UPDATE: Täter gefasst/gestanden – „Ayala und die Brandbombe“

UPDATE: Neues zum Fall Ayala Shapiro, 11 Jahre aus Ma’ale Shomron:

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Ayala Shapira, 11 Jahre

Gestern (27.12) wurde bekannt gegeben, dass die Tatverdächtigen im Terrorangriff auf das Mädchen Ayala Shapiro und ihre Vater Avner über den Shabak-Sicherheitsdienst in Zusammenarbeit mit der Armee gefasst worden sind. Es handelt sich um 16-17-Jährige arabische Jugendliche aus dem Dorf Kafr Azzun, welche am selben Tag, als Ayala angegriffen worden ist (am Abend des 25.12), zu der Schnellstraße gelangt sind, um dort Brandbomben auf vorbeifahrende israelische Fahrzeuge zu werfen, so gaben sie in einem der ersten Verhöre zu. Entsprechend den Sicherheitsquellen, welche in den israelischen Medien zitiert worden sind, wurden beide noch in derselben Nacht nach dem Attentat in einer Razzia im Dorf verhaftet und verhört.

(Quelle: Times of Israel, YNET)

Hier auf der Karte – die genaue Lage von Ma’ale Shomron, der Schnellstraße und des arabischen Dorfes Azzun:

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Ma’ale Shomron, und das Dorf Azzun
Israel in Großansicht
Israel in Großansicht 

In der Nacht auf den 26.12 habe ich von dem Ereignis geschrieben:

…Kaum starte ich meinen Blog, schon kommt so etwas. Arabischer Terrorist wirft gestern abend eine Brandbombe – Molotovcocktail – auf Familienauto nahe Ma’ale Shomron, Maedchen – Ayala Shapira, 11 – erleidet schwere Verbrennungen, kaempft seitdem um ihr Leben.

⇒ Zum Beitrag

Laut Nachrichtenberichten leidet Ayala unter Verbrennungen dritten Grades und Störungen in den Atemwegen; gestern wurde sie ersten, erfolgreichen Operationen unterzogen, um ihr das Atmen zu erleichtert. Sie liegt allerdings noch immer im künstlichen Koma auf der Intensivstation des Shiba-Krankenhauses und schwebt in Lebensgefahr.

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NEWS: Ayala und die Brandbombe

…Kaum starte ich meinen Blog, schon kommt so etwas. Arabischer Terrorist wirft gestern abend eine Brandbombe – Molotovcocktail – auf Familienauto nahe Ma’ale Shomron, Maedchen – Ayala Shapira, 11 – erleidet schwere Verbrennungen, kaempft seitdem um ihr Leben.

– Wobei ich die Letzte sein sollte, die von solchen Dingen ueberrascht ist. Im Alltag fahre ich, ob nach Jerusalem zum Lernen, nach Nokdim zu Freunden, nach Hebron zum Beten, oder in unser Naturreservat Givat Oz veGaon zum Arbeiten an dutzenden von Gelegenheiten fuer Attentate vorbei. Eine kleine Kreuzung, ein Baum hinter der Schnellstrassenabsperrung, hinter dem sich jemand verstecken kann, die Schnellstrasse, die selbst durch nicht gerade friedlich gesinnte arabische Doerfer fuehrt….Ideale Gelegenheiten, um jemanden anzugreifen, zu verletzen, oder im „Gluecksfall“ auch umzubringen.

Nicht irgendjemanden.

Einen Zionisten? Einen Siedler?

Einen Juden. Weil er der ist, der er ist, und weil er da ist, wo er ist.

Kind, Mutter, Familie, Alter?

Gleichgueltig, nur dass noch einer zu Schaden kommt.

Die einen traeumen von einem guten Leben…Die anderen vom guten Toeten.

Wer einen Unterschied zwischen beiden macht, ist klar im Vorteil, sage ich nur. Der hat dann zwar nicht die Weltoeffentlichkeit auf seiner Seite – aber vielleicht einen Funken Gewissen, oder Vernunft, oder wie sie alle heissen.

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Ayala Shapira, 11 Jahre

Ayala bat Ruth, schnelle Genesung, refuah shlema. 😦

Eröffnung

Shalom, Hiermit sei der Blog eröffnet!
Connection
Auf die Plätze, fertig, los…!

Die ersten Texte sind online,

die ersten Bilder auch,

erste Eindrücke kann man sich schon bilden,

und der Rest wird nicht lange auf sich warten lassen.

„Die Siedlerin“ ist ein persönlicher Blog über das Leben einer jungen Jüdin in den „Siedlungen“, jüdischen Städten und Dörfern in Judäa und Samaria. Alltag, Erlebnisse, Geschichte, aber auch Aktualia und Politik haben Platz in diesem Blog; und Ziel ist es, miteinander zu sprechen, zu diskutieren, mehr zu erfahren.

„Die Siedlerin“ ist, so ergab eine Nachprüfung, der einzige Blog dieser Art, der eine authentische, live „vom Feld“ (bzw.Hügel) sprechende Stimme wiedergibt, in deutscher Sprache, aber mit israelisch-jüdischem Insight in die Materie, und . Es möge ein Gegengewicht darstellen zur Massen-Dämonisierung und Presse-Vermarktung der sogenannten „Siedler“, der jüdischen Bewohner von Judäa&Samaria/dem Westjordanland.

Ich freue mich auf einen lebendigen Diskurs, auf Augen und Köpfe, die sich gegebenenfalls für dieses Thema öffnen werden und hoffe, bei dieser Mission nicht zu verzweifeln, zu ermüden oder mich um Kopf und Kragen zu reden. 🙂

Auf ein Neues!

Chaya

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Eine jüdische Stimme aus Judäa