Morgenkaffee

"Türkischer Kaffee" laut ELIT
„Türkischer Kaffee“ laut ELIT

Guten Morgen allerseits!

Wollte den Tag der neuen Woche* nicht ohne Beitrag starten, mir die herrliche Sonne nicht entgehen lassen , und euch in das kleine israelische Morgenritual einweihen – den Morgenkaffee, „türkischer Kaffee“ genannt, aus meiner eigenen Küche, plus ein kleiner Rundgang in der Nachbarschaft.

Videobloggen war noch nie meine Spezialität und auch keine Absicht, aber was wäre ein Einblick ins Alltagsleben ohne lebendige Momentaufnahmen, also bitte ich, nicht gleich den ersten Videobeitrag zu verreissen 😉 (ich weiß, die Sonne blendet, es gibt Windgeräusche), sondern sich mal die Atmosphäre anzuschauen, die Gegend, ein wenig die Begriffe merken, mit denen ich um mich werfe, und Fortsetzung folgt bald.

Szene: Alon Shvut, Karavanenviertel, mit der Sicht auf die Gush-Kreuzung und Efrat. Unterhaltung mit Nachbarin.

Kurze Insiderinfo zu Alon Shvut: Hier (Englisch)

Neuer Begriff? Karavan = Wohncontainer, mehrheitlich aus Gips, Holzplanen und Blech hergestellter Wohnraum auf Metall-oder Steinstelzen, transportabel, leicht umbaubar.

* – in Israel, entsprechend der jüdischen Tradition, fängt die Woche am Sonntag an.

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15 Kommentare zu “Morgenkaffee”

    1. Wikipedia ist immer so eine Sache…..bis du da was korrigierst, kommen schon hundert andere und korrigieren das Deine. Da verliert man die Nerven 🙂
      Alon Shvut ist ein sehr süßer Ort, „klein aber fein“, wie es so schön heißt, aber es sind alles schöne Orte hier, und sie werden von sehr interessanten und vielseitigen Menschen bewohnt, von denen ich hoffentlich mehr zeigen werde.
      gruss

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  1. Liebe Chaya,
    ein, wie ich finde, sehr schöner Beitrag.
    Die kleinen Unzulänglichkeiten haben für mich einen gewissen Charme. Sie übermitteln eine Authentizität, die professionelle Gestaltung nicht vermitteln kann. Man fühlt sich als Freund zu Besuch bei Dir. Anschließend nimmst Du mich an die Hand und führst mich durch Deine Umgebung. Wunderbar! So wunderbar, dass ich in’s Schwärmen gerate.
    Besonders angenehm für mich als Einsprachler sind die eingeblendeten Untertitel. (Nebenbei: Habe Deine Vielsprachigkeit ehrfurchtsvoll zur Kenntnis genommen.)
    Ein gelungener Blog.
    Mach weiter so.

    Herzlich, Paul

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    1. Noch was vergessen:
      Habe Deinen Beitrag sofort zum Anlass genommen, Dich über Google zu „besuchen“. Nun weiß ich wo Du wohnst. 🙂
      Aus sicherlich guten Gründen ist die Auflösung sehr begrenzt. Street View geht auch nicht. Trotzdem kann man gut sehen wo Du wohnst.
      Bis Jerusalem ist es über die 60 auch nur ein Katzensprung.
      Schön, dass in Israel viel auf Hügeln gebaut wird. So habt ihr immer eine gute Weitsicht.

      Herzlich, Paul

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  2. Ich dachte immer, so eine Siedlung ist mehr geschützt. Wenigstens ein Zaun drum herum. Aber nix, da kann man vom Nachbarn kommen und über eine kleine Mauer steigen, dann ist man drin. Hier in Deutschland wird ein immer eingeredet die wären so gesichert wie ein Hochsicherheitstrakt oder eine mittelalterliche Burg. Ich persönlich würde mich da nicht sicher fühlen.

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    1. Wieso denn? Glaubst du nicht an einen Frieden mit unseren Nachbarn? 😉

      Zu den Zäunen müsste ich wirklich noch schreiben.
      Nicht jede Sicherheitsbarriere zeichnet sich durch ihre Sichtbarkeit aus, muss ich nur dazu sagen 😉

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  3. Ich hab da mal eine technische Frage: wie hast Du das Video nachbearbeitet… also: stabilisiert? Das ist ja interessant… der Inhalt natürlich aiuch!

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    1. Hi Nikolaus,
      ganz simple Bearbeitung: Movie Maker und ein paar Verbesserungseinsaetze seitens Youtubr. Meine Zeiten als professioneller Videoeditor sind im Angesicht der ganzen neuen Technik entgueltig vorbei, ich wuensche mir nur, dass der Inhalt rueberkommt!
      Gruss, Admin

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      1. Danke! Da lerne ich sicher von meinem Sohn auch noch dazu… ich war früher professioneller Kameramann, vornehmlich Film, aber auch Video. Die Nachbearbeitung habe ich – bis einschließlich Premiere und RazorBlade – auch noch beherrscht. Heute freue ich mich, wenn ich im TV oder Kino noch Aufnahmen sehe, die nicht rütteln, wackeln, pseudo-aktuell sind, schön komponiert, gut eingeleuchtet sind. Wo der Gestalter noch über dem Computer steht… bin ich veraltet?

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      2. Hoffentlich nicht. Allerdings sind solche Dinge nur mit großem Aufwand über den Kameramann zu erreichen, wenn Filmmaker es schneller und einfacher haben möchten, dann setzen sie Computer ein… Es gab bei Movie Maker früher eine alte, und viel bessere Version, und natürlich viele kostenpflichtige, teuere Programme, die ich nie verstanden habe.
        Rütteln und wackeln gehört heute zum Stil, so wie Knitterkleidung, aber weil das Übliche offenbar langweilig geworden ist. Schade, die Leute haben den Wert davon nicht so ganz verinnerlicht….Sei gern veraltet 😉

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      3. Das ist schön – von einer relativ jungen Person zu hören…. Wenn ich mal ein Auto haben sollte, komme ich Dich gerne mal besuchen. Geht allerdings nicht mit einem Leihwagen, fürchte ich… oder halt ohne jede Versicherung.

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      4. Leihwagen, solange nicht bei arabischen Firmen geliehen, sind ein Problem. Aber es gibt ja zum Glueck noch oeffentlichr Verkehrsmittel 😉

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