Heute auf ARTE: Siedlerdoku

​Heute um 20.15 Uhr (deutsche Zeit) wird auf ARTE der erste Teil der israelischen Doku „Die Siedler der Westbank“ von Shimon Dotan gezeigt. Ich lade euch dazu ein, sich den Film anzuschauen und eure Meinung dazu abzugeben; selbst werde auch ich zeitnah eine kurze Rezension dazu verfassen. 

Link dazu bei ARTE: Hier klicken

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30 Kommentare zu “Heute auf ARTE: Siedlerdoku”

  1. Ich habe Stellung zu diesem Film noch am 29.9 genommen, gleich nach dem ich diese ekelhafte Propagana im ARD angeschaut habe, und zwar hier, bei Herrn Buurmann, auch unter dem Nick lussien (dazu noch in meinem Live Journal, Facebook und in der „Jüdischen Welt“, einem russischsprachigen amerikanischen Portal wo ich u.a. schreibe):
    https://tapferimnirgendwo.com/2016/09/29/nur-ein-toter-jude/?replytocom=124839#respond

    Ich wollte damit erreichen dass Herr Buurmann meine Stimme zu hören bekommt weil an ihn hören die GEZ-Medienschaffende. Stattdessen hat er mich in ein Paar Tagen gesperrt, zusammen mit meinem Opponenten, warum auch immer, ohne jede Erklärung.
    Ich bin ihm trotzdem dankbar für das was er tut.

    Und heute habe ich den Gastbeitrag „Antisiedlerismus“ von Christian Mallas auf seiner Site gefunden, mit mehrereren Argumenten, die ich noch vor 2 Wochen geässert habe. Ich wurde also doch erhört, das freut mich.

    Vor 2 Tagen gab es noch einen guten Beitrag zum Thema auf der Achse:
    http://www.achgut.com/artikel/in_der_idylle_lauert_der_siedler

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  2. Die Deutschen* perfektionieren den Antisemitismus mit Hilfe idiotisch-charakterloser Juden, die das eigene Volk und den eigenen Staat verraten und verkaufen. Shimon Dotan, der israelische Autor der üblen TV-Pseudodokumentation, ist nur einer davon. Ein kluger Mensch soll mal gesagt haben: „Aus dem Antisemitismus könnte was werden, wenn sich die Juden seiner annnehmen würden!“ Endlich tun sie’s und die Welt greift begierig zu. Goebbels hatte leider recht: „Tausendmal wiederholte Lügen werden zur Wahrheit.“
    (*Übrigens auch viele andere Europäer, Amerikaner, Kanadier, Australier usw.)

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  3. Charmeoffensive und Beissholz.

    Unser Mann im Nahen Osten, Markus Rosch, der Rohani unter den investigativen Aufklärern, hat im Auftrag der GEZ-finanzierten Sendeanstalten eine Charmeoffensive gestartet, wohl auch, um den Schmäh des letzten Males, als er mit seinen allzu verdrehten Tatsachen über Israels Wasserwirtschaft nicht ganz durchkam, zu rehabilitieren.
    Hier nun versucht er, Versöhnung und Völkerverständigung darzustellen – natürlich wieder nur von Seiten des wahren Opfervolkes, den – ja, Sie ahnen es – Palästinensern.
    Es fand sich endlich einer, der sich mit der Geschichte der europäischen Vernichtung der Juden auseinandersetzt, in Form einer Broschüre in arabischer Schrift. Eigentlich gut so. Die Frage ist nur, was passiert mit Mohammed Dajani, wenn das Interview vorbei ist und was Hamas, Abbas und Co. mit der gewiss gutgemeinten Broschüre anstellen? Doch das wird Markus Rosch nicht mehr interessieren.
    http://www.tagesschau.de/videoblog/nahost_ganz_nah/dajani-holocaust-101.html
    Und auch hier ist der ARD-Nahostkorrespondent nicht in der Lage, die andere Landessprache Israels nach Hebräisch anzuwenden, nämlich Arabisch. Er bedient sich wiederholt seines zünftig bayerisch eingefärbten Englisch, denn sonst scheint er nichts anderes zu können. Da fragt man sich, was ihn eigentlich als Journalist dort letztendlich qualifiziert, und wer ihn denn um Himmels Willen auf den Nahen Osten losgelassen hat. Als ob es da nicht bereits mehr als genug unterbeschäftigte Schreiber und Autoren für europäische und internationale Zeitungen und Sender gäbe, die sich an den einschlägigen Checkpionts, Apartheit-Mauern und anderen Orten des jüdischen Imperialismus die Klinke in die Hand geben.

    Doch da haben wir die Rechnung ohne ARD und http://www.arte.tv/de gemacht, wo „Wie ticken die Siedler der Westbank?“ gleich oben als erstes auf der Startseite steht. Denn zum Ausgleich für den charmanten Markus Rohani Rosch fand sich – endlich wieder! – ein Vorzeige-Israeli, der es ganz genau nimmt mit den Verhältnissen:

    http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Dokumentarfilm-im-Ersten-Die-Siedler-de/Das-Erste/Video?bcastId=799280&documentId=38005108

    Diese dramatische und nur mit Beissholz zu ertragende Doku ist schliesslich von niemand anderem als Shimon Dotan und der muss es ja wissen.
    Wobei die Frage sich aufdrängt, was denn hierbei genau dokumentiert werden soll. Das sind also DIE Siedler der Westbank? Im Umkehrschluss müsste man eine Dokumentation über ganz Gesamt-Deutschland machen, in dem es nur so von gefühlt 95% durchgeknallten ausländerhassenden bildungsfremden unterbelichteten AfD-Sachsen wimmelt, die alle Fäden in der Hand haben und Berlin sowie die westliche Welt gängeln. Oder ersatzweise ein paar aus dem feuchten Dunkel hervorgezerrte Flamen, die Belgien terrorisieren und repräsentativ für ganz Benelux stehen. Wäre das glaubhaft, fundiert recherchiert und öffentlich-rechtlich subventioniert?
    Wenn es in erprobter Form gegen Israel geht, also Israel-Kritik humanistisch verdrehten Israel-Hass generiert und empörter Antisemitismus endlich freien Lauf hat, mag die deutsche Volksseele nichts lieber, als diese zwanghaften Neigungen zu verklausulieren und nach unten wegzudelegieren; am besten gleich an einen Juden. Und – Chapeau! – an einen aus Israel.
    Wer will da noch etwas richtigstellen wollen oder gar widersprechen?
    Ausser niemand anderes als die Jüdische Allgemeine ( http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/26544 ) oder leider nur
    die komisch riechende christliche Seite der Berichterstattung ( http://www.kath.net/news/56889 ).

    Und ich habe mir die „Dokumentation“ auch noch angesehen!
    Nun muss ich erstmal an die frische Luft.
    Tief durchatmend: H. Koch, Hamburg

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    1. Hallo Hardy, bei allem Respekt, wieso vergleichen Sie aber die Israelis, welche im Gebiet von Judaea und Samaria leben, mit „AfD Sachsen“ und „Belgien terrorisierende Flamen“? Ist Ihnen das aufgefallen? Wie haben Sie es gemeint? Ich haette gerne eine Erklaerung. Danke.

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      1. Also ich verstehe es so, Chaya:
        Die Siedler vertreten nicht die Mehrheitsmeinung Israels, sind wie die AFD-Sachsen durchgeknallt, bildungsfern, ausländerfeindlich und unterbelichtet und setzen noch dazu mit ihrem national-religiösen Anspruch die Regierung Israels permanent unter Druck. 😏 Oder hab ich es doch falsch verstanden. Einziger Unterschied: Die Siedlervertretung sitzt in der Knesset, die AfD noch nicht im Bundestag! Ironie aus! 😛

        S. B.-H.

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      2. Und noch etwas Chaya,
        die sog. Israelis, die in Judäa/ Samaria, so wie du „siedeln“ sind nicht repräsentativ für Israel. Das sind „bibeltreue Hardcorejuden“.

        Manchmal frage ich mich auch, wie in unserem schönen Deutschland Menschen sich als „Wir sind das Volk“ hinstellen und damit eine ganze Nation in Geiselhaft für ihr unflätiges Verhalten nehmen. Ich habe 6 Jahre in Leipzig, in den sog. Neuen Bundesländern gelebt. Ich bin froh, dass ich da wieder weg bin. Ob das an den ostdeutschen Bürgern liegt lasse ich dahingestellt. Aber die Tatsache, dass die Wiedervereinigung in den Köpfen der Menschen dort nicht wirklich angekommen ist, die kann ich nach alledem, was hier an Gift versprüht wird nur unterstreichen.
        Der Osten wurde mit mittlerweile 2 Billionen Euro seit der Wiedervereinigung aufgepäpelt und ein Großteil dieser „Neuen Bürger“ ist bis heute nicht in der Realität angekommen.

        S. B.-H.

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      3. Ich denke, und da scheine ich angesichts der Tatsachen recht zu haben, dass du keinerlei Ahnung hast von Juden, Judaea und Samaria, aber jede Menge vorgefestigter Meinungen, und es scheint, als ob der Blog hier sir dabei wenig helfen kann, deinen Horizont zu erweitern, wenn du es nicht selbst tust.

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      4. „Ich denke, und da scheine ich angesichts der Tatsachen recht zu haben, dass du keinerlei Ahnung hast von Juden, Judaea und Samaria, aber jede Menge vorgefestigter Meinungen….“

        Na, da bin ich aber mal froh, dass du mir unterstellst keinerlei Ahnung von Juden… zu haben. Weißt du was Chaya:

        Ich habe es schon ein paar mal gesagt. Meine Vorfahren waren Juden und meine Familie in USA sind Juden. Zu aller erst waren aber meine Vorfahren Deutsche und meine Familie in USA sind zu aller erst US-Amerikaner…. !!

        Und das war definitiv der letzte Kommentar hier, weil mich weder deine Religion, noch sonst eine Religion in irgendeiner Weise tangieren. Ich nehme sie stillschweigend zur Kenntnis. Soll jeder nach seiner Facon glücklich werden, von mir aus auch mit dem fliegenden Spaghetti-Monster. Weitere Ausführungen sind mir ehrlich gesagt zu mühseelig…., denn diese Zeilen wurden nicht durch den lieben Gott übertragen..

        Alles Gute dir

        S. B.-H.

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      5. Hallo liebe Chaya,
        dieser Vergleich ist ja gerade das Absurde und mindestens so bizarr wie diese Dokumentation über die Siedler.
        So wars gemeint.

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  4. Liebe Chaya,
    vielen Dank für diesen Hinweis.
    Habe erst den 1.Teil gesehen und bei Ruth folgenden Kommentar geschrieben:

    Liebe Ruth,
    danke für diesen Hinweis. Habe mir den 1.Teil dieser Dokumentation angesehen.

    „Gestolpert“ bin ich über eine, wie ich meine sehr wichtige Aussage.
    In Minute 10:01 wird mitgeteilt, das die korrekte offizielle Bezeichnung für Samaria und Judäa „In Besitz genommene Gebiete“ lautet. Das ist die offizielle Bezeichnung durch die Regierung Israels festgelegt.
    Das kümmert Arte nicht. In Minute 10:26 bezeichnet der Kommentator das Gebiet als „Besetztes Gebiet“.

    Das ist auch juristisch falsch. Besetzt kann nur ein Gebiet werden, dass zu einem Staat gehört. Die Westbank (auch als Westjordanien bezeichnet) hat nach der Eroberung durch Jordanien zu keinem Staat gehört. Davor gehörte es auch zu keinem Staat, sondern war Mandatsgebiet. Der letzte Staat der dort existierte, war das osmanische Reich, welches nach dem ersten Weltkrieg in diesem Gebiet untergegangen ist.

    Ein zu keinem Staat gehörendes Gebiet kann nicht besetzt, sondern nur in Besitz genommen werden.

    Die Verlautbarung des Außenministeriums Israels vom 30 November 2015 ist lesenswert und stellt die Situation rechtlich zutreffend dar.
    http://mfa.gov.il/MFA/ForeignPolicy/Peace/Guide/Pages/Israeli%20Settlements%20and%20International%20Law.aspx?utm_source=emailcampaign2599&utm_medium=phpList&utm_content=HTMLemail&utm_campaign

    Eine deutsche Übersetzung, allerdings nicht offiziell autorisiert, findet Ihr hier:
    https://heplev.wordpress.com/2016/02/16/israelische-siedlungen-und-das-internationale-recht/

    Mehr gibt es aus meiner Sicht dazu nicht zu sagen.

    Natürlich vertritt die PA und leider auch die weitgehend israelfeindliche Weltöffentlichkeit eine andere Meinung. Die ist meines Erachtens aber juristisch nicht haltbar.

    Herzlich, Paul

    PS: Diesen Kommentar habe ich auch bei Chaya eingestellt. Von Ihr bekam ich den ersten Hinweis auf die Sendung.

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    1. Werter Paul, ihre Ausführungen haben sie wo auch immer abgeschrieben, denn sie sind nichts Neues. Diese Argumentation läuft völlig ins Leere, weil sie den UNO-Teilungsplan VOR der einseitigen Ausrufung des Staates Israel schlichtweg ignoriert. Araber haben ein anderes Verständnis von „Staat“, deswegen ist in diesen Breiten auch nicht und war nie mit einer derartigen (demokratischen) Staatsgründung seitens der Araber zu rechnen. Die Vorstellung, dass Araber einen derartigen Staat gründen ist illusorisch, man schaue sich nur in der ganzen Region einmal um. Fakt bleibt, dass Israel einen Staat etablieren will, der seinen biblischen Grenzen entspricht. Konsequent wäre da nur eine Annektion des Westjordanlandes aka Samaria/Judäa. Und wenn Sie die Doku genau verfolgt haben plädieren Teile der Siedler, genauer die Hilltop Youth für ein Israel vom Mittelmeer bis an den Euphrat=Großisrael. Viel Spaß weiterhin da unten (Ironie aus)

      S. B.-H.

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      1. Es ist richtig, dass eine demokratische Staatsgruendung als solche noch nicht funktioniert hat im Nahen Osten, und jeder Versuch, zu einer solchen zu draengen nach dem Vorbild westlicher Staaten bisher mehr oder weniger gescheitert ist – siehe Iraq, Aegypten, Syrien, Libanon, Lybien. Die politischen Machthaber Israels sahen sich nicht als „biblische Redefuehrer“ an und nahmen startegische Blickpunkt mehr in Betracht als geschichtliche – das kann man in einigen der Kriegsoperationen sowie bei den Abkommen mit Jordanien und Aegypten als auch in den Osloabkommen erkennen.

        Was die „Hilltop Youth“ angeht, so wuerde ich bei ihrer Erwaehnung immer lachen, wenn es nicht so aergerlich waere, dass Menschen ohne Vorkenntniss eine Gruppierung von einigen wenigen Dutzend schwererziehbarer Minderjaehriger und junger Erwachsener als treibende politische Kraft ansehen oder gar als Bedrohung fuer wen oder was auch immer im geopolitischen Zusammenhang. Auch ich koennte daheim hocken und mir auf dem Boden eine Karte des zukuenftigen Herrschaftsgebietes des „Weltjudentums“ aufmalen und ein paar Freunde dazuholen und darauf anstossen; davon wuerde sich allerdings nichts aendern. Das Argument ist reichlich bloede, sorry.

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    2. Nachdem du für Paul geantwortet hast muss ich doch noch einen letzten (versprochen) Kommentar abgeben:

      „Es ist richtig, dass eine demokratische Staatsgruendung als solche noch nicht funktioniert hat im Nahen Osten, und jeder Versuch, zu einer solchen zu draengen nach dem Vorbild westlicher Staaten bisher mehr oder weniger gescheitert ist.“

      Der jüdische Staat ist nach dem Vorbild westlicher Demokratien entstanden. Wie kann es auch anders sein. Die Staatsgründer waren alle samt westeuropäische Juden, sie haben sozusagen die Aufklärung nach Israel importiert. Es sind Kolonialisten.

      Ich frage mich immer wieder, warum, wenn schon ständig vom sog. jüdischen Volk die Rede ist, sich nicht ALLE Juden der Welt zusammen getan haben und sich eine gemeinsame Bleibe gesucht haben, nach dem angeblichen Exil 70 n. Chr.

      NEIN, es mussten erst 6 Mio. „draufgehen“. Was für eine Tragik, für dieses jüdische Volk.

      Auf den Tag, dass es in dieser Region Frieden gibt, im Sinne einer Koexistenz Israels mit den muslimischen Nachbarn können wir bis zum nächsten Weltkrieg warten. Der Islam kennt keine Demokratie, das Wort Gottes ist Gesetz. Das wird sich meiner Meinung nach nicht so schnell ändern und die letzten Jahre seit der Beseitigung der Despoten in Lybien, Ägypten, Irak (in Syrien tut man sich schwer) zeigt dies auch.

      Und diesen blöden Kommentar vom „zukuenftigen Herrschaftsgebietes des „Weltjudentums““ hättest du dir sparen können, weil du genau weißt, dass der Staat Israel am Tropf der USA hängt, seit seiner Gründung. Alleine ist der jüdische Staat Israel nicht überlebensfähig.

      Also sollten es sich die Israelischen Juden nicht mit den Diaspora-Juden verscherzen.

      So das war’s!

      S. B.-H.

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  5. Auch ohne diese Dokumentation wusste/weiss man – dass Kolonisten („Siedler“)Palestinisches Land geraubt haben und es noch immer besetzen – in ihrem religioesen rechts extremen Fanatismus. Auf Kosten Anderer..
    Die Regierungen tragen dabei eine grosse (!!) Mitschuld.
    Mit einer tatkraeftigen auf Gerechtigkeit pochende Regierunf und ohne diesen krankhaft ultra orthodoxen religioesen Fanatismus waere schon lange Frieden.
    Frieden fuer beide Voelker!

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    1. Isabel, bei allem Respekt, aber mit so einer Herangehens- und Ausdrucksweise koennen Sie wohl kaum ernsthaft „Frieden fuer beide Voelker“ wuenschen.
      Und wie banal der Satz auch schon klingen mag, „man kann kein Kolonist sein im eigenen Heimatland“.
      MfG

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  6. Arte hat beide Teile gleich hintereinander gesendet. Schöne Bilder, technisch gesehen, sehr sehenswert. Inhaltlich bin ich da anderer Meinung. Man bekommt als Zuschauer den Eindruck, dass die Siedler die ersten Juden sind, die in Samaria oder anderswo leben. Im Fall der Darstellung der Ereignisse in Hebron war das besonders krass – und falsch. Außerdem wird es wohl nur sehr wenige Siedler geben, die für einen jüdischen Staat in den Grenzen von Nil und Euphrat sind. Diese Aussage schwebt aber ab einem bestimmten Zeitpunkt des 2. Teils der Doku permanent im Raum und dass lässt die Interviewpartner ziemlich alert und durchgeknallt aussehen.

    Was die Doku aber mit keinem Wort erwähnt und hinterfragt ist die Tatsache, dass es offenbar Orte geben muss oder kann, an denen Juden nicht leben dürfen. Warum das so sein soll, erklärt der Film nicht. Auch der Autor des Films scheint so zu denken.

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    1. Ich hoffe, die Sendung die Tage noch zu sehen, und die Rezension zu schreiben, dass diese auch noch nicht relevant sein wird. Leider fuellten Arbeit und Feiertage meine gesamte freie Zeit.

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    1. Ggf. kann man solche Auslandssperren umgehen, indem man die Proxy-Einstellungen des Browsers ändert. Aber inzwischen gibt es die Doku auch bei Youtube, das sollte klappen:

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      1. Hein hat hier mittlerweile einige Links gepostet und andere haben es aufgenommen; ausserdem ist es wohl mittlerweile auch in der ARD-Mediathek ansehbar.

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