder er noch ich beabsichtigen hier einen jüdisch-arabischen Massenkrieg. Sollte dieser allerdings tatsächlich kommen, wird man sich diesem wohl oder übel 100% widmen müssen. Das jüdische Volk war allerdings nie ein großer Anhänger von Krieg; Krieg ist uns und unseren Glaubenssätzen zumeist zuwider und nur als äußerste Notwendigkeit und Überlebensmaßnahme zu betrachten, und auch ich glaube an Lösungen anderer Art, die im Endeffekt auch zu einem vereinten Land zwischen Mittelmeer und Jordan führen werden. Nur wird es dauern.

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      7. Die Rede Bennetts (zumindest der Auszug, den Haaretz publitziert hat) : https://www.youtube.com/watch?v=02Q2M-saytc

        „(…) Wir können ein Licht für die Völker sein. Aber wir können uns nicht von einem Thema davonstehlen, bei welchem wir endlich aktiv werden müssen – dem Land Israel. Im Land Israel ist es Zeit geworden, von Abwehr zur Festlegung von Fakten überzugehen. Wir müssen unseren Traum ins Visier nehmen, und der Traum ist – dass Judäa und Samaria ein teil des souveränen Staates Israel werden.
        Wir müssen heute aktiv werden und unsere Seele dem Land Israel hingeben. Wir können das Land Israel nicht zu einem taktischen Ziel machen, bei dem der palästinensische Staat ein strategisches Ziel ist. Diese Möglichkeit hat ausgedient. Wir haben nicht das Recht, so wie Hanan (Hanan Porat, Rabbiner, Knessetabgeordneter und einer der zentralen Figuren der Siedlerbewegung) es sagte, das Land zu teilen – weder durch Reden noch durch Taten. Weder durch stilles Einverständnis noch durch stille Ausreden. Weder durch Politiker noch durch Juristen. Hanan sprach von der ‚Eroberung des Herzens‘. Verehrte Anwesende, das Herz des Volkes Israel wird aufgebaut, das Herz des Volkes Israel ist mit uns. Und deshalb sind es diejenigen, die die Besiedlung als schlecht ansehen, die das Herz aufgegeben haben. Sie laufen dem juristischen (mishpat) Chaos nach. Aber „Zion wird durch Gesetz (mishpat) erlöst“ (Jesaja 1,27), nicht zerstört. Und deshalb kann nicht anders, als mich auf die dunkle Wolke zu beziehen, die momentan über hunderten, vielleicht tausenden von Häusern in Judäa und Samaria schwebt. Ich erkläre hiermit: Wir übernehmen Verantwortung, nicht für taktische Lösungen, sondern für eine startegische und abschließende Ordnung und Lösung (für diese Häuser und die Siedlungen).
        Hanan und seine Freunde bauten die Bewegung der Wiederbesiedlung auf, unsere Aufgabe ist es, diese zu schützen und sie für immer bestehen zu lassen. Ich möchte erwähnen, dass dank der Einwohner von Amona wir eine strategische Lösung für die gesamte Besiedlung von Judäa und Samaria finden werden.“

        Es geht hier auch um die Angelegenheiten der Ortschaften Ofra und Amona, welche Gefahr laufen, im Frühjar 2017 ganz oder halb abgerissen zu werden wegen juristischen Unebenheiten bzw.Anklagen, ihre Häuser würden auf entwendetem Privatland stehen. Diese Prozesse wurden von den größten Siedlungsgegnern in Israel durchgeführt – den NGOs wie Peace Now in Zusammenarbeit mit anderen, speziell dafür geschaffenen juristischen Vereinigungen, denen es darum geht, soviel wie möglich der jüdischen Existenz in Judäa und Samaria zu schaden, mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln – finanziell, juristisch, physisch etc.
        Ich werde bald mehr darüber berichten.

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      8. Ludwig, Danke für die Neujahrswünsche!

        Selbstverständlich?, wird Dich kaum überraschen, mag ich dem Tenor Deines Kommentars (5.10.2016, 2045 uhr) nicht zustimmen. Im Prinzip -Deinen Kommentar kurz fassend- behauptest Du doch, daß alle israelisch-jüdischen Zivilisten seit 1948 (wenn nicht vorher) ihre „Schutzpflicht“ sich selbst gegenüber verletzen, indem sie einfach da sind.
        Du magst das zwar als „Siedler“ malen.

        Vergiß nicht, diejenigen, die in den Verteidigungskräften ihre Pflicht tun (und die Ausbildung durchlaufen) sind unsere Kinder und Geschwister, die Kinder und Geschwister von Zivilisten. Und sie gehen nicht zum Vergnügen zum Militärdienst und auch nicht, um irgendwelchen wahnsinnigen Eroberungsplänen als Menschenmaterial zu dienen.
        Sie verteidigen den Staat, insbesondere inklusive aller (auch nichtjüdischen) Einwohner, darüber hinaus verteidigen sie auch das Leben der Juden, die nicht in Israel leben. (Sogar das Leben jener Juden, die Israel verteufeln.)

        Die Verteidigungskräfte des israelischen Staates sind vielmehr Zivilisten (trotz Uniform) als zivile Terroristen, die im Dienste judenhassender Interessengemeinschaften losgehen um zu morden und zu schänden. Sie sind sogar vielmehr Zivilisten (trotz Uniform) als die „Israelkritiker“ von den hohen Kanzeln in Politik und Medien „des Westens“ (und claro auch in moslemischen Ländern), die quasi als Stab einer „paramilitärischen“ gut durchorganisierten Israel-Verteufelungsbewegung nicht nur dienen, sondern diese aktiv anfeuern und anführen, leiten und verleiten. Wider dem eigenen Vermögen von Verstand und Bildung.

        Nehme ich mal eine Passage Deines Kommentars heraus:

        …es gibt Regeln, wie man Kriege so führt, dass möglichst wenig Zivilisten sterben. Dazu gehört zum Beispiel das Verbot von zivilen menschlichen Schutzschilden und von Bevölkerungstransfers, wie der Siedlungspolitik. Staaten, die solche Regeln missachten, nehmen höhere zivile Todesraten in Kauf. Das ist ein einfacher funktionaler Zusammenhang im Krieg zwischen Nationen.

        Das scheint mir geradezu putzig, welche Regeln Du hervorhebst.
        Wer, in der ganzen gewalttätigen Welt, ist so bemüht um die Vermeidung ziviler Opfer wie die israelischen Verteidigungskräfte?
        Und wer ist berühmt-berüchtigt dafür menschliche Schutzschilde auf das Schlachtfeld zu zwingen (Kinder und Frauen!), va., nur um israefeindliche Schlagzeilen bei ausländischer Presse zu erzielen?

        Diesen mörderischen Zynismus willst Du Israel anhängen, indem Du „Siedler“ (in diesem Falle also jüdische Bewohner von Judäa und Samaria) als „menschliche Schutzschilde“ karikierst?
        Für so eine Art „Pufferstaat/Pufferzone“ also, wie es das schon seit kaum denkbaren Zeiten (seit etwa territorialer Oberherrschaften, zB., durch Assyrer…) gibt? Also doch versteckt militante Aggressoren, ob mit Heugabeln oder Streubomben??, nur dem Schein nach Zivilisten?

        Bevölkerungstransfers? Wie es einst die Politik der Assyrer war? So wie die Juden aus den arabischen Ländern, die ab 1948 um ihr Leben flüchten mußten? Willst Du also behaupten, daß man, zB., Chaya gezwungen habe „als Besatzer zu siedeln“?

        Nu, Chaya hat Dir inzwischen ausführlich und aufrecht geantwortet, und auch von meiner Seite, einerseits wünsche ich Dir (und allen weiteren Lesern) einen guten Eintrag, andererseits mag ich mich bedanken dafür, daß Du Dir die Mühe machst, und drittens wünsche ich Dir auch gute Einsicht, so wie ich sie auch mir und anderen wünsche zum Besser für uns alle.

        (rather ps.) Was meine „Sichtweise“ und „Angemessenheit“ angeht, ich komme aus komplett „unangemessenen“ Verhältnissen, in meinem Herzen fließt das Blut der Partisaner, und auch das Blut von „Gut und Böse“, von Gesetzesteuer und Gesetzesbruch, in meinem eigenen Leben und dem Leben der inzwischen verstorbenen Vorfahren war viel Gewalt, viel Schmerz, viel Verzweiflung, …
        Lachen ist weinen, weinen ist lachen.
        Man lebt. צום קל

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    2. Ich stimme zu, was die Analyse von Peres‘ Verhalten in diesem Rahmen angeht. Allerdings ist bei ‚Machbarkeitsoptimismus‘ wie in Peres‘ Fall nicht nur eine sich wandlende Weltsicht im Spiel, sondern auch politisches Machtspiel; Peres‘ Gesinnungswandlung gegen Landbesiedelung und für einen linken ausgeprägten Kurs brachte positive Früchte vor allem auf der Weltbühne, weniger in den eigentlichen Resultaten von Frieden. Es gibt heute genügend Untersuchungen darüber, wie sehr Oslo beiden Völkern geschadet und diese auseinandergebracht hat, wobei dies auf längere Zeit diesen schaden wird – was auch momentan zu sehen ist, Palästinenser und Israelis sind nicht voneinander und nicht von diesem Land zu trennen, weder ideell noch physisch, und die Idee von oslo impliziert genau eine solche Trennung.

      Die Besiedlung des judäischen und samarischen Gebietes nach 1967 war keine Initiative der Politiker, die zu dem Zeitpunkt an der Macht standen, sondern die Initative politischer und ideologischer Bewegungen, die zunächst einmal die Regierenden für ihre Zwecke einspannten. Die Unterstützung von Peres und die spätere Führungsübernahme durch Sharon folgten darauf, als diese die strategische Bedeutung erkannten. Hätte es keinen „Push von unten“ gegeben, die Militärbasen in J&S wären nicht in diesem Maße in Dörfer und Städte umgewandelt worde. Daher möchte ich auch der Behauptung widersprechen, Israelis in J&S wären als „Kombattanten ohne Uniform“ eingesetzt worden, denn die Tatsache, dass ein Gebiet von Menschen besiedelt wird – ob nun in „umstrittenen Gebieten“ wie J&S oder weniger (?) umstrittenen Gebieten wie Petach Tikva und einst Nahalal, Degania, Arad oder Migdal Emek (kommt drauf an, wen man fragt), obschon die restliche Bevölkerung diese als Kämpfer oder Stellvertreter eines Staates sieht, den sie als Feind betrachtet, macht diese Menschen noch lange nicht zu Kombattanten. Und dass dich das Gerede von geopolitischen Zusammenhängen in unserer Bergregion ja nicht täuscht, Ludwig: Das palästinensische Narrativ setzt seine Grenzen nicht bei der „Grünen Linie“ und aus Jaffo wird noch lange nicht eine israelische Stadt, sondern ist und bleibt eine Stadt im besetzten Palästina.

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  5. Shimon Peres, sel.A.,
    sein Andenken ist gesegnet.
    Heute war die Beisetzung.

    Hier, ein Junge einst zu seiner eigenen Bar Mitzwa:

    Shimon, lichtig sol run, seligen Angedenkens, Mann mit Kinderaugen, wir sind aufgerufen zu leben in Seinem Angesicht. Mir Yisroel tragen schwere Liebe in neshume in shechina. Wir sehen uns. Du siehst uns, wir umarmen uns, große Ehre! Ata leolam lo rachok…, nie im Leben bist Du fern, nicht im Tode, und wenn ich Dich vergessen wollte, so warst Du mir nah und bist es immer, gewesen und wirst sein. Wir kommen zu Dir und wir gehen zu Dir, denn Du hast uns Deinen Segen gegeben. Wir aber nahmen das Joch Deiner Gebote. Du aber gibst uns Segen. Baruch hashem von tiefsten Herzen und mit Kinderaugen. Du bist unsere Kinder und unsere Liebe und unsere Augen inwendig und außen, geöffnet oder nicht, Du bist unsere Seele und unser Blut, unser Atem und unser Segen.

    Ein Kindersegen.

    Shabat ale.hem shalom.

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  6. Ungefähr zwei Stunden vor seinem Ableben schickte ich noch einen Genesungswunsch, nun ist er genesen. Wenn auch anders, als mein Wunsch war.

    Du hast recht, Chaya, Shimon hinterläßt mit seinem Wirken Umstände, die von uns heute als schwierig betrachtet werden. Allerdings ergibt sich die Frage, was anders wäre, wenn es anders gelaufen wäre (zB. Oslo), wenn Shimon sich anders positioniert hätte, zB. so, daß er von Israelfeinden und Israelfreunden gleichermaßen gemocht (oder ignoriert) würde?
    (Immerhin, trotz der Bemühungen von Shimon -auch- der moslemischen Seite entgegen zu kommen erntet sein Andenken nun durch eben diese Leute Hohn und Spott.
    Wir, die wir Shimons Entgegenkommen möglicherweise kritisch betrachten, sollten das nicht außer Acht lassen.)

    Wären wir weiter heute ohne Shimon, wüßten wir dann heute bessere Wege einzuschlagen?
    Ist es nicht sogar eher so, daß sein Entgegenkommen der moslemischen Seite und deren Reaktionen nun uns eine gute Lehre sein können? (Dazu kann man auch anmerken: mal wieder.)

    Wäre die Welt ohne Shimon eine bessere gewesen oder geworden?

    Alleine aus Deinem kurzen Nachruf läßt sich leicht herauslesen, daß solche Fragen kaum einfach zu beantworten sind.
    Nun ist er gegangen, und sehr viele vermissen ihn, sehr viele auch, die ihn nicht persönlich kennenlernen konnten.

    Mindestens in den ersten drei Tagen nach seinem Ableben wage ich zu behaupten: Shimon hat in seinem Herzen immer für Israel gestimmt.
    Ehre und Respekt, es gebührt dem Ansehen von Shimon Peres.

    Baruch Dayan Haemet – El Male Rachamim.

    ps/ an dieser Stelle sei auch erinnert kurz an Max Mannheimer, sel.A., der wenige Tage vor Shimon ging.

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  7. Nach allem, was ich bisher über die Geschichte Israels erfahren habe, ist der Gedanke Land gegen Frieden eine Illusion. Man stelle sich vor, die Waffenstillstandslinien von 1967 wären die Grenzen eines weiteren arabischen Staates. Wahlen würden nicht mehr abgehalten, wie jetzt seit vielen Jahren nicht mehr. Die Hamas oder noch radikalere Muslime hätten das Sagen. Als souveräner Staat könnten sie dem Iran erlauben, seine Angriffswaffen direkt an die Grenze zu Israel zu positionieren.
    Für Israel ein Alptraum, für die arabische Bevölkerung ein wirtschaftlicher und politischer Rückschritt.
    Nach einem Besuch im Rabin-Museum in Tel Aviv dachte ich, dass die alten Männer Rabin, Peres und auch Sharon einfach kriegsmüde waren und die Hoffnung auf einen Ausgleich setzten, der utopisch ist, wenn man unterstellt, dass sich die arabischen Eliten der Westbank nicht von den arabischen Eliten Irans, Saudi-Arabiens, Syriens, Ägypten, Libyens, Algeriens, Tunesiens, Marokkos unterscheiden.

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      1. A.mOr: Wären doch alle kriegsmüde und friedenswach. Ich wünschte es allen Menschen, besonders denjenigen, die unter dem Gegenteil leiden müssen.

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      2. „Friedenswach“, Hein, ich nehme an, daß Du das im Sinne von Wachsamkeit meinst, und dem stimme ich zu. Und denke, das darf man ruhig verallgemeinernd als vernünftige Haltung bezeichnen.

        Leider, gewiß, braucht es manchmal Kriegsmüdigkeit um ruhige Zeiten zu schätzen. Eine Gefahr ruhiger Zeiten indes scheint mir darin zu bestehen, daß man zu leicht und spielerisch oder fahrlässig dem Krieg zuneigt. (Offenbar, ich rede hier nicht von Israel.) Ich wünsche den Leuten, die in irgendeiner Form das Für und Wider beeinflussen können, die nötige Besonnenheit es nicht so weit kommen zu lassen.

        Zudem von Dir, Hein, ein gelungenes Motto, für’s neue Jahr.
        Mir willkommende Gelegenheit Dir, und auch anderen Lesern (und wohl auch Nichtlesern), ein gutes und süßes, ein gesundes und erfolgreiches Jahr 5777 zu wünschen! Mögen wir alle gut eingeschrieben sein!

        A.mOr.

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