Zionistischer Siedlerkolonialismus…

Ach ja. Nicht neu, der Begriff. In allen seinen Abarten und Wandlungen. Die Überschrift hier will jedoch nicht andeuten, dass ich mich im neuesten Beitrag mit dem Begriff befassen möchte; das wäre mir, ehrlich gesagt, zu blöd.

Nein, der „zionistische Siedlerkolonialismus“ ist ein Untertitel des Buches einer gewissen Petra Wild, einer deutschen Islamwissenschaftlerin und Palästina-Aktivistin, über die ich bei einer lässigen Google-Suche schon gleich  viel erfahren konnte, und das nur auf den ersten Blick (man stelle sich den zweiten und den dritten vor…oder lieber nicht).  Das Buch heißt „Apartheid und

Petra Wild.
Petra Wild.

ethnische Säuberung in Palästina“, eine 240 Seiten langes Hetzpamphlet mit Wissenschaftsanspruch aus dem Jahr 2013. Rezensionen dazu finden sich auf Hagalil (negativ), Promedia (positiv, verfasst vom Verlag) und  in der Süddeutschen Zeitung (wen überrascht es? – Positiv).

Warum kümmert mich aber eine „Islamwissenschaftlerin und freie Autorin“ Petra Wild?

pgd-djp-palaestinasalonEigentlich nur, weil die Dame heute in Berlin um 16 Uhr in Berlin, in den Räumen der „Palästinensischen Gesellschaft in Deutschland“ (Wissmannstraße 9) ihren Vortrag mit dem Titel „Boykott versus israelische Siedlungen“ halten wird. Man darf raten, für welche Option sie sich aussprechen wird. Das Ganze im Rahmen einer wunderbaren Initative namens „Palästina Salon“. Welche Themen der „Salon“ erörtert, könnt ihr hier auf dem Flyer lesen: Eigentlich alles zwischen „LIteratur, Kunst, Kultur“, „Apartheids Mauer (sic!)“, „illegale Siedlungen“ und „historische Geschichte Palästinas“. palaestinasalon

Frau Wild wurde übrigens im Laufe ihrer Karriere auch vom berühmt-berüchtigten KenFM interviewt, und natürlich vom Professor Moshe Zuckermann, einem „Israelkritiker“ herzlich rezensiert. Ein Blick auf die Wikipedia-Darstellung von Zuckermann und dem richtigen Lesen der politisch-korrekten Codes („Israelkritiker“, „Antisemit! Ein Vorwurf als Herrschaftsinstrument“, „Was heißt Solidarität mit Israel?“ „Die Ideologie der israelischen Rechten“) reicht vollkommen.

Was will ich mit dem Beitrag bezwecken, fragt ihr euch vielleicht?
Nun, zumindest einen kurzen Blick in die Israelhass-Szene Deutschlands gewähren und auf diese Entwicklungen aufmerksam machen, die sich in letzter Zeit ziemlich gut fortzupflanzen geschafft haben (als würden sie das Demographieproblem der deutschen Gesellschaft aufholen wollen). Es gibt verstärkte Antiisrael-Aktivitäten, vor allem in der Hauptstadt, aber auch woanders. BDS und andere Arten von Boykott-Unterstützung und DIffamierung schießen aus dem Boden, sind gut miteinander vernetzt und ziehen sowohl Junge als auch Alte an.

Mein Rat – gebt einfach Acht, und fallt nicht auf reißerische Veranstaltungstitel ein. Im Endeffekt ist das immer nur derselbe griesgrämige alte Kaiser in immer wieder neuen Kleidern schlechter Qualität, aber dafür aus leuchtenden Farben.

 

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33 Kommentare zu “Zionistischer Siedlerkolonialismus…”

  1. Habe den Vortrag von Frau Wild angeschaut Hier: http://www.berlin.freidenker.org/?p=3930
    Mag ja stimmen was sie über zionistische ethnische „Säuberungen “ sagt.Warum erwähnt sie aber nicht die ethnischen „Säuberungen“ , die von arabischer Seite ausgiengen. z.B. das Massaker von Hebron 1929, oder die Pogrome, die die Juden 1948 aus den arabischen Ländern vertrieben?

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  2. Selbstreflektion täte vielen gut. Das, was die Siedlerkolonialisten tun, kann man nicht gut heißen oder schön reden. Man erntet, was man säet.
    Das, was die Zionisten und Israel machen ist eine Beleidigung des Judentums und jüdischer Werte.
    Ethnische Säuberung und Vernichtung des Urvolkes und Auslöschung seiner Geschichte werden nicht zum anvisierten Erfolg führen.

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    1. Vernichtung des Urvolkes und Auslöschung seiner Geschichte
      Höflich nachgefragt: sind Sie sicher, daß Sie dieselbe Definition von „Urvolk“ haben, wie es diejenigen haben die sich als ein solches sehen? Ich beziehe mich speziell auf die der Metis in Kanada:
      http://www.timesofisrael.com/indigenous-activist-advocates-for-israelis-native-rights/
      Ryan Bellerose (selbst Metis) eräutert sie im verlinkten Artikel und überträgt sie auf den arabisch-israelischen Konflikt. Er kommt zu demselben Schluss wie Sie ( Vernichtung des Urvolkes und Auslöschung seiner Geschichte werden nicht zum anvisierten Erfolg führen ); nur mit umgekehrten Rollen.

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  3. Ich werde für Dich beten, dass Gott Dir Rechtleitung schenkt und hoffe, dass Du Dir das Unrecht irgendwann eingestehen kannst, dass Du und Deine Geschwister im Geiste den Menschen Palästinas angetan habt. Die Schuld holt früher oder später jeden ein und wir alle werden irgendwann vor unserem Schöpfer stehen und uns verantworten müssen.

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  4. „Es liegt zu einem guten Teil an Israel Handeln, ob diese Szenarien eintreten. Denn, wie gesagt, mit unseren Westlichen Werten ist eine dauerhafte Gewaltherrschaft nicht vereinbar.“

    Unsere westlichen Werte geben wir gerade Stück für Stück
    zu Gunsten des Islams auf! Wir machen uns lächerlich vor
    aller Welt, indem wir behaupten, WIR schaffen das!

    Der Westen hat fertig, nur einige Neunmalkluge haben den
    Knall noch nicht gehört. Im Gegenteil, sie behaupten immer
    noch, dass der Westen das Gelbe vom Ei wäre und das mit
    einer solchen Überheblichkeit und Arroganz, dass ich mich
    schäme!

    Solchen Bessermenschen möchte ich mit Dieter Nuhr antworten:

    „Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten!“

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    1. „Der Westen hat fertig“…
      Ihre Weltuntergangsstimmung können Sie stecken lassen, Heimchen!

      Der sog. Westen, zu denen mittlerweile auch ein Großteil des Ostens gehört: Indien, China, Japan sowieso hat lange nicht fertig.

      Wer irgendwann fertig hat, ist der gesamte arabische Raum und zwar dann, wenn das Öl alle ist und sich dieser Flecken Erde dem Westen anbiedert, um sich anders aufzustellen, bevor Sie nur noch den Sand essen. Business rules the world!!

      Ihre Naivität ist wirklich köstlich. Glauben Sie im Ernst, dass sich der Islam (1 Mrd.) über die ganze Welt (die restlichen 6 Mrd.) ausbreiten wird. Vergessen Sie dieses Szenario.

      Der Westen wird damit fertig werden. Die Leute die gekommen sind, werden sich anpassen. Ausnahmen wird es immer geben. Die gab und gibt es immer. Damit muss eine Demokratie fertig werden. Und die westlichen Demokratien werden damit fertig werden, davon bin ich überzeugt!!

      Deutschland ist nicht der Nabel der Welt. In Europa gibt es ganz andere Kräfte, die diesem dt. Spuk bald ein Ende bereiten. Glauben Sie mir.

      S. B.-H.

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      1. “Der Westen hat fertig”…
        Ihre Weltuntergangsstimmung können Sie stecken lassen, Heimchen!“

        Das ist keine Weltuntergangsstimmung, das ist die Realität!

        „Wer irgendwann fertig hat, ist der gesamte arabische Raum und zwar dann, wenn das Öl alle ist und sich dieser Flecken Erde dem Westen anbiedert, um sich anders aufzustellen, bevor Sie nur noch den Sand essen. Business rules the world!!“

        Nicht der arabische Raum biedert sich an, sondern der Westen
        biedert sich dem arabischen Raum an! So sieht die
        Realität aus! Die reichen arabischen Staaten haben sich
        überall im Westen eingekauft !

        „Ihre Naivität ist wirklich köstlich. Glauben Sie im Ernst, dass sich der Islam (1 Mrd.) über die ganze Welt (die restlichen 6 Mrd.) ausbreiten wird. Vergessen Sie dieses Szenario.“

        Ihre Naivität ist typisch für einen Westler, der den ISLAM
        verharmlost und gewaltig unterschätzt!

        „Der Westen wird damit fertig werden. Die Leute die gekommen sind, werden sich anpassen. Ausnahmen wird es immer geben. Die gab und gibt es immer. Damit muss eine Demokratie fertig werden. Und die westlichen Demokratien werden damit fertig werden, davon bin ich überzeugt!!“

        Entschuldigen Sie, aber das ist der Gipfel der Naivität.

        „Deutschland ist nicht der Nabel der Welt. In Europa gibt es ganz andere Kräfte, die diesem dt. Spuk bald ein Ende bereiten. Glauben Sie mir.“

        Welche Kräfte meinen Sie??

        Lesen Sie bitte diesen Artikel von Roger Köppel, dann
        sehen Sie hoffentlich etwas klarer, wenn nicht, dann ist
        Ihnen nicht mehr zu helfen!

        Terrorismus und Migration: 
Wir produzieren Heerscharen von Entwurzelten und 
Unzufriedenen.

        http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2016-13/artikel/islam-die-weltwoche-ausgabe-132016.html

        Europa ist im Begriff, sich selbst abzuschaffen.

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      2. Wenn zwei extreme Ansichtspunkte auf ihren Ansichtspunkten beharren, muss die Wahrheit irgendwo zwischen den beiden pendeln oder aber eine ganz überraschende dritte Richtung einnehmen.
        Nicht streiten. Bringt ja nicht viel.
        🙂

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  5. Hallo Chaya,

    Aus meiner Sicht ist die Diskussion, ob Israels Herrschaft über die Palästinenser in der Westbank ein Apartheit-Regime ist, heute aktueller und für Israels Zukunft wichtiger als noch vor 10 Jahren.

    Die gängige Definition hierzu findet sich im Statut des Internationalen Strafgerichtshofes, der bezeichnet als „“Verbrechen der Apartheid“ unmenschliche Handlungen … , die von einer rassischen Gruppe im Zusammenhang mit einem institutionalisierten Regime der systematischen Unterdrückung und Beherrschung einer oder mehrerer anderer rassischer Gruppen in der Absicht begangen werden, dieses Regime aufrechtzuerhalten“ (Artikel 7, 2, h).
    http://www.un.org/depts/german/internatrecht/roemstat1.html#T27

    Ähnlich sind die Regelungen hierzu im deutschen Völkerstrafgesetzbuch. Siehe §7, Abs. 5: https://dejure.org/gesetze/VStGB/7.html.

    Für die westliche Staatengemeinschaft ist Israels Herrschaft über die Palästinenser in der Westbank keine Apartheit, weil sie als militärische Besatzung per Definition nicht auf Dauer angelegt ist und weil die Zweistaatenlösung als Option für die Zukunft existiert. Diese Sichtweise als „vorübergehende Besatzung“ ist eine politische Entscheidung des Westens, die durch den Ablauf der Jahre seit 1967 und Israels schwindende Glaubwürdigkeit in Bezug auf sein Interesse an einer politischen Lösung der Palästinenserfrage in Judäa und Samaria langsam ihre inhaltliche Grundlage verliert.

    Zudem sehen „Wir“ die palästinensische Autonomiebehörde als Vorstufe eines Staates Palästina. Wenn sie kollabiert, was aus unterschiedlichen Gründen demnächst passieren kann, würde auch die Zweistaatenoption als mögliche Zukunft verschwinden. Als Folge fallen der IDF bzw. COGAT wieder die volle Verantwortung für die Palästinenser zu. Diese Militärherrschaft wäre dann zunächst auf Dauer angelegt und der Westen müsste entscheiden, ob er Israel weiterhin als demokratischen Staat verstehen oder beispielsweise als Apartheitstaat sanktionieren will.

    Es liegt zu einem guten Teil an Israel Handeln, ob diese Szenarien eintreten. Denn, wie gesagt, mit unseren Westlichen Werten ist eine dauerhafte Gewaltherrschaft nicht vereinbar.

    Viele Grüße

    Ludwig

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      1. Hallo A.mOr,

        Mein Weltbild, meine Ideologie, ist die des Westens: Gewaltherrschaft ist dumm und falsch.

        „Gewaltherrschaft“ beschreibt die Situation in der Westbank: Israel tut, was es will und die Palästinenser haben so viel Autonomie, wie Israel erlaubt. Wenn nötig setzt die IDF Israels Willen mit Gewalt durch, übt also Herrschaft aus, worum sie die Palästinenser bekanntlich nicht gebeten haben.

        „Dumm“, weil diese Herrschaftsform zu endlosen barbarischen Kriegen führt, manche nach dem Leitbild „Freiheit oder Tod!“, bei anderen heißt es „Vaterland oder Tod!“. Wir haben das in Europa und weltweit während der letzten 500 Jahre viele Dutzend Mal ausprobiert und dabei rund hundert Millionen Menschen getötet. Im Rückblick hat sich das nicht gelohnt.

        Nach diesen Erfahrungen haben wir entschieden, dass Gewaltherrschaft „falsch“ ist, was sich beispielsweise darin äußert, dass wir Apartheit als Verbrechen gegen die Menschlichkeit einstufen und Menschenrechte, Bürgerrechte und Volkssouveränität für Naturrechte halten, die für alle Menschen gelten.

        Weil wir diese Werte für allgemein gültig halten, nutzen wir unsere Macht im Rahmen des Möglichen, um sie auch außerhalb Europas und Amerikas durchzusetzen. Speziell gegenüber Staaten wie Israel oder in der Vergangenheit Südafrika und Serbien, von denen wir meinen, dass sie zu unserer Zivilisation gehören.

        Mir ist es ein Rätsel, warum „Ihr“ anscheinend nicht in der Lage seid, diese für mich selbsterklärenden Zusammenhänge gedanklich nachzuvollziehen. Vielleicht hat das religiöse Gründe oder Eure Wahrnehmung ist ausschließlich von Furcht und Hass bestimmt, möglicherweise macht die jüdische Nation eine schwierige Pubertät durch oder Ihr glaubt die Palästinenser seien keine Menschen sondern Bestien und hätten daher keine Naturrechte.

        Ein weiteres Rätsel ist für mich, warum Israel seit 2009 versucht einige grundlegende politische Realitäten zu ändern, indem es sie ignoriert. Ich finde das hat konzeptionell betrachtet einen eigentümlichen Charme, es führt aber realpolitisch gesehen leider dazu, dass die jüdische Nation unfähig geworden ist, ihre Zukunft zu gestalten. Durch diese Zukunftsverweigerung hat die israelische Rechte mittlerweile die Macht abgegeben und sie de facto der palästinensischen Fatah überlassen.

        Fatah-Politiker entscheiden in den nächsten Monaten und Jahren, wie sie die Nachfolge von Mahmud Abbas regeln und welche Ausrichtung sie dem palästinensischen nationalen Projekt geben wollen. Dabei geht es um „populären“ oder „militärischen Widerstand“, also eine Ausweitung der Intifada der Messer zum Krieg, um die Aussicht den Aufbau Palästinas in den Grenzen von 1967 mithilfe der internationalen Gemeinschaft gegenüber Israel durchzusetzen oder eben um die Entscheidung auf einen unabhängigen palästinensischen Staat zu verzichten, zugunsten eines binationalen Staates.

        Ich vermute, dieser binationale Staat würde zunächst ein Apartheitstaat in den Grenzen von Erez Israel, da die israelischen Juden voraussichtlich nicht bereit sind, die Palästinenser überzeugend an der Regierung zu beteiligen. Zumindest sind alle israelischen Ein-Staaten-Pläne, die ich kenne, darauf ausgerichtet, die palästinensischen Israelis wie gehabt von der Macht fernzuhalten. Dabei spielt es keine so große Rolle, ob das Verhältnis zwischen Juden und Nicht-Juden zwischen dem Jordan und dem Meer in einer Generation 60/40, 50/50 oder 40/60 sein wird.

        Jedenfalls wäre ich überrascht, wenn sich die israelischen Juden bereit erklären, alle Palästinenser aus der Westbank und Gaza umgehend einzubürgern, sowie Parteien wie die Fatah oder gar die Hamas zur Wahl zuzulassen. In der Diskussion unterschätzt werden auch andere Forderungen, die Fatah bzw. PLO an einen binationalen Staat stellen werden, wie beispielsweise das gleiche Rückkehrrecht für Palästinenser und Juden, völlige Freizügigkeit, eine Revision aller Enteignungen seit 1948 oder eine bevorzugte Vergabe von Staatsland an Araber, bis der Landbesitz dem Verhältnis der Bevölkerungsgruppen entspricht, um nur einige Beispiele zu nennen.

        In einer Welt ohne Zwei-Staaten-Option wird es für die PLO leicht anhand der Nicht-Erfüllung dieser und ähnlicher Forderungen aus Israel einem Apartheid-Staat zu machen und schrittweise entsprechende Sanktionen zu erwirken. Wenn Israel Teil der Weltwirtschaft bleiben will, ist es früher oder später zum Einlenken gezwungen.

        Das Ergebnis wird dann ein mehr oder weniger demokratischer, binationaler Staat, den ich mir wie eine jüdisch-palästinensische Version des Libanon vorstelle, mit einer zerbrechlichen Balance zwischen den ethnischen und religiösen Gruppen, ein vielschichtiges Land, lebens- und liebenswert, aber voraussichtlich weniger eine sichere Heimstätte des jüdischen Volkes, als eine Quelle jüdischer Auswanderung.

        A.mOr,

        Ich meine es sollte einen jüdischen Staat geben, aber letztlich gestaltet Ihr Eure Zukunft. Wenn Ihr diese Macht an die kommende Generation von Fatah-Politikern abtretet, weil Ihr es vorzieht lieber Eurer Denken anstatt die Realität zu gestalten, setzt Ihr meiner Ansicht nach die Zukunft des Staates Israel blindlings für den Glauben an das Land Israel aufs Spiel. Und müsst mit den Konsequenzen leben.

        Das wäre dann nicht die erste nationale Katastrophe der jüdischen Nation, die durch strategische Fehleinschätzungen in Kombination mit Halsstarrigkeit verursacht wurde. Wenn ich das richtig verstanden habe, führten Euch ähnliche Torheiten schon nach Massada und in den Bar-Kochba-Aufstand, in glorreiche Schlachten also, und glanzvolle Niederlagen.

        Gibt es ein jüdisches Gegenstück zu Kismet?

        Übrigens ist mir „Deine Ideologie“ immer noch nicht so richtig klar, vor allem verstehe ich nicht, wieso sie besser geeignet sein sollte als meine „westliche Ideologie“, um Israels Gegenwart zu verstehen und mit diesem Wissen eine bessere Zukunft zu gestalten?

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      2. „In Rom sei ein Roemer“.
        In Kuerze – die westliche Betrachtungsweise der von ihr unterschiedlicher Werte und Kulturen ist ausserhalb des Areals, wo sie beheimatet ist – Europa- Amerika – sinnlos, nicht tragfaehig, und wie schon zahlreich aufgezeigt in der Vergangenheit, schaedlich. Im Nahen Osten haben die westlichen Realitaetsmassstaebe keinen Platz und keine Funktion. Der Nahe Osten, der arabische sowie der juedische, muss von innen heraus und nicht von aussen verstanden werden. Dabei ist das Paragraphen-Runterrattern des ominoesen „Voelkerrechts“ (der ohnmaechtige Gott des 20-21.Jahrhunderts, ein Gespenst, das niemanden kuemmert, den es nicht kuemmern will) ebenso wenig hilfreich wie politisches Spekulieren und Prognosen aufstellen. Dasselbe gilt uebrigens auch fuer das Suchen nach Loesungen. Ich weiss, dass das Suchen navh Loesungen etwas sehr Deutsches ist. (Das stammt nicht von mir, sondern von Ulrich Sahm). Theoretisch, wenn sich alle an bestimmte Regeln halten, die der allwissende und progressive (wohin progressiert er?) Westen sich ausgedacht hat, wird alles klappen.
        Die Sache ist aber, dass niemand vorhat, sich an Regeln zu halten. Erst recht nicjt, wenn diese von aussen kommen. Das gilt fuer sie arabischen Voelker, das gilt auch fuer die Israelis. Den Palaestinensern ging es und geht es weiss Gott nicht so schrecklich in Israel/Judaea/Samaria, als dass man sie jedes Jahr von neuem mit einer Heilsarmee aus EU und USA vor den Krallen des Zionismus befreien sollte. Das wissen sie nur zu gut selbst, das wissen auch ihre arabischen Mitbrueder. Jeder kennt seinen Platz und seine Spielregeln. Der Westen ist nur gut, solange er der eigenen Sache gut tut und ein Mittel zum Zweck darstellt. Voelkerrecht, westlicher Humanismus sind fremde Elemente im Nahen Osten und das ist auch gut so; schliesslich haben diese Zivilisation Jahrhunderte vor dem Aufstieg des Okzidents an der Entwicklung ihrer moralischen Systeme gearbeitet. Der Westen, gesaettigt durch ebendiese Entwicklungen und eigene Auswuechse, hat begonnen, denjenigen, die dem ploetzlich vor wenigen hundert Jahren ausgearbeiteten Weltbild nicht entsprechen wollen, die Legitimitaet abzusprechen. Diese Eigenschaft hat die westliche Zivilisation gemeinsam mit dem Islam – den Imperialismus, den zwanghaften Drang, das Eigene dem anderen ueberzustuelpen.
        Das Judentum hat nie unter Herrschsucht gelitten und glaub mir, die „Herrschaft“, die wir angeblich in J&S ausueben, ist uns weitaus mehr laestig als den armen „Beherrschten“, denn diese sind nicjt etwa aus der westlichen Demokratie in diesen Zustand abgesunken, sondern haben ihre Autonomieabwesenheit fortgesetzt. Ein Gegenteil dazu kannten diese Menschen nicht. Der Konflikt zwischen Israel und den Arabern ist kein Landkonflikt oder eine fehlende Disziplin und Verletzung von nichtssagenden Paragraphen, sondern ein innerer nahoestlicher Konflikt, eine schwere Geburt, wie man sagt. Religion und Weltanschauung wirken darauf ein; Land ist dabei der kleinste Faktor. Das zu verstehen, muss man die Anfaenge des Konflikts kennen und ebenso den Islam.

        Wenn dieses Wissen nicjt vorhanden ist, bringt der westliche Blivk ohne Zweifel in die Sackgasse und erzeugt nur Frustration. Das ist das, was man in Europa z.B. gegenueber Israel empfindet. Man weiss nicht weiter. Ueberfordert. Die schlagen sich die Koepp ein da unten. Wann kriegen die endlich ne Loesung hin?, sagt der europaeische Kopf. Und kommt nicht weiter. Weil es nirgends weiterzukommen gibt. Nicht in der Sphaere westlicher Wahrnehmung. Es ist ein andere Universum, und das wissen alle Spielteilnehmer , auch wenn manche es nicht zuzugeben schaffen und andere sich verstellen

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      3. …so wie Israel, bei denen die Fuehrungskraefte nicht den Mut haben, zuzugeben, dass sie im Nahen Osten sind und keine amerikanisch-europaeische Zweigstelle und „Tor zum Westen“ – was man ihnen seitens der Araber gerade vorwirft. Und die Araber, die schlau genug sind, so nach aussen zu reagieren, wie man es von ihnen erwartet, und zwischendrin ihr Ding drehen.

        Komplex ist unsere Welt, und Geduld und Geschichte gehen mit einher. Oft verwechseln wir Geduld mit Traegheit, und dann kommt so etwas wie eine 50jaehrige Militaerherrschaft heraus. Die nicht haette sein koennen. Daher bin auch i h dafuer, diese schleunigst zu beenden.
        Was dann? Keine Loesung. Weiterhin lebendige Geschichte, und auch diese wird ihre Opfer und ihre Fruechte haben. Und das ist auch normal so. Anderes zu erwarten, heisst sich und andete zu betruegen.

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      4. Ludwig hallo,

        es sind nicht „westliche Werte“ die Du (und andere „Israel-ist-Apartheit-Kreischer“) vertrittst, es sind westliche Werte, die Dir -in Verfassung gegossen- und solchen „Verwandten“ derartigen Schwindel als freie Meinungsäußerung zugestehen. Und mal super bescheiden, wo wären denn westliche Werte ohne jüdische Weisheit, die solche Hochleistungen des menschlichen Verstandes (und auch des Herzens, letztlich) erst beförderten?

        Werte, wert verteidigt zu werden, bis hin zu einer irgendwie irre erscheinenden Schmerzgrenze. Irre, das ist wohl so einiges, mit dem wir (Du inklusive, oder?) uns auseinanderzusetzen haben. Nicht unbedingt brauchen(?), zumindest solange das Privat-Zimmer nicht belagert wird von weiteren Dränglern. Spazieren in aller Öffentlichkeit in Israel zB kann das allzuoft bedeuten, wenn mordlüsterne Araber auf Messer’s Spitze ihren Lifestyle anderen aufdrängen. Dringend abzulehnen! Meine bescheidene Meinung.

        Bist Du also immer noch der Meinung, daß Israel ein „Aparheitsregime“ sei, in dem (die?) Araber null Chancen auf sozialen Aufstieg hätten?
        Das entspricht jedoch (noch immer) nicht der sachlichen Wahrheit, und ich kann mir solche Aussagen nur mit „ideologischer Verblendung“ auf Deiner Seite erklären. Vielleicht eine ungenaue Bezeichnung, denn welcher Ideologie Du tatsächlich anhängen magst, davon habe ich keinen Schimmer. Ist es denn interessant? Es ist wohl die sogenannte „Israel-ist-blöd-Ideologie“? Oder eben die „Kreischer“-Sache, siehe oben?

        Nu, nicht nur Südafrikaner finden es wenig smart, wenn man Israelis mit den einstigen Herrenmenschen über Südafrika gleichstellt, auch in Indien sorgt man sich um Angelegenheiten in territorialer Ferne. Zeitgeistgemäß auch um die Araber, mit denen man ja schon über rund ein Jahrtausend beste Erfahrungen gesammelt hat, wie der geneigte Hobby-Historiker wissen dürfte. Immerhin hat es im Sinne von Atombomben dem Fortschritt gedient. Lasse ich also „Indien“ sprechen:

        „Heute genießen mehr als eine Million Araber in Israel gleiche Bürgerrechte und ein Niveau religiöser Freiheit und Rechtsstaatlichkeit, die es im Nahen Osten nie zuvor gegeben hat. Arabische Israelis sind in allen sozialen Schichten Israels vertreten; sie haben Top-Positionen in der Geschäftswelt, an den Universitäten, in den Medien, in der Regierung sowie in der militärischen Führung inne.“

        [Hier gefunden]

        Mir ist natürlich bewußt, daß Indien (speziell dessen gebildete Elite) nicht soviel Einblick hat/haben einerseits in Berührungen zum Islam und/oder mit Arabern und andererseits mit dem Staat Israel, wie Du und Verwandte aus der „Israel-ich-kreisch-dich-an!“-Ecke ihn zu haben scheinen…

        Ludwig, die Araber haben ihr Schicksal schon immer selbst in den Händen.
        Mir ist zwar klar, daß „proisralische Araber“ (letztlich so oder so) mit ihrem Leben spielen, auch wenn’s so von ihnen nicht gemeint ist. Allzuvielen wurde das Spiel und Leben genommen in alleine den letzten 100 Jahren, so entfaltet sich „arabische Brüderlichkeit“, bzw ein Klima der Angst, wenn kleine Feudalherren mit dem Geruch des Mammon in der Nase ihre Interpretation mohammedanisieren. Du willst mir doch nicht sagen, daß da die Juden dahinterstecken?
        Die arabische Opposition (so vielfältig unter sich, möglicherweise) bekommt von „euren“ Arabern genau das geboten, was „ihr“ auch Israel anbietet, etwas der Art: „kriecht oder sterbt!“ Brüssel hatte neulich auch mal Trainingsgelände.

        Ist schon seltsam, daß „ihr“ dann noch glaubt ernsthafte Gesprächspartner zu sein. Kann man den Saft irgendwo (natürlich nicht aus illegalisierten Landstrichen oder Indien) erwerben, den „ihr“ euch so zu verabreichen scheint? „Mordseier-Saft“, oder? Da ist Schnee ja echt von gestern! Genauso wie die Leier von „Israel-ist-blöd!“ einhergehend mit der Erfindung des Möchtegern-Israelersatzvolks der Fantastinenser.
        Volk? Seit wann nennt man ein Maul der Hydra „Volk“?

        Wie dem auch sei, man könnte (gehabt haben) das auch als Chance sehen für „Fantastinenser“ sich zu emanzipieren von mohammedanisch-feudalistischer Herrschaft einiger Reicher, um zu einer Art „Neu-Araber“ zu werden, ohne den ganzen bitteren Scheiß, den Spezial-Europäer und andere „Faschisten“ sich als Schicksal für die Araber und weiß der Volkszähler so ausdachten. Israel zeigt jeden Tag, daß diese Idee nicht nur Hirngespinst ist. Jedoch nicht nur die von EU und weiß der Menschenfresser geförderten „Araber-Führer“, sondern auch „ihr“ Israelkritiker schert euch wenig um das Wohl der Araber, nur das Weh an ihnen scheint euch zu gefallen. Und das Weh der Juden, das macht „euch“ froh. Oh, und das Weh auch der Europäer, so scheint mir, ist „euch“ ein Anliegen, sollen sie ausbaden, was „ihr“ verbockt. Ganz so, wie auch arabische (usw) Eliten es auf dem Rücken anderer ausbocken.

        Nein, Masada ist nicht vergessen, auch so eine jüdische Eigenart, und wird nicht mehr stattfinden. So sehr auch von der üblichen Klientel gewünscht.

        ps/ kismet? Habe ich hier nicht gefunden. Und die jüdische (bzw hebräische) Entsprechung/Equivalent scheint mir nicht zu passen, wenn auch ins Deutsche mit selben Wort übersetzt. Kismet, so scheint mir, ist unverfänglicher und daher auch umgangssprachlicher. Vielleicht nur Geschmackssache?

        Vielleicht mag Chaya noch etwas fundierteres beitragen?

        Sag ich schonmal schabat schalom.

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      5. Bei aller Liebe, AmOr, du hast etwas den Kommentar von Ludwig verfehlt und auch ich habe nur einen Teil verstehen koennen… Gegenueber zynischer Paragraphenwahl mit Herzschmerz aufzutreten ist absolut nicht hilfreich. Da knallt Stein auf Stein.

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      6. (Nachwort an Chaya. Hatte einen Text -schon gestern- via Computerabsturz verloren, und dann den „Herzschmerz“-Kommentar 😉 verfaßt, ohne nochmal nachzulesen. Meine Nachlässigkeit. So kommt Stein auf Stein. Und dann den folgenden Kommentar geschrieben, der Deine Kommentare nun noch nicht kennt. Aber ich lasse es -an Ludwig- mal so stehen. Und an Dich verkürzt: kol hakawod!)

        Na gut, Ludwig, wenn ich Deins nochmal lese, dann scheinst Du eher die hebräische Entsprechung von „kismet“ zu meinen, eher einfangend als unverfänglich. (Und in der Beurteilung nur meinem persönlichem Geschmack entsprechend.) Andererseits wer sind wir (die Menschen), wenn wir als Fatalisten darben? Irgendwer und welche nehmen „das Schicksal“ in die Hand, andere den Schwanz, das Ergebnis muß sich nicht unterscheiden. Und so passiert’s. Kismet?
        Und auch -habe ich irgendwie überlesen- Dein Zugeständnis, daß Israel erst noch ein „Apartheitsstaat“ werden könne, sollte es „weiter die Macht an die arabischen Araberknechter abgeben“ überlas ich wohl. Nicht zu verweckseln mit „überlassen“, offenbar. (Außerdem: was ist passiert? Wie nun, wer übt Kontrolle, Macht und so Kram?)

        Strategisch gesehen genießen wir die Nachzüge der zwar menschlich wohlmeinenden aber strategisch unklugen Entscheidungen, wie sie mit/nach (ab) 1967 gefallen sind. Einfache Lösungen, wenn auch schwer menschlich zu tragen, sind wohl gesünder, und kosten weniger Menschenleben. Mag man im Nachhinein denken. Aber der Zug ist abgefahren.

        Andererseits ist es ja -hoffentlich- nicht falsch auch den Arabern Vertrauen zu schenken, die eben nicht aus welchen abgefahrenen Gründen auch immer den Tod aller Juden (und den Tod ihrer eigenen Kinder billigend, ja preisend sogar) wünschen, sondern vielmehr an ein Miteinander glauben. Trotz dem Klima der Angst. Gerade das allerdings ist eine psychologisch schwierige Situation, denke ich. Solche Art Angst wird nicht durch „Abhärtung“ geringer, eher im Gegenteil. Auch zum Besser solcher Araber ist es wichtig, daß Israel standhaft bleibt. Und wer sonst?, sieh Dich um.

        Die vermeintlichen „Araberfreunde des Westens“ stechen doch jenen Arabern in den Rücken, die westliche Werte begrüßen.

        Nu, Du machst „uns“ quasi „unsere Menschlichkeit“ zum Vorwurf, findest Du nicht?, kühl strategisch vielleicht nicht einfach falsch. Die schnellen Ergebnisse jedoch sind wohl nur Wunschdenken, die ganz Schnellen wählen das Messer oder Mamis Auto, Bagger, und auch mal den Flughafen.

        Gut Ding braucht Weil, so heißt es doch.
        Bis dahin müssen wir eben Reflexe üben.
        Gesund für Körper und Geist.

        (Nachwort zwei. Und Chayas nochmal lesend, da finde ich dann ganz viel „kismet“. Neulich etwas Geld aus der Tasche verloren, kismet. So ist das Leben. Möge der/die Finder/-in froh sein.)

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  6. Nachtrag zu meinem Kommentar:

    Pro Media Verlag ist als notorisch antiamerikanischer und antisemitischer Verlag bekannt.
    Die „KONKRET“, lt ihres Herausgebers Hermann Gremliza pro-israelisch entblödet sich nicht „Pro Media“, „Laika“ und andere dezidiert antisemitische Verlage zu bewerben.
    Ich habe versucht im Internet kritische Stimmen zum Buch zu finden – es gab eine, und zwar auf Hagalil.com, ansonsten nur positive Besprechungen.
    Übrigens, die Dame sollte vor einigen Jahren in der Urania Berlin im Rahmen einer von der iranischen Botschaft organisierten Veranstaltung auftreten. Klappte nicht ganz, die Urania zog sich zurück.

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  7. Berlin, Bremen etc., überall das gleiche Bild. Anti-Israelhetze. Was dagegen tun? gegen ressentiments argumentativ vorgehen – warum nicht gleich am Deich mit einem Zahnputzbecher die Flut aufhalten!
    Woir haben damals in Bremen vor antisemitischen Veranstaltungen protestiert, es ging um den Film Paradise Now. Die Veranstalter schlossen von innen die Tür um uns den Eintritt zu verwehren.
    Mein Verwsuch auf einer VA der LINKEN die abstrusen Israelanklagen zurück zu weisen, nun ja, es war nicht das, was die Zuhörer hören wollten. Sie lauschten ganz ergeben einem Vichy-Juden.

    Es ist die bleibende Schande der linken Bewegung aber auch der Kirchen,, den Antisemitismus, maskiert als Antizionismus und Israelkritik – wobei das Wort Israelkritik schon Alles sagt – gesellschaftsfähig gemacht zu haben, d.dh. dass man heute ganz ungeniert Antisemit sein kann. Und trotzdem machen wir in einer norddeutschen Kleinstadt jeden Samstag unseren Israel-Stand. (Wir sind keine Christen!!!)

    Wie es auch sein kann: Mein Nachbar, eingedeutschter Syrer kam zum Stand, um mit mir einfach so zu quatschen. Er blieb nicht vor dem Stand stehen, sondern kam zu mir hinter dem Stand. Er dolmetscht für Flüchtlinge. Und wenn er meine Hilfe braucht,bspw. wenn es darum geht, für Flüchtlinge Anträge auszufüllen, dann gehe ich zu ihm rüber, OHNE vorher meinen Israelsticker abzulegen. (Ich bin kein Jude!!!)
    In Berlin oder Bremen würde ich mir vorher genau überlegen, in welchen Stadtteilen ich mich bewege.

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  8. Was man gegen solche Hetze machen kann? Ganz einfach: israelische Produkte kaufen, Veranstaltungen wie „Palästina Salon“ boykottieren, Freunde aufklären und den Diskurs nicht ausgerechnet durchgeknallten Islamwissenschaftlern wie Frau Wild überlassen.

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    1. Sie hält einen Vortrag zur Geschichte Palästinas?
      Okay, wer traut sich und fragt sie ob sie Yaakow Kirschens berühmtes Quiz beantworten kann:

      ? Oder können das hinterher alle, die den Vortrag gehört haben?

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      1. Das im verlinkten Cartoon:
        Wann wurde Palästina gegründet und von wem, wo befand es sich, wie hieß die Hauptstadt, nennen Sie andere große Städte, …

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  9. In der Diffamierung Israels scheint es einen Überbietungswettbewerb zu geben. Was tun ? Flagge zeigen, Einfluss nehmen gegen BDS und co. Ein Kampf gegen Windmühlen, der nicht aufgegeben werden darf.

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