Kerzenzünden, erster Tag

Einige Erklärungen und das „exklusive Originalvideo“ vom Entzünden der ersten Chanukkah-Kerze bei mir auf den Stufen meines Karavans. 🙂 (Karavane, was war das nochmal? Lest hier!)

Alle weiteren Kerzen werden von nun an bis einschliesslich dem Abend des 13.12. gezuendet, jeden Tag eine mehr.

 

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2 Kommentare zu “Kerzenzünden, erster Tag”

  1. Feines Video, Chaya.
    So circa lief es bei mir vorgestern Abend auch ab.
    Du beschreibst die besondere Bedeutung von Chanuka für Dich.
    So geht es mir auch. Wobei es weniger der militärische Aspekt ist als der symbolische Wert des Bildes von Lichtkraft in großer Dunkelheit, der mir von Anfang schwere Bedeutung war. Dieses Tempellicht steht auch für unsere Herzen. In unserer, nenne ich’s, komplizierten Geschichte ergab es sich, daß wir den Bejt Hamikdasch erbauten, obgleich doch das Herz genügen sollte als der einzig wahre Ort für schechina. Und wenn wir das Gebäude haben, ist es nicht „nur“ ein Körper für die Luchess? Unsere Geschichte erwies es, daß wir den Tempel benötigen. Und wenn der Tempel lichterloh in Flammen stand, wie es geschah, so war es große leuchtende Dunkelheit. Und wenn ein Herz in Flammen steht, so bedeutet es nicht ausschließlich, daß erquickende Leidenschaft damit gemeint ist, auch wenn der Dichter es oft nur so meint. Nach rund 2000 Jahren, in denen der Tempel nicht mehr geweiht werden kann, ist es das Licht unserer Herzen, welches uns blieb. Unsere Stütze, sozusagen, wurde uns genommen, zuletzt durch die römischen Invasoren. Was (den Überlebenden) blieb ist das, was auch schon mit David Hamelech und davor war: unsere Herzen. Wie groß ist Sein Vertrauen in uns, daß sie noch heute schlagen! Ein Schlag, ein Atemzug des Herzens, dem wahren Ort Seines Lichts, so wie wir versprochen im Bund, geheiligt durch unsere Leben und Ableben, jede Faser unserer Herzen und Körper durchdrungen mit Seiner neschume von Anfang bis zum Ende und in Ewigkeit. Wir alle sind die lebenden Zeugen, die die leben und die, die gegangen sind. Baruch ata adonaj elohenu melech haolam schehechejanu wekijemanu wehigianu lisman hase. Worte sind mehr als nur Worte. So wie unser Chanuka.
    Sei umarmt in Licht. 😉

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