Sachsen, here I am! 20.Israelkonfererenz

Liebe Freunde und Leser,
‚Hallö eastma!‘
🙂

An diesem Wochenende befinde ich mich  in der schön ländlichen Kreisstadt Glauchau im Sachsen und nehme nicht mehr und nicht weniger als an der 20.Israelkonferenz der Sächsischen Israelfreunde unter der Leitung von Wilfried Gotter, dem Geschäftsführer der Sächsischen Israelfreunde und langjährigem Gwmeindeleiter, teil.

Auf mich wartet ein spannendes und freidenkendes Publikum aller Jahrgänge und aus allen Ecken Deutschlands, denen ich über meine Realität in Judäa und Samaria erzählen und deren Fragen ich beantworten werde. Mit dabei bei der Konferenz sind der Journalist Johannes Gerloff von Israelnetz und Werner Hartstock vom Reisebüro Israelreise.de, den sicherlich einige kennen. Ich habe unter den Anwesenden schon etliche bekannte Gesichter erkennen können (oder eher gesagt, diese mich) von Leuten, die bei mir daheim während ihrer Israelreise vorbeigekommen sind. Das freut natürlich ungemein.

Natürlich wird es auch darüber hier bald einen Bericht geben und hier schon einmal die ersten Eindrücke in Bild. Tolles Wetter hier.

Bis später also und bleibt dran!

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16 Kommentare zu “Sachsen, here I am! 20.Israelkonfererenz”

  1. Chaya,,

    wie denkst du denn über Judenmissionierung? Ich halte nichts von Christen, die penetrant ihre Verantwortung gegenübe Juden zur Schau stellen, weil es folgt der evangelischen Theologie: Bekenne lazt sdeine Scvhuld und dir wird vergeben.
    Alleindas Motto des Kongresses sollte msstrauisch machen, warum hassen uns die Heiden? Raddatz als Referent,, nunja, ein Typ von ProChrist,…, wer Israel missbraucht seiner wirren Echatologie wegen, nebenbei dieser Schwenk innerhalb der evangelikalen Bewegung erfolgte erst nach 1967, wer wie Chaim Schneider auf einer öffentlichen Veranstaltung bei Pfibgstlern sagt, der Terror gegen israel sei die Antwort des christlichen Gottes auf die jüdische Ablehnung Jesus als Messias, ist ein Antisemit. Auch als gläubige Jüdin solltest du n icht Zuflucht in die Indifferenz suchen, sondern deine Feinde erkennen. Auch der Holocaust wird so betrachtet
    Aber was soll’s. Wer solche Organisationen und Himmelsakrobaten zum Freunde hat, der braucht den Islamismus nicht mehr zu fürchten.

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    1. Fürchten tun wir in Israel generell nicht so vieles, erst recht keinen christlichen Ansturm; dabei fürchten die religiösen Juden sich vor noch weniger als die säkularen. Keine Sorge.

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    2. Ich denke über Judenmissionierung schlecht; daher habe ich auch dazu recherchiert, was die Sächsischen Israelfreunde angeht. Ich begegne diesen Organisationen und ihren Mitgliedern durchaus kritisch, gerade weil ich auch aus der orthodoxen Ecke komme und keinesfalls eine Friede-Freude-Eierkuchenstimmung suche; allerdings interessieren mich solche Veranstaltungen und das ist erneut der Grund, weshalb ich mich dorthin begebe.
      Wenn sich säkulare Deutsche um das „Bekennen ihrer Schuld“ und ihre Verantwortung gegenüber uns Juden/Israel schon 50 Jahre lang bemühen, warum sollten Christen das nicht tun? Ich bin kein Anhänger der Theorie, dass die Naziverbrechen auch der heutigen Generation anlasten. Sie sind ihre geschichtliche Last, aber nicht Teil einer Schuld.

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  2. Christen und Juden sind sich auf jeden Fall näher, als
    Atheisten und Juden, würde ich mal behaupten.
    Denn die Mehrzahl der Juden sind gläubig.

    Und noch etwas:

    Juden laufen nicht im Gleichschritt

    Anders, als viele Anhänger von „Judenverschwörungen“ es annehmen, laufen Juden nicht im Gleichschritt.

    Es gibt Juden mit politischen Ansichten von links-radikal bis rechts-radikal und allem dazwischen. Ebenso gibt es eine große Anzahl apolitischer Juden. Es gibt „Gutmenschenjuden“, die wir liebevoll Judifanten nennen und sog. anti-jüdische Juden, vergleichbar mit der deutschen Antifa.

    In der Mehrheit sind Juden jedoch immer rechts-konservativ.

    JewGida versteht sich als eine rechts-konservative Gruppe nach unserer politischen Auffassung. Desweiteren sind wir pro-Torah und pro-Israel. Wir sind für politischen Pluralismus, Demokratie, Menschenrechte und die persönliche Freiheit eines jeden Einzelnen, jedoch nicht gewillt Toleranz gegenüber der Intoleranz zu zeigen. Faschistische Bestrebungen der Dominanz des politischen Islam lehnen wir entschieden ab. (Vgl. „Der Islamische Faschismus“ von Hamed Abdel-Samad)

    http://jewgida.blogspot.de/2015/12/juden-laufen-nicht-im-gleichschritt.html

    Apropos Tehillim, hier wunderschöne Musik dazu:

    Tehilim, תהילים, SALMOS: 16, 32, 41, 42, 59, 77, 90, 105,137 e 150 Tradução.

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      1. JewGida setzt sich seit Ende 2014 gegen die zunehmende Islamisierung Europas und der Welt ein. Desweiteren kämpfen wir gegen Antisemitismus mit besonderem Fokus auf islamischen Antisemitismus und vor allem gegen den Islamismus, der nach unserer Auffassung der Nationalsozialismus unserer Zeit ist. Die zunehmende Islamisierung Europas bedroht die Existenz jüdischen Lebens auf diesem Kontinent, nachdem das jüdische Leben in der islamischen Welt nahezu ausgelöscht wurde.

        http://jewgida.blogspot.de/2015/12/gekommen-um-zu-bleiben-jewgida-setzt.html

        Du kannst Dir den jüdischen Blog ja mal anschauen, Chaya.
        Ich finde, sie machen eine gute Aufklärung und schreiben
        gute Artikel. Sie sind rechts-konservativ, wie die meisten
        Juden.

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    1. Hallo Heimchen!

      Diesen Blog „JewGida“ fand ich auf eigentümliche Weise inspirierend. Es hat mich angeregt mal nach der Mutter aller fremdenfeindlichen Hetzschriften zu googlen, also nach dem „Stürmer“, der Zeitschrift des deutschen Antisemitismus von 1923 – 1945.

      Düster und faszinierend, wie viele offensichtliche konzeptionelle Gemeinsamkeiten man zwischen dem Judenhass von einst und dem Muslimhass von heute entdecken kann. Aktuell heißt es beispielsweise „Lügenpresse“ statt „Judenpresse“, „Rapefugees“ statt „Rassenschande“, „Dhimmis“ statt „Judenknechte“. Die jeweiligen Hasstiraden werden dann „begründet“ mit zusammenhanglosen Zitaten aus dem Talmud bzw. dem Koran und möglichst vielen Einzelbeispielen für vermeintlich organisierte jüdische bzw. muslimische Gräueltaten. Dieses fremdenfeindliche Grundrezept wird dann ein wenig an die Tagespolitik angepasst, oft genug wiederholt und fertig ist eine eingebildete nationale Bedrohung Deutschlands durch die „Verjudung“ bzw. des Abendlandes durch die „Islamisierung“.

      Empirisch betrachtet, hat die Hypothese von der Islamisierungsgefahr in Europa kaum weniger demografische Grundlagen, als die Furcht vor einer Bedrohung Deutschlands und der arischen Rasse durch das „Weltjudentum“. Damit könnte die Islamisierungsdiskussion geklärt sein. Zumindest wenn sie rationalen Argumenten gegenüber zugänglich wäre.

      Moralisch gesehen, finde ich blinden jüdischen Muslimhass vergleichbar abstoßend wie deutschen Muslimhass, wie deutschen und muslimischen Antisemitismus oder auch wie israelischen bzw. islamistischen Hass auf Europa.

      Was die politische Praxis betrifft verstehe ich nicht, warum Israel als Leitbild für den Kampf gegen die Islamisierung geeignet ist: Der Islam gehört ganz selbstverständlich zur israelischen Gesellschaft. Staatlich finanzierte Sharia-Gerichte anstelle von säkularen Familiengerichten sind fester Bestandteil des israelischen Rechtssystems. Proportional leben mehr Muslime in Israel, als in jedem christlichen Land Europas. Und die Einbürgerung von weiteren muslimischer Palästinenser im Gefolge der Annexionsbestrebungen in Judäa und Samaria ist ein explizites Ziel der israelischen Rechten.

      Andererseits wirkt der sogenannte „Counterjihad“, den JewGida vertritt, auf mich wie eine Ideologie zur Unterstützung eines totalen Krieges. Ich weiß wirklich nicht, wieso totale Kriege gut für die jüdische Staatsnation sein sollten und ich habe nicht den Eindruck, dass das Sicherheitskabinett und die IDF so handeln, als ob sich Israel in einem totalen Krieg befinden würde.

      Schließlich, Heimchen, kannst Du oder kann irgendjemand sonst mir erklären, warum aus Deiner Sicht die weitere „Islamisierung Israels“ um jeden Preis erstrebenswert ist, wenn zugleich die sogenannte „Islamisierung Europas“ so grundfalsch und gefährlich sein soll, obwohl letztere eher irrelevant ist?

      Ich finde, das sind berechtigte Fragen, wenn es darum geht in der politischen Realität zu leben und eine bessere Zukunft gestalten, sei es für Deutschland oder für Israel.

      Viele Grüße

      Ludwig

      PS: „Juden marschieren nicht im Gleichschritt“ finde ich eine recht treffende Aussage. Als Bürgerarmee scheint mir die IDF vergleichsweise anarchische Züge zu haben. Auch für die Politik in der Knesset gilt häufig das israelische Sprichwort: „Vier Juden, fünf Meinungen.“ Das haben alle, die an eine monolithische, jüdische Weltverschwörung glauben, offenbar nicht verstanden.

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      1. Weißt Du was, Ludwig, kopiere Deinen Kommentar und
        stelle ihn bei JewGida rein, da wird Dir geholfen!

        Oder gehörst Du etwa zu den Leuten, die den direkten
        Weg scheuen, weil man dort Deine infamen Unterstellungen
        und Diffamierungen bloßstellt?

        Nur Mut, Ludwig, die Leute von JewGida beißen nicht! 😉

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      2. Ich stimme so manchem zu, Ludwig; waehrend aber die Nazipropaganda gegen Juden auf Hass anstatt auf Realitaet begruendet war, gruendet der Hass hier auf der Realitaet und nicht umgekeht. Die Presse verschweigt islamistische Taten. Die politische Fuehrung weigert sich, islamistische Taten in Verbindung mit dem Islam zu bringen. Die politische Fuehrung fuellt das Land mit kulturell voellig fremden Menschen, von welchen sich nur wenige Teil der deutschen Gesellschaft sehen wollen und nicht wenige gekommen sind, um dieser aktiv zu schaden (IS etc). Die Terrorgefahr ist begruendet und akut, die islambezogene Radikalisierung junger Leute im vollen Gange; die Rekrutierung von Kaempfern mit islamischer Ueberzeugung schon lange vorhanden und nachgewiesen. Graeueltaten gibt es zu Tausenden und Abertausenden in der muslimischen Welt auf religioeser Basis und zu dutzenden bis hunderten auf dem europaeischen Kontinent – von denen man berichtet. Nicht alles, was navh Fremdenfeindlichleit oder Hass aussieht, muss gleich in Richtung Nazitum gehen. Ivh verstehe die Allergie gegen scheinbar parallele Entwicklungen in Deutschland; allerdings paralysiert diese Ueberempfindlichkeit das realpolitische und faktenbezogene, nuechterne Denken, was Tendenzen und Gefahrenpotenzial betrifft. Diejenigen, die sich davon bedroht fuehlen – entweder durch Desinformation oder durch „Ueberinformation“ – werden abgewertet und zur Stille gebracht und das Thema wird nicht diskutiert. Hass entsteht aus Angst und Wut. Angst und Wut koennen durchaus unbegruendet entstehen, was aber nicht heisst, dass sie nicht auch begruendet sein koennen.
        Es gibt ein Problem und Leute versuchen, dessen Herr zu werden. Anstatt sie zu staerken oder ueberhaupt zuzuhoeren, werden sie verleumdet und ihre Aengste mit Nazivergleichen totgeschlagen. Meines Erachtens ist diese „Nazivergleich-„Herangehensweise eine feige Art, sich von der Diskussion zu druecken.

        Was Israel angeht, so ist Israel ein mediterranes/orientalisches, kein europaeisches Land. Es mit Europa/Deutschland zu vergleichen ist sinnlos, sowohl von der Bevoelkerungs- als auch von der Religionsstruktur her. Unser Land ist auf Religion und Traditionsgemeinschaften gebaut uns darauf hingeplant worden. Deutschland hingegen nicht.

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      3. Hallo Chaya,

        diese Diskussion finde ich sehr spannend, weil sie auf vielen Ebenen zwischen Israel und Deutschland steht. Daher greife ich sie nochmal auf und sage halb im Scherz: Die meisten fanatischen Muslimhasser von heute sind keine Nazis, aber man wird doch wohl noch mal sagen dürfen, dass sich ein Großteil ihrer blinder Hetze formal kaum von antisemitischen Rassismus unterscheidet. Oder ist das inzwischen nicht mehr politisch korrekt? 😉

        Ansonsten hast Du natürlich recht. Analogien mit der Zeit des Nationalsozialismus eignen sich vor allem dazu, jede vernünftige Diskussion unmöglich zu machen. Es gibt viele andere Beispiele für rassistischen Fremdenhass, die vergleichbar gestrickt sind, nur sind die weniger gut auf Deutsch dokumentiert.

        Aktuell etwa den Rassismus einiger WASPs in den USA gegenüber den Latinos, historisch in Deutschland der Hass auf die polnischen Migranten während der industriellen Revolution oder die russischen und ukrainischen „Ostjuden“ in den Anfangsjahren der Weimarer Republik. Die Themen sind immer wieder die gleichen: Eine Menschen-„Flut“ bringt Krankheiten, Kriminalität und Unkultur mit sich und bedroht so „unseren“ Glauben, „unsere“ Frauen und „unsere“ Identität.

        Am meisten erstaunt mich, wie stark viele Muslimhasser ihre Hypothesen vom nahen Untergang gegen eine Überprüfung durch eine objektive Diskussion abschotten. Natürlich gibt es die Gefahr von weiteren strategischen Terrorangriffen in Europa durch Islamisten. Und es gibt eine verlorene Generation von wütenden jungen Machos in bestimmten Großstadt-Bezirken, die ihren Platz in Europa nicht gefunden haben. Manche sind Islamisten, manche Kleinkriminelle und manche beides. Das sind die realen Bedrohungen durch die sogenannte „Islamisierung“. Schlimm genug.

        Abgesehen davon fehlen „Den Arabern“ oder „Dem Islam“ jegliche Mittel, um Europa zu erobern. In Syrien und im Irak scheitert die panarabische nationalistische Bewegung, wie sie von den Baath-Parteien vertreten wurde, gerade fundamental. Zudem ist der politische Islamismus vielfältig und widersprüchlich. Spontan fällt mir keine islamistische Strömung ein, die sich in Syrien nicht mit anderen Islamisten im Krieg befindet. Und ich kenne in der arabischen Welt keine islamistische Regierung, die auf Dauer Erfolge für ihre Bevölkerung erzielen konnte. Mursi hat in Ägypten versagt, in Tunesien sind die Islamisten abgetreten, der „Islamische Staat“ zerfällt gerade und die Hamas ist nun wirklich keine Erfolgsgeschichte.

        Wer sich also unbedingt vor der „Islamisierung Europas“ oder vor „Eurabien“ fürchten will, mag das tun. Wenn ich allerdings sehe, wie sich die arabische Welt und „Der Islam“ jeden Tag weiter in ihre Einzelteile zerlegen, kann ich keinen plausiblen Grund im Sinne einer existentiellen Bedrohung erkennen.

        Andererseits gibt es viele merkwürdige Entwicklungen im Zusammenhang mit der Globalisierung. Die Welt scheint immer kleiner zu werden und sich immer schneller zu drehen, das kann man auf diffuse Weise unheimlich finden. Oder unheimlich spannend. 😉

        Was Israel betrifft, ist die Lage anders. Die Raketen von Hamas und Hisbollah sind real, die Bedrohung durch individuelle Terrorangriffe oder einen umfassenden Krieg zwischen Juden und Palästinenser sind gegenwärtig. Genauso wie der gegenseitige Hass zwischen Juden und Palästinensern.

        Über den Judenhass der Palästinenser ist schon viel gesagt worden. Demgegenüber steht eine internationale muslimhassende Bewegung. Dazu gehören aus meiner Sicht die bekannten paranoiden Islamhasser-Blogs, etliche fremdenfeindliche europäische Parteien, einige neokonservative amerikanische Kulturkämpfer, wie beispielsweise das Gatestone-Institut und auch Arutz Sheva/INN, das man als Leitmedium der Siedlungsbewegung sehen kann.

        Für mich ist diese islamophobe Redaktionslinie von INN ein Indikator dafür, dass aktuell ein Großteil der nationalreligiösen Bewegung nicht bereit ist, über nachhaltige Formen der Koexistenz nachzudenken. Stattdessen träumen die meisten Siedler anscheinend lieber von einem allumfassenden Sieg über den palästinensischen Nationalismus und „den Islam“.

        Ich finde, das ist eine fragwürdige Strategie, um eine bessere Zukunft zu gestalten.

        Viele Grüße

        Ludwig

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      4. Hallo Heimchen,

        JewGida scheint mir politisch irrelevant, mal vom ihrem Muslimhass abgesehen. Einerseits fordern sie als deutschnationale Juden einen Schlussstrich unter den Holocaust, der für sie nicht weiter Teil der deutschen Identität sein sollte: http://jewgida.blogspot.de/2016/01/immer-wieder.html

        Andererseits profilieren sie sich als Möchtegern-Kahanisten. Wer sich mit so einem ausgefallenen Querfront-Ansatz beschäftigen will, mag das tun.

        Du hingegen, Heimchen, gehörst offenbar seit Jahren zum Mainstream der rheinischen Muslimhasser-Szene, daher finde ich Deine Meinungen interessanter: https://www.google.de/search?q=heimchen%20site%3Aquotenqueen.wordpress.com&rct=j

        Inhaltlich verstehe ich Deine Ansichten auf Quotenqueen so: Das Ende der Deutschen Nation ist nahe, weil die Bundesrepublik dumm und schwach ist, was angesichts der sogenannten „Islamisierung“ zur Selbstzerstörung führt. Damit zu Dich wieder sicher und wohl fühlen kannst, willst Du die deutsche Gesellschaft in die 1950er Jahre zurückbringen.

        Wenn ich mir die Sprache Deiner Kommentare anschaue, entsteht für mich das Bild einer völkisch-nationalen Hasspredigerin, deren rassistische Hetze man auch als Aufruf zu politischen Gewalttaten verstehen kann. Anscheinend wünscht Du Dir zur Verwirklichung Deiner Ziele sowas wie eine reaktionäre Revolution.

        Ansonsten überlagern Deine Hassparolen völlig jedes dahinterstehende Programm, das möglicherweise überzeugend sein könnte. Zudem meine ich, dass Deine Art von selbstverblendetem Chauvinismus Deutschland in zwei Weltkriege geführt, die für uns eine viel schlechtere politische Realität geschaffen haben. Dementsprechend sieht Dein „Patriotismus“ für mich wie Zerstörungswut aus. Oder aber wie unreflektierte Frustbewältigung.

        Wenn ich Deutschland Durch die Brille der Anderen betrachte, ergibt sich ein ganz anderes Bild. Als „Bestens Land“ der Welt eingestuft wurde Deutschland in einer ausführlichen Studie von 2015: http://www.usnews.com/news/best-countries/germany
        „Beliebtestes Land“ der Welt war Deutschland 2014 und 2013 in diesen globalen Meinungsumfragen: http://www.bbc.com/news/27685494, http://www.bbc.com/news/world-europe-22624104

        In solchen Außensichten spiegeln sich die Leistungen Deutschlands im 21. Jahrhundert wider. Sie bedeuten auch, dass wir die „Deutsche Frage“ des 19. Jahrhunderts nun ohne weitere Kolateralschäden beantworten konnten. Demnach haben die Dir verhassten Regierungen Merkel und Schröder ein paar Dinge richtig gemacht, auf die wir stolz sein können.

        Wenn uns danach ist und wenn wir zu gelassenem Stolz fähig sind.

        Viele Grüße

        Ludwig

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  3. Ach Chaya,
    frei denkende Menschen und Evangelikale und oder muckerische Christen, das geht nicht zusammen. Ich kenne einige der Referenten und deren Denken. Deren Israel ist nicht das real existierende. Israel ist denen scheiß egal. Es dient nur ihrer eigenen Heilserwartung, danach kann es verschwinden. Tut mir leid Chaya, es sind ein Haufen Antisemiten.

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    1. Heilserwartung ist eine auch dem Judentum sehr bekannte Erscheinung. Als religioese Juedin, die auch zufaellig ganz gut in der biblischen Geschichte und theologischer Herangehensweise bewandert ist, ist mir eine religionsbedingte Unterstuetzung Israels weitaus verstaendlicher als eine nichtreligioese, weil die Basisgrundlage dabei eine aehnliche darstellt.
      Ausserdem koennen die Menschen glauben, woran sie wollen, solange sie gutherzig sind und solange sie andere nicht in ihre Ideologien zwingen wollen. Einer seinen absurden Atheismus im Geiste der Aufklaerung mir (oder den Juden) aufzwingen wollender Saekularer ist weitaus mehr an einem Antisemiten erinnernd als ein glaeubiger Christ. Warum sollte ich diese als Antisemiten sehen? Ich habe ja nichts gegen deren Heilserwartung, ich erwarte ja auch eine!

      (Jetzt ganz ehrlich, ohne Witz – frei denkend, heisst oftmals auch aus dem Konzensus heraus denkend. Denn der Denkende ist nie „frei“. Ich weiss nicht, was Sie so sehr an diesen Menschen stoert, das Religioese, das Christliche? Aber „Freidenkende“ innerhalb der gewohnten westeuropaeischen Konzensusrahmen sind weitaus schlimmer fuer Israel und die Juden als diese glaeubigen Christen. Denn das „real existierende“ Israel, das Sie nennen, ist auch nicht das, was so manch einer darunter versteht. Jedem sein Bezugsaspekt.)

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      1. Hallo Chaya
        Worin besteht denn die Heilserwartung der Christen?
        Bei vielen Fundis und Evangelikalen besteht sie darin, dass sie ein baldiges Endgericht Gottes erwarten. Bei dem werden die“ verstockten Juden“ hart bestraft werden. Ok nicht nur die Juden,sondern alle die nicht Jesus Christus als ihren Herrn anerkennen.Aber die Juden werden an allererster Stelle genannt und bestraft.
        Natürlich sollen und werden diese Christen keine Juden persönlich strafen. Gott wird das tun. „Heilserwartung“ eben.
        Ist das antisemitisch?

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      2. Christen warten auf eine Ankunft des Messias. Wir auch. Bei denen kommt er das 2.Mal. Bei uns das 1. Alles andere ueberlasse ich den Theologen. Wir leben im Hier und Jetzt und das Jenseits/Endgericht ist nicht meine Aufgabe, unter die Lupe zu nehmen, und auch nicht derjenigen, die mit mir zu tun haben. Auch bei unseren Prophezeihungen / Heilserwartungen gibt es einiges, was auch dir sicherlich nicht gefallen wuerde („Fundi“ und so), aber integraler Teil der juedischen Lehre ist, was machen wir damit?
        „Der Himmel ist fuer den Herrn, und die Erde hat er dem Mensch geschaffen.“ (Tehilim) Also kuemmert man sich darum, was hier passiert. Was am Ende kommt und wer am Ende recht hat, ist schon Gottes Sache 😉
        Uebrigens weiss ich nicht, was du mit „Fundis“ meinst….bzw.wer faellt bei dir unter die Kategorie?

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